Christian Hauser
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That's it.
So, nun ist es soweit. Der Lehrplatzwechsel steht mir bevor.
Am Mittwoch hatte ich meinen letzten Arbeitstag an der Junior Station Langnau. Danach heisst die nächste Station in meiner Ausbildung Ramsei.
In diesem ersten halben Jahr meiner Lehre habe ich sehr viel gelernt und hatte eine enorm coole Zeit mit dem gesamten Team aus Langnau.
Mirjam, Claudia, Ramona, Martin, Alessandra, Abira, Claudia, Sandra und Angela - Danke für alles! Ich werde meine Zeit im ersten Team der der Junior Station Langnau nie vergessen.
Die Taufe der login-NINA, die Planung der Eröffnungsfeier, meine Kundeninformation (von euch allen gefördert ;-)) und x-andere Dinge werden mir für immer in Erinnerung bleiben.
Unerwartetes Lob und ein guter Start ins neue Jahr
Nach etwas längerer Abwesenheit melde ich mich auch im neuen Jahr wieder zu Wort. Die ersten beiden Arbeitstage im 2010 sind bereits wieder vorbei und in den zwei Tagen war bereits wieder eine Menge los an der Junior Station. Aber auch in den Ferien wurde es nicht still rund um den Bahnhof Langnau.
Am 29. Dezember 2009 erhielten wir nämlich unerwartet folgendes Lob via Berner Zeitung BZ:
Am Montag habe ich nach zwei Wochen Ferien wieder begonnen, zu arbeiten: Ein Frühdienst nach den Ferien, wo ich doch immer so schön ausschlafen konnte, ist auch für mich nicht gerade DER Traumstart. Aber auch ich wurde um 5 Uhr brav von meinem Wecker geweckt, ging um 5.46 Uhr in Oberdiessbach in den Zug und kam um 6.22 Uhr in Langnau an. Ich wartete auf den Coach-Frühdienst, an diesem Montag Ramona.
Als wir das Reisezentrum um Punkt 6.40 Uhr öffneten, "stürmte" ein Mann hinein und kam gleich zu mir an den Schalter. Nur 10 Minuten später hatte ich ihm und seiner Familie alle GA's erneuert und in so kurzer Zeit so viel Geld eingenommen wie noch nie zuvor.
Und auch am Dienstag war der Tag nicht uninteressant: Wegen einer Fahrzeugstörung einer S2-Komposition, welche in Emmenmatt stecken blieb, ging während rund zwei Stunden kein Zug mehr in Richtung Bern. Die S4, welche auf der (leider) einspurigen Strecke Langnau gar nicht erst verlassen konnte, fuhr schlussendlich ohne Fahrgäste zum steckengebliebenen Zug und schleppte ihn ab. Der Rettungs- und Löschzug der SBB aus Bern unterstützte dabei. Es sah schon etwas komisch aus: Ein roter RBDe 566 II, ein grüner RBDe 565 und der gesamte Rettungs- und Löschzug der SBB als "eine Komposition" fuhren schlussendlich in Langnau ein.
Und wieder einmal durfte ich («Ach du machsch doch das gärn!») aufs Perron stehen und die Kunden informieren, welche Züge jetzt ab welchem Gleis fahren würden, das das Gleis 1 durch diese Komposition versperrt war. Leider konnte ich dem Chinesen, der seine Reisegruppe verloren hatte auch nicht weiterhelfen: Er sprach fast kein Englisch und Chinesisch kann ich nicht. Seine Reisegruppe kam dann zum Glück plötzlich um die Ecke und ich konnte wieder nach drinnen in die Wärme gehen.
Wie der AC/DC-Vorverkauf morgen um 8 Uhr starten wird, werde ich nicht miterleben. Ich habe frei, obwohl ich gerne dabei wäre, wenn das Reisezentrum aus allen Nähten platzt. ;-)
Mein Arbeitsplatz

Das aktuelle Team der JuniorStation Langnau: (v.l.n.r.) Claudia (Coach), Martin (Coach), Christian (1. Lehrjahr), Ramona (Coach), Mirjam (Coach), Abira (1. Lehrjahr), Sandra (3. Lehrjahr), Claudia (2. Lehrjahr), Angela (3. Lehrjahr) - es fehlt Alessandra (2. Lehrjahr), welche bei der Eröffnung leider krank war.
Vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich bisher nur von der JuniorStation Langnau geschrieben habe, diese jedoch nie richtig vorgestellt habe.
Mit diesem Artikel möchte ich dies jetzt nachholen und zwar am Beispiel eines Tagesablaufes von mir wenn ich Frühschicht habe.
05.00 Uhr : Der Wecker klingelt, ich stehe auf und bin nach rund 30 Minuten hellwach und bereit für den Tag... - Kleine Korrektur: Der Wecker klingelt und ich schlafe weiter. Um 05.15 Uhr stehe ich auf.
05.30 Uhr : Ich nehme meinen Arbeitsweg in Angriff. Zuerst muss ich rund 10 Minuten zum Bahnhof laufen, wo ich dann mit dem Zug nach Langnau fahre. In Konolfingen muss ich jeweils umsteigen und je nach Plan treffe ich dort auch schon auf einen Coach - Claudia oder Mirjam.
Wenn ich alleine nach Langnau fahre, höre ich Musik und lerne die Bahnlinien der Schweiz auswendig. Im Kurs "Schweiz allgemein" erhielten wir den Auftrag, diese zu lernen. Schliesslich werden sämtliche Bahnlinien im 5. Semester getestet!
In Langnau angekommen verstaue ich meine Tasche im Schrank und beginne mit dem Anmelden der einzelnen Kassen. Danach stelle ich den "Kundenstopper" (Plakatständer) auf. Sobald die Kassen eingeräumt sind, ist eigentlich alles bereit und die Kunden können ab 06.40 Uhr zu uns an den Schalter kommen.
Geld wechseln, Abo verlängern, Mehrfahrtenkarte nach Bern...
Die einzelnen Abschlüsse des vergangenen Tages werden geprüft, der Telefonbeantworter umgeschaltet, die ersten Mails beantwortet und sortiert und die interne Post inspiziert. Welche Prospekte sind angekommen? Wieviele von diesen brauchen wir? Welche Event-Tickets können wir bereits verkaufen?
Um 08.00 Uhr trifft der zweite Dienst ein und beginnt mit weiteren Arbeiten: Billettautomat (BATS) leeren, Post bereit machen...
Sobald alle ihre Aufgaben erledigt haben, sind die Tätigkeiten sehr individuell. Es gibt Zeiten, da sind alle gefordert und die Schalterhalle ist voll und gleichzeitig klingelt auch noch das Telefon. Doch es gibt auch Zeiten, in denen die Schalterhalle leer und das Telefon stumm ist. Dies komme vor allem in den Wintermonaten öfters vor, wie mir Coach Ramona gesagt hat.
An der Junior Station Langnau werden die Kunden auf einzelne, spezielle Event-Tickets oder zur Jahreszeit passende Reisen mit speziell gestalteten Plakaten (Marke: Eigenkreation) aufmerksam gemacht. Die letzten zwei "Plakätchen" durfte ich gestalten: Greenfield "Early-Bird" 3-Tagespass für CHF 180.- und der Vorverkaufsstart für "Tokio Hotel" im Hallenstadion Zürich und in der Arena Genève.
Gerade heute habe ich wieder eine Reise nach Mailand bei einem unserer Reiseveranstalter ("Tour-Operator") gebucht und einem weiteren Kunden ein "Weekend für Verliebte" im Bündnerland reservieren können. Vor allem bei Buchungen nach Italien denke ich immer wieder zurück an unsere Teigwaren-Verteilaktion zur Bekanntmachung unseres vergünstigten Toscana-Angebotes. :-)
Genau um 15.22 Uhr endet die Frühschicht und die anderen Schichten arbeiten noch bis 17 Uhr bzw. 19 Uhr weiter, bevor auch diese in den wohlverdienten Feierabend gehen dürfen.
Eröffnung JS
"Liebi Gescht, härzlich Wiuukomme ar JuniorStation Langnau" - so begrüsste ich am Samstag, zusammen mit meiner Kollegin Angela Mair unsere geladenen Gäste. Diese reisten mit der login-NINA - unterwegs als Extrazug - von Bern direkt und ohne Halt auf Langnau.
