Christian Hauser
Welcome Day
Im Moment arbeite ich an einem BLS - Bahnhof und deshalb lud mich die BLS (und auch noch andere BLS-Lernende) zu einem Welcome Day in Spiez ein. Dort sollten wir das Unternehmen näher kennen lernen.
Einige meiner Kolleginnen und Kollegen arbeiten ebenfalls an einem BLS-Bahnhof, so dass ich schon vorher wusste, dass ich diese wieder treffen würde. So verabredeten wir uns also am Bahnhof Thun und fuhren dann zusammen nach Spiez. (Bis auf zwei, drei Ausnahmen, welche den verspäteten, aber trotzdem früheren Zug nach Spiez nahmen..)
In Spiez trafen wir dann auf noch mehr BLS-Lernende und gingen zusammen in einen Sitzungssaal, wo wir durch Dirk Stahl - Geschäftsführer von BLS Cargo AG - die Unternehmensstruktur erklärt bekamen, einige Leitsätze mitgeteilt bekamen und auch einige Geschäftszahlen.
In Gruppen wurde wir dann durch die vier Lehrmöglichkeiten bei der BLS geführt:
Gleisbauer/in
Zuerst mussten wir orange Warnwesten anziehen, bevor wir in den Schotter und somit in den Gleisbereich durften. Danach erklärte uns ein erfahrener Gleisbauer von seiner Arbeit, welche dank einem speziellen Fahrzeug nicht mehr zwingend "ganz" draussen ausgeführt werden müsse, sondern ein wenig Schutz biete.
Das Berufsbild ist sicherlich sehr interessant - leider verstand man teilweise kaum etwas, da ständig irgendein Personen- oder Güterzug durch den Bahnhof fuhr und wir direkt nebenan standen. ;-)
Kaufmann/Kauffrau öV
Für mich war dieser Bereich quasi "nichts neues", da ich ja selber Lernender Kaufmann öV bin und deshalb bereits viele Dinge kennengelernt habe. Und genau deswegen (und wahrscheinlich auch, weil ich an einer JS arbeite) durfte ich dann den Nicht-KV-Lernenden unser Verkaufssystem vorstellen, wobei ich natürlich immer die wichtigsten Dinge übersprang...
Gebäudereiniger/in
Die Gebäude- und Fahrzeugreinigung wurde meiner Meinung nach am ausführlichsten erklärt. An einem extra bereitstehenden Wagen wurde uns von einem Lernenden Schritt für Schritt erklärt, dass es ein bestimmtes System gebe, damit die Wagen nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit seien und wieder eingesetzt werden können.
Automatiker/in
Beim Beruf Automatiker/in wurde uns leider nicht so viel gezeigt, es gab einige Teststationen, die uns vorgeführt wurden (z.B. eine Railvox* - Teststelle), doch das war es dann auch schon. Mehr über die eigentlichen Tätigkeiten waren leider nicht in Erfahrung zu bringen.
So informiert halt login.org: «Wenn dich elektrische Apparate faszinieren und du Freude hast, sie zusammen zu bauen und in Betrieb zu setzen...»
(*Railvox ist das System zur Ausgabe der Ansagen im Zug)
Schluss
Der Schluss war ... zum anbeissen!
Wie ich am Samstag erfahren habe, lesen ab und zu auch einige Ausbildungsleiter, Mitarbeiter der Mitgliedsfirmen und auch meine Kolleginnen und mein Kollege am Bahnhof Langnau diesen Blog - an dieser Stelle "e Gruess" ! :-)
Die Entscheidung

(cc) gsdali on flickr.com
Als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login hat man verschiedene Möglichkeiten, was die Schwerpunktausbildung anbelangt.
Ob auf dem Zug, bei der Zugverkehrsleitung, im Luftverkehr, in der Administration oder bei der Lokführervorschulung - bei login ist vieles möglich.
Während meiner Schnupperlehre bei login hatte ich einen Tag lang Einblick in die Welt eines Zugverkehrsleiters. Dieser Einblick gefiel mir sehr, doch schnell merkte ich, dass dies nicht die Art von Arbeit war, welche ich mir vorstellte. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch (notfalls auch mit Händen & Füssen) und kann mir nicht richtig vorstellen, den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen und immer ähnliche Aufgaben zu machen.
Aber als Reisezugbegleiter kontrolliert man doch auch nur Billette?
Falsch. Man kontrolliert AUCH Billette, aber nicht nur. Denn die Aufgaben eines Reisezugbegleiters sind nicht zu unterschätzen!
Diese Erfahrung konnte ich sammeln, als ich am Sonntag einen Teil der Schicht von Andreas Hobi mitfuhr. Andreas Hobi ist ein bekannter öV-Blogger und hat seine Lehre auch bei login gemacht und arbeitet jetzt bei den SBB. Da ich im Moment sowieso am "Bahnlinien der Schweiz" auswendig lernen bin und mir deshalb vorgenommen habe, jede der zu Lernenden Strecken einmal gefahren zu haben, habe ich mich entschlossen, dieses Wochenende einmal die Linie 900 zu fahren. Via Twitter fragte ich deshalb Andreas Hobi, mit welchem ich schon längere Zeit Kontakt habe, ihn aber noch nie persönlich getroffen habe, ob er am Wochenende arbeiten würde. Er antwortete mir, dass er am Samstag frei habe und am Sonntag arbeiten würde.
Mehr aus Spass schrieb ich ihm: "könnte dich ja am sonntag besuchen und dann voll profimässig mit uniform begleiten :-)", worauf er mir antwortete: "mach das ;-)".
Nach einer kurzen Überlegung fand ich dann, dass dies ja im Grunde gar keine schlechte Idee sei. Schliesslich wollte ich sowieso einmal jemanden fragen, ob man noch eine zweite Schnupperlehre machen könne, bevor man sich für einen Schwerpunkt entscheiden würde. Und so würde dieser Schritt mit einem Mal wegfallen...
Nach ein paar weiteren Mails waren die Details geklärt: Ich würde Andreas Hobi am Sonntag auf dem Teil Chur-Zürich HB-Bern seiner Tour begleiten, in Uniform selbstverständlich.
So oft habe ich wohl noch nie "Merci!" nacheinander gesagt
Und so fuhr ich am Sonntag ins schöne Bünderland (die Bündner übertreiben wirklich nicht!) und traf dort am Bahnhof auf Andreas Hobi, mit welchem ich dann ins Depot ging und er mir unter anderem auch das ZPG (Zugspersonalgerät) erklärte. Gegen 16 Uhr gingen wir dann zu viert zum Gleis 9 und prüften die Bremsen des Zuges, da in Chur noch weitere Wagen ("Module") angehängt wurden. Nachdem dies erledigt war, mussten wir die gesamte Kontrolle noch einmal durchführen, da die Bremsen durch mysteriöse Umstände nicht durch den Lokführer betätigt wurden. Wir schafften es dennoch, dass der Zug noch pünktlich abfuhr.
Bis Sargans kontrollierten wir die Billette im hinteren, angehängten Teil des Zugs - im Modul. Es hatte nicht so viele Leute, so dass mir Andreas dies und das zeigen konnte. Unter anderem auch Dinge, welche ich bei einer Kontrolle beachten müsse. Zum Beispiel, dass zu einem Übergangs-GA/-Halbtax immer ein amtlicher Ausweis gezeigt werden müsse und man die Passagiere gegebenfalls auffordern müsse, diesen auch noch vorzuweisen.
In Sargans stiegen wir dann in den vorderen Zugsteil um und begannen dort mit der Kontrolle. Es hatte ab Sargans enorm viele Leute und nach dem zweiten Wagen forderte mich Andreas auf, mit der Billettzange in der Hand, voranzugehen.