Doch begonnen hat alles schon um 08.00 Uhr - nachdem sich das Team der JS sowie die Helferinnen und Helfer getroffen hatten, begannen wir sofort mit den Aufbauarbeiten. Das Festzelt war innert 30 Minuten aufgebaut - ich hätte nie gedacht, dass es so leicht sein würde!
Gegen 10.00 Uhr wurde es immer wie hektischer und nervöser. Zwar war alles bereit - das Zelt und die Bühne stand bereits, die Anzeigen waren bereits auf "Bitte nicht einsteigen" eingestellt und die meisten waren auch schon umgezogen. Nur ich nicht. Und da einige Leute immer so lang zum umziehen haben, musste ich sehr lange warten und wurde so noch nervöser.
Dauernd überprüfte ich den Standort der login-NINA auf unserem Terminal. Bowil. Jetzt aber los!
Um 10.38 Uhr - mit einer Minute Verspätung, traf der Extrazug dann ein:
Schon auf dem Perron mussten wir beginnen, zu improvisieren. Eigentlich war gedacht, dass wir die Gäste begrüssen und dann gleich ins Festzelt übergehen würden.
Ein Teil der Gäste begrüsste aber mich und Angela dann persönlich, so unter anderem unsere Ausbildungsleiter, login-Geschäftsführer Christof Spöring und Leiterin Personenverkehr bei der BLS - Anna Barbara Remund.
Als die Gäste dann alle im Festzelt versammelt waren, begannen Angela und ich mit der Moderation. Wir begrüssten alle Anwesenden und baten die Rednerin und die beiden Rendner auf die Bühne.
Von allen Rednern erhielten wir die besten Wünsche für unsere Zukunft und jene der JuniorStation - worüber wir uns natürlich sehr freuten!
Der Parlamentspräsident von Langnau, Christoph Utiger, erhielten wir zusätzlich noch 5kg Schokolade in Form von kleinen "Schöggeli", eine zusätzliche Freude! Unser Team liiebt Schokolade ;-)
JS - Taufe
JS - Taufe (Bilder)
Der offizielle Taufakt war damit beendet und wir gingen bereits zum Rahmenprogramm über. Von der Ankunft der login-NINA bis zum Taufakt war die Zeit enorm schnell vergangen und wir liessen uns auch durch das etwas schlechtere Wetter nicht von unserem Programm abhalten.
login-NINA: In der login-NINA boten wir eine Führerstandsbesichtigung an. Der Führerstand war zweiweise sehr gut besucht - ein Ausbildner von login erklärte den Anwesenden schliesslich jedes Detail. Und ich muss zugeben: Ich habe auch mehrere Male zugehört. :-)
Am anderen Ende des Zuges war unser 1. Klass-Kino platziert. Leider funktionierte der neue login-Film nicht, so dass wir noch den alten zeigen mussten. Ich glaube, den Zuschauern fiel es nur auf, weil am Schluss "(c) 2001" stand...
blueCocktail-Bar: Trotz des kalten Wetters konnte die blueCocktailBar einige alkoholfreie Drinks an unsere Besucher abgeben.
Rapper Bensch: Mundartrapper Bensch wusste, wie die Menge im Festzelt zum mitmachen zu bewegen war. Am Schluss machten alle Anwesenden mit! =)
Kurz vor 15.00 Uhr hiess es dann auch schon:
Bilder
Eine Fotogallerie mit vielen weiteren Bildern von der Eröffnungsfeier (inklusive Bilder der Lok natürlich) gibt es hier.
Nur noch einmal schlafen...
Morgen ist es soweit: Das Eröffnungsfest der JuniorStation Langnau!
Alles wurde bis ins kleinste Detail geplant - von der NINA-Taufe über den Auftritt von Rapper Bensch bis hin zum Cateringservice.