Das "Grüessech!" bin ich ja bereits von meiner Arbeit an der JS Langnau gewohnt, den Rest improvisierte ich weitgehend. Wo ich zum Glück schon etwas Vorahnung hatte, war bei der Entwertung. Diese hatten wir schon im Modul "CH Allgemein" behandelt, so dass ich zum Beispiel wusste, dass ein Retourbillett auf der Hinfahrt links und auf der Rückfahrt rechts gestempelt werden muss.
Aber auch die Geografiekenntnisse sind enorm gefordert: Ich musste bei jedem Billett darauf achten, ob es jetzt "Retour" oder "Einfach" war und ob der Passagier weiter als bis Zürich HB fahren würde oder ob ich in diesem Fall gleich die Schlussstempelung vornehmen könnte.
Die Fahrt nach Zürich HB verlief eigentlich ohne Zwischenfälle - langweilig wurde es mir trotzdem nicht!
In Zürich HB durfte ich dann mit Andreas mit ins Depot - wo wir eine halbstündige Pause einlegen konnten. Dort konnte ich Andreas noch ein paar Fragen stellen, bevor wir wieder aufs Perron gehen mussten. Die Zugchefin stieg aus dem Zug aus und berichtete, dass sie im Depot bemerkt hätte, dass ihr ZPG nicht funktionieren würde und sie deshalb ein Ersatz-ZPG genommen hätte. Dieses hätte aber noch ein Update benötigt, was aber kurz vor Abfahrt nicht mehr möglich gewesen sei. Und ohne Update funktioniert ein ZPG nicht.
So hatten wir in diesem Zug nur ein ZPG (jenes von Andreas), welches funktionierte. Die Kontrolle konnte die Zugchefin trotzdem noch vornehmen, sie wartete einfach jeweils oberhalb der Treppe (wir kontrollierten die unteren Abteile) und gab Andreas Anweisungen, welcher Kunde noch welches Billett oder welche Anschlussauskunft benötige. Ich hatte in einem grossen Teil des Zuges wieder die Zange in der Hand und konnte jeweils die "gewöhnlichen" Billette und Abonnements kontrollieren, während Andreas mit dem ZPG die iPhone-, Mobile- und Onlinetickets kontrollierte. Trotz dieser Einschränkungen und gut gefüllten Zug konnten wir die Kontrolle im Zug noch lange vor Bern beenden, ein "Form 7000" (Reisen ohne gültigen Fahrausweis) gab es nur einmal zu vermelden.
In Bern verabschiedete ich mich dann und ging (immer noch in voller Uniform) auf meinen Anschlusszug (ICE) nach Thun, wo ich merkte, was es bedeutet, bei den SBB zu arbeiten: Der Reisezugbegleiter kam zum Abteil und frage gleich, ob ich in Bern am Schalter arbeiten würde, worauf ich ihm erklärte, dass ich heute nur als Schnupperstift unterwegs gewesen sei und normalerweise in Langnau arbeiten würde. Er fragte mich auch, ob es mir denn gefallen habe und ich mich jetzt entschieden hätte. Ich sagte ihm nur: "Es war toll. Die Entscheidung ist gefallen.", worauf er sagte: "Solche Leute brauchen wir!". Ein zusätzlicher Aufsteller zum ganzen Tag.
Übrigens: Bist du in Uniform, bist du im Dienst. - auch vor meiner privaten Fahrt nach Thun erkundigten sich einige Personen, ob den die "SWISS HALF-FARE CARD" gelten würde oder wo der nächste Zug nach Genf fahren würde.
Projekt «lognina»

Ein Exemplar ist schon bald "Gibeligäub" - eine NINA der bls
Das Projekt «lognina», wie ich es im Moment nenne, wird auffallen. Ein knallgelber Zug der täglich jedem noch so müden Pendler ins Auge stechen wird.
Bisher waren es «nur» Loks (SBB, RhB & MOB), welche einen gelben login-Anstrich erhielten. Erstmals erhält nun ein ganzer Zug das login-Design. Die NINA Nr. 37 (genaue Bezeichnung: RABe 525 037), welche die BLS erst vor kurzem von einem anderen Transportunternehmen übernommen hatte, wird derzeit in Spiez komplett auf login getrimmt.
Wer jetzt aber denkt, dies beschränke sich nur auf die Aussenseite des Zuges, der denkt falsch. Im Innern des Zugs werden zusätzlich über den ganzen Boden login-Erfolgsstorys verteilt. Ob auch die Polster gelb werden - wer weiss... :-)
Die «lognina» wird bereits vor der offiziellen Eröffnung der JS Langnau im normalen S-Bahn-Verkehr rund um Bern unterwegs sein und...
...die «lognina» wird am 17. Oktober 2009 - am Eröffnungsfest der JS Langnau - von uns Lernenden getauft!
Nicht gerade ein alltägliches Vergnügen, welches da auf uns zusteuert.
«Gleis 3 - Einfahrt des Extrazugs»
Lange stand nicht fest, wo denn der aus Bern kommende Sonderzug überhaupt einfahren würde - mittlerweile wissen wir, dass die login-NINA etwa um 10.35 Uhr in Langnau eintreffen wird, danach weggefahren wird und gegen 11.30 Uhr wieder aufs Gleis 3 zurückkommt. Dies geht nicht anders, weil in der Zwischenzeit die S44 einfährt, ihren halbstündigen Halt macht und das Gleis 3 erst um 11:14 Uhr wieder verlässt.
Das gesamte Team der JS Langnau plant jetzt die feierliche Eröffnung und die Taufe bis ins letzte Detail - Infos folgen.
Christian Hauser
Promi an der JS Langnau
Viele kennen die login-Werbung: "Verkaufte Renzo ein GA, habe jetzt sein Föteli".
Heute erging es mir ähnlich: Nachdem ich mit der Frühschicht begonnen hatte kam im Verlauf des Morgens ein Englisch sprechender Mann an den Schalter und wollte einen Fundgegenstand abholen.
Was mich verwunderte: Auf dem ausgedruckten Mail stand nichts über Langnau als Abholort. Vielmehr was Fiesch vermerkt, zusammen mit dem Hinweis, dass man den Gegenstand ab 31. März 2009 abholen könne.
Ich sagte also dem Kunde, ich müsse zuerst auf Fiesch anrufen und abklären, ob der Gegenstand noch dort sei. Als beim Bahnhof Fiesch niemand das Telefon abnahm, fragte ich den Kunden, ob er noch für längere Zeit in der Schweiz bleiben würde.
« Yes, we stay here for 8 months... »
Warum er den Gegenstand dann erst jetzt abholen komme und warum er nicht nach Fiesch ginge, wollte ich ihn fragen. Meine Englischkenntnisse liessen diese Fragen aber nicht zu - so fragte ich nach seiner Handynummer, damit ich ihn anrufen könne, sobald der Gegenstand bei uns sei.
Er willigte ein und schrieb seine Handynummer auf - zusammen mit dem Namen.
Curtis Murphy.
Er verabschiedete sich und ging.
Erst als er gegangen war (und ich kurz nach dem Namen geguugelt hatte), war klar, dass gerade ein "Promi" vor mir gestanden hatte.
Deshalb: Erfolgsstory eines Kaufmann öV: Organisierte den verlorenen Gegenstand von Curtis. Habe jetzt seine Handynummer.
(Zur Beruhigung: Ich habe die Nummer nicht mit nach Hause genommen oder kopiert, o.ä. Sie bleibt in der JS Langnau, wo Sie nach Erledigung vernichtet wird. So, wie bei jedem anderen Kunden auch.)
Junior Sta... Momänt! Grüessech!
Die Zeit vergeht wie im Flug Zug. Bereits habe ich meinen zweiten Arbeitstag hinter mir und ich komme aus dem Schwärmen für meine Lehre gar nicht mehr heraus.