Damit die Öffentlichkeit überhaupt über das Eröffnungsfest informiert wurden - dafür sorgte Stephanie Kriesel, Leiterin Unternehmenskommunikation bei login. Durch sie erhielten wir an der JS immer wieder Besuch von Reporterinnen und Reportern der verschiedenen Zeitungen. Berner Zeitung (erscheint am Samstag), Wochenzeitung, 20 Minuten (Region Bern) ... ich habe den Überblick verloren. ;-)
Ich bin gespannt, was meine Kolleginnen und mein Kollege in Langnau heute noch fürs Eröffnungsfest erledigen werden und ob es noch grosse Änderungen geben wird. (Ich habe Schule.) Da ich zusammen mit Angie die geladenen Gäste in Langnau begrüssen darf, lerne ich momentan fleissig unsere Begrüssungs- und Taufrede. Schliesslich werden auch Christoph Spöring (Geschäftsführer von login Berufsbildung) oder Anna Barbara Remund (Leiterin Personenverkehr bei der BLS AG) an unserem Fest anwesend sein und da wäre es doch doppelt peinlich, einen Fehler zu machen! :-)
Trotz leichter, stetig steigender Nervosität freue ich mich auf morgen und ich bin sicher, das gesamte Team der JuniorStation auch
See you tomorrow @ JS Langnau!
(Nachfolgend noch die Berichte aus den verschiedenen Zeitungen)
login-NINA als S44 in Langnau
«jetze ischsi grad bi üüs düregfüdelet :)»
So schrieb mir eine Kollegin vom BLS Reisezentrum Utzenstorf per Mail. Wer "düregfüdelet" war? Na, die login-NINA!
Die login-NINA verkehrte an diesem Tag folglich auf der S44, welche als Doppelkomposition die Strecke Thun - Belp - Bern - Burgdorf fährt und dann in Burgdorf entkoppelt ("geflügelt") wird und - immer noch als S44 - nach Utzenstorf - Wiler bzw. Langnau fährt.
"Geflügelt" werden die Züge, da sie nach dem Flügelprinzip verkehren, welches unter anderem auch bei den RegioExpress - Zügen Bern - Spiez (- Zweisimmen / - Brig) zum Einsatz kommt.
Das Flügelprinzip wird am Beispiel des RE Lötschbergers hier kurz und bündig erklärt.
Das Eröffnungsfest naht
Die feierliche Eröffnung unserer JuniorStation naht. Nur noch zehn Tage bis zur Taufe des ersten login-Zugs, zu den Rundgängen durch die JS, zum Auftritt von Mundartrapper Bensch und zu leckeren Drinks der blueCocktail-Bar.
Im Moment laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Die letzten Abklärungen sind nötig, damit auch wirklich alles klappt - wie viele Flyer brauchen wir? Wie viele JS-Infobroschüren? Was kostet dies, wann wird jenes geliefert?
« Was Interview? Und wiso ig? »
Heute kam zudem auch noch eine Reporterin der regionalen Wochenzeitung zu uns an die JS und ich wurde vom Team mit meinem Einverständnis bestimmt, das ich der Reporterin Red und Antwort stehen und dann zusammen mit Claudia, Leiterin Verkauf an der JS, noch brav für die Fotos posieren darf. Sobald der Bericht in der Zeitung veröffentlicht wurde, werde ich ihn sicherlich hier publizieren - bei den Fotos bin ich mir allerdings noch nicht so sicher. ;-)
Kundeninformation will gelernt sein
"Information zum RegioExpress nach Luzern. Der RegioExpress nach Trubschachen, Escholzmatt, Wolhusen, Luzern steht in Worb. Grund dafür ist eine Lokstörung."
Diese Information hörte ich nur im Hintergrund, während ich gerade jemanden am Schalter bediente. Coach Martin - er kann die Zugnummern auswendig, kennt die Fahrpläne fast alle minutengenau auswendig - schaute kurz auf die Streckenübersicht und ihm war sofort klar: Der Zug steht tatsächlich in Worb und macht keinen Wank.
Nach etwa 10 Minuten läutete das erste Mal das Telefon vom Stellwerk in Bern. Die S-Bahn, welche eigentlich in Trubschachen enden würde, werde nach Langnau kommen und die wartenden Fahrgäste mitnehmen, damit in Wolhusen umgestiegen werden könne.