Zürich Flughafen, GA, Streckenabo, Reservation Schlafwagen, Bern, Wallis, Frauenfeld, Burgdorf, Fundgegenstand, BATS-Leerung, Amerikanische Kundin, VISA, Annullierung, BAR, Seniorenrabatt, Rundwanderung.
Stichwörter aus einem kleinen Teil dessen, was ich heute erlebt habe. Im Bahnhof Langnau wird es wirklich nie langweilig!
Bereits zum zweiten Mal war ich heute in einem Frühdienst am Bahnhof Langnau eingeteilt. Um 06:52 Uhr traf ich in Langnau ein, ein paar Minuten später sass ich hinter den Abrechungen vom Vortag. Belege sortieren, abstreichen und einordnen - danach trafen die ersten Kollegen ein (Mittelschicht).
Die Kundenzahl nimmt zu: Hier will ein GA erneuert werden, dort möchte jemand sein verlorenes Handy abholen oder Geld ins Ausland verschicken.
Heute das erste Mal ein richtiger "Sonderfall": Libero-Einzelbillett nach Bern.
Das Problem:
Die Frau vor mir spricht Englisch. Ausser diese Standardsätze im Englisch-Unterricht habe ich bisher höchstens ein paar Sätze "selbstgedichtet" (und auch nur in der Schule). Jetzt, ausserhalb der Schule, genügen diese Standardsätze nicht mehr...
« I want to pay with the credit card. »
Aha.
« Okay. Where do you want to go to? » (sollte man vielleicht auch noch wissen, nicht wahr?)
« Berne. »
Gut. Das hätten wir geklärt. Die obligate Halbtax-Frage:
« Do you have an Half-Fare card? »
« No. »
Quiz: Was fehlt noch?
Richtig. Die "Preisansage" meinerseits. Doch dazu kam ich nicht mal mehr richtig - die Frau hatte ihre Kreditkarte (Amerikanische Karte übrigens..) schon in das Lesegerät eingeschoben.
Touristen hatte ich an meinen zwei Tagen am Schalter bisher nur diese Amerikaner. Mal schauen, wie sich die Anderen verhalten. Details folgen...
Der erste Arbeitstag
An der Junior Station Langnau
Nach dem Einführungstag an der WST war es am Dienstag soweit: Mein erster Arbeitstag in der JS Langnau.
In der JS haben wir sechs verschiedene Touren - zwei Frühtouren, zwei Mitteltouren und zwei Spättouren. Gleich am ersten Tag war ich in der Tour "011" eingeteilt. Für mich bedeutet dies: Um 5.30 Uhr aufstehen, die Uniform anziehen und dann um 6.18 Uhr den Zug Richtung Langnau nehmen. Ankunft: 06.52 Uhr.
Mirjam - ein Coach der JS Langnau - hatte das Reisezentrum pünktlich um 06.30 Uhr geöffnet. Ich war die zweite Person vor Ort.
Nachdem ich die Kassenbelege vom Vortag überprüft hatte, trafen langsam aber sicher meine anderen Arbeitskollegen ein.
Dann lernte ich unser Verkaufssystem "PRISMA 2" kennen, die wichtigsten Tastenkombinationen und dann kam auch schon nach kurzer Zeit die erste Kundin, welche ein TicketCorner-Ticket wollte, dessen System ich auch kennen lernte.
Mithilfe meiner Arbeitskolleginnen konnte ich dann auch schon die ersten zwei Gruppenreisen buchen, eine recht schwere Aufgabe für den ersten Tag!
ENTER - eine alte Gewohnheit
Eine Gewohnheit von mir und wahrscheinlich auch von vielen anderen Computerbenützern ist das Verwenden der Taste "Enter" wenn etwas weitergehen soll. Fürs "Preis berechnen" im Prisma 2 musste ich sehr schnell lernen, dass die Enter-Taste in diesem Fall nichts nützt. Die Taste "Send" auf der Tastatur schafft Abhilfe. (Auch als Tipp an alle anderen login-KV-Lernenden ;-)).
Und 20g si...
Geld herauszählen. Eine Aufgabe, die wir am Schalter noch selber übernehmen müssen - der Computer sagt uns nicht, wie viel Geld wir herausgeben müssen. Den Betrag kann man selber leicht errechnen, aber das richtige herauszählen will auch gelernt sein! In welcher Reihenfolge, auf welche Beträge und das WIE - drei ganz wichtige Punkte. Das bedeutet: Üben, Üben, Üben.
Bis bald!
Christian Hauser
Trophy?
Live-von-einem-Ereignis-Bloggen ist schwerer als gedacht. Dies musste ich letzte Woche in der login-Woche feststellen. Tag 1 wurde noch brav vor dem Essen verbloggt, danach wollte es einfach nicht mehr klappen. Es war einfach zu viel los in der login-Woche!
Am Mittwoch - Tag 2 der login-Woche - wurden wir am Morgen erneut mit Informationen zu unserer Lehre eingedeckt und erfuhren unter anderem auch, dass bei login die Nulltoleranz gilt und der Konsum von illegalen Suchtmitteln negative Auswirkungen auf den weiteren Lehrverlauf haben kann. Eigentlich logisch, denn schliesslich will niemand einen zugedröhnten oder halb-arbeitsfähigen Lernenden am Arbeitsplatz.
Das wichtigste an diesem Tag war aber sicherlich die Organisation der
login-Trophy
Die "login-Trophy" war eine Art Spiel, in welchem durch Reisen durch die ganze Schweiz Punkte gesammelt, aber auch die Geografie-Kenntnisse der Schweiz etwas aufgefrischt werden konnten.
Zu diesem Zweck wurden wir in neue Gruppen aufgeteilt. Nach der Information zu der "login-Trophy" (wir wussten bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht, was uns erwarten würde) ging es an die Organisation.
Unser festgelegter Startort war Kerzers, der Fixpunkt während der Reise war die JS Langenthal. Die JS mussten wir besuchen, den Rest des Reiseverlaufs konnten wir selber bestimmen. Hilfe bekamen wir in Form eines "Katalogs", in welchem zu vielen Städten Aufträge standen - dies gab Punkte, welche man für den Gewinn dringend nötig hatte!
Unsere Route planten wir etwas chaotisch. Zuerst wurde die Route und erst danach die Durchführbarkeit geprüft.
So sah unser erster Entwurf so aus:
Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zürich Flughafen-Visp-Brig-Bern-Kerzers
Als wir bemerkten, dass wir vom Wallis her nicht mehr in der vorgegebenen Zeit zurückkehren konnten, strichen wir das Wallis und planten die Reise von Grund auf neu (während ein anderes Team mit der fertigen Route bereits zurückkam...).
Bis Olten war die Reise geplant - dann im Fahrplan: CISalpino. Ich hatte meine Bedenken, als meine Teamkollegen (+die Teamkollegin) den allseits bekannten Pannenzug in unseren Zeitplan aufnehmen wollten. Würde dieser nämlich Verspätung haben, wäre unser Zeitplan für die Katz gewesen und wir wären zu spät zu Hause angekommen und hätten eine andere Route nehmen müssen.
Die anderen glaubten jedoch an die Pünktlichkeit des Cisalpino und so planten wir den Zug in unseren Zeitablauf ein. Unsere Strecke sah am Schluss so aus:
Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich Flughafen-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zug-Luzern-Bern-Kerzers
Statistik
Den längsten Aufenthalt war in Bern eingeplant (ca. 20 Minuten), der kürzeste in Basel (ca. 6 Minuten). 8 Stunden hatten wir zur Verfügung, insgesamt 7 Stunden befanden wir uns in einem öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Reise...
...verlief wie geplant! Der Cisalpino fuhr pünktlich, es fanden sich überall Leute, die uns fotografierten und wir als Team hatten es sehr lustig. Ich sage nur: « Das isch es Outo wo cha flüge..! » (gehört im Zug - Kategorie: Insider-Witz).
Zusammen lösten wir dann auch sämtliche Rätsel in den Gratiszeitungen - dazu trugen wir teilweise auch unsere gelben login-Shirts und gaben uns so zu erkennen. Dank diesen Shirts mussten wir unser FVP-GA in einem Fall gar nicht mehr zeigen. :)
Die 3 Bilder, welche sich oben befinden, sind solche der login-Trophy - in Basel, Zürich und Zug. Es war ein sehr toller Tag!
Gewonnen haben wir die Trophy trotz dieser weiten Reise übrigens nicht. Andere Teams waren bei der Plakatgestaltung (welche auch noch dazu gehörte) ein wenig kreativer als wir...
So. Das Thema login-Trophy ist verbloggt (bei "Die Reise..." hätte ich noch kilometerweit weiterschreiben können, dann wäre es aber zu einem Roman ausgeartet.) Mehr Beiträge zur login-Woche folgen noch. In Kürze. Versprochen.
login-Woche - Tag 1
Heute begann sie also: Meine Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login.
Bereits heute morgen war ich so enorm aufgeregt, dass ich viel zu früh aufgestanden bin und so noch einmal das gesamte Gepäck "inspiziert" habe, damit ich auch ja nichts vergesse.
Zum ersten Mal fuhr ich dann ohne Ticket mit dem Zug nach Bern - ich habe jetzt schliesslich ein GA - wo sich langsam alle login-Lernenden versammelten und gemeinsam auf den Zug warteten. Informatiker, Automatiker, Kaufleute - von jedem Beruf traf man irgendwen an. Alle zusammen fuhren schliesslich mit der S-Bahn nach Mountelier-Lœwenberg, wo wir unser Gepäck in den Wohntürmen verstauten und zur Begrüssung in die Aula gingen.
Dort wurde uns zuerst der brandneue login-Film vorgeführt, uns alle Ausbildungsleiter vorgestellt sowie einige Regeln des Centre Lœwenberg bekanntgegeben.
Nach der Vorstellungsrunde konnten wir im Restaurant ein feines Zmittag essen gehen, die Zimmer beziehen und nach einer grossen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit Informationen zu der Lehre, zur LAP, etc. - Sehr kopflastig, viel Theorie, so dass es einem manchmal schon etwas Angst machte..!
Jetzt gleich folgt das Abendessen und danach haben wir "Freizeit", in welcher ein Teil unserer Truppe höchstwahrscheinlich in den Murtensee gehen werden. :)
Dies ist also Tag 1 meiner Erfolgsstory in einer kurzen Zusammenfassung. Mehr gibts morgen - jetzt habe ich Hunger und gehe was essen. :)
E guete!
Euer Christian Hauser
login to my future
Die Zeit wollte nicht vorbeigehen, trotz Ferien dachte ich immer wieder an diesen einen Tag: Dienstag, 4. August 2009.
Morgen beginnt für mich (und viele andere) die Ausbildung bei login - eine neue, spannende Zeit bricht an und der Start klingt vielversprechend: Gleich in der ersten Woche fahren alle Lernenden in die login-Woche nach Murten (bzw. Sursee).
Was mich dort erwartet, mein erstes halbes Jahr und die Zeit in der Junior Station Langnau - all diese Themen bieten enorm viel Blogstoff, so dass es hier nie langweilig werden sollte!
Ich freue mich extrem auf die kommende Zeit und eröffne mit diesem Artikel meinen Blog über meine Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login!
Ich wünsche euch viel Spass bei Lesen, freue mich über eure Kommentare und empfehle euch bei dieser Gelegenheit auch gleich die About-Seite, wo ihr mehr über mich erfahren könnt!
Euer Christian Hauser