Ich ging - noch etwas unsicher - aufs Perron und informierte die Fahrgäste wie folgt:
"Grüessech mittenang! E Information zum RegioExpress uf Luzern. Dr RegioExpress uf Luzärn steit momentan wägemne technische Defekt in Worb. D'S-Bahn vo Truebschache här wird zirka am haubi hie iiträffe, in Wolhuse heit dir näre e Aaschluss ufe Zug Richtig Luzärn."
Die wartenden Reisenden dankten für die Information (das DISPRAS informierte schliesslich nicht) und ich ging wieder ins Büro.
Kaum war ich dort angekommen, läutet erneut das Telefon. Die Luzerner S-Bahn mit Ende in Trubschachen könne nun leider doch nicht nach Langnau kommen, die Reisenden sollen die Berner S2 benützen, welche ausserfahrplanmässig nach Trubschachen fahren würde.
Da ich genau wusste, dass dies sowieso wieder ändern würde, wartete ich ab und ging die Reisenden vorerst nicht informieren.
Und nur zwei Minuten später fuhr der RegioExpress in Worb wieder. Mit einer vermeintlich definitiven Version meiner Ansage wollte ich erneut aufs Perron - Martin sagte mir dann aber, dass ich keine verbindliche Gleisangabe geben solle, da es möglich sei, dass die S2 das Gleis 1 wie gewohnt benützen werde und der RegioExpress auf Gleis 2 verschoben werde. So lautete meine Ansage:
"Grüessech mittenmang! E wiiteri Information zum RegioExpress nach Luzern. Dr Zug isch vor wenige Minute in Worb abgfahre und wird i zirka 15 bis 20 Minute hie in Langnau aacho. Im Momänt isch no nid klar, ob der RegioExpress uf Gleis 1 oder Gleis 2 wird aacho. Bitte beachtet d'Aasage und d'Azeige...".
In diesem Moment machte mir das Stellwerk einen Strich durch die Rechnung und schaltete die Anzeige auf Gleis 2 auf "RegioExpress" und auf Gleis 1 auf "S2".
Da ich den Rücken zu den Anzeigen gewendet hatte, konnte ich diese Änderung nicht sehen. Die Reisenden wiesen mich augenblicklich darauf hin.
"Guet, i däm Fau: Der RegioExpress nach Luzern folgt in etwa 5 Minute uf Gleis 2 statt 1."
Ich hoffe, dass ich in Kundeninformation noch etwas geschult werde. :-)
Exklusiv im login-Blog: login-NINA Bilder
Heute war ich mit zwei Arbeitskolleginnen in der bls.Werkstätte in Spiez und durfte zum ersten Mal die login-NINA (Niederflur-Nahverkehrszug) exklusiv begutachten und kann euch heute einige Bilder dazu liefern. Ab dem 2. Oktober 2009 wird die login-NINA bei der S-Bahn-Bern im Einsatz stehen, am 17. Oktober 2009 ist dann die offizielle Taufe bei der JS Langnau.
Das Eröffnungsfest in Langnau
Am 17. Oktober 2009 werden wir bei der JS Langnau die erste login-NINA taufen und die neue Junior Station offiziell einweihen. Nebst geführten Rundgängen durch die Junior Station werden wir in der login-NINA auch einen exklusiven Einblick in den Führerstand und viele andere Aktivitäten rund um die login-NINA und die JS ermöglichen.
Nach der Taufe wird dann der Solothurner Rapper Bensch in unserem Festzelt ein Konzert geben!
Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Wer bei Facebook ist, darf natürlich auch bei unserer eigens eingerichteten Veranstaltung zusagen!
Und nun, wie versprochen, die exklusiven Bilder der login-NINA*:
Noch etwas verschlafen schaut die login-NINA aus der Werkstätte der bls in Spiez. Und auch der Fotograf ist noch etwas müde und verwackelt das Bild. Zum Glück: Sonst hätte man erkennen können, wie der Zug heissen wird! :-)
Auf den Fotos auch noch zu sehen sind Abira und Alessandra - die zwei Arbeitskolleginnen begleiteten mich auf meinem Besuch und stellten sich als Fotomodelle zur Verfügung.
Übrigens: Die login-NINA wird nicht "lognina" heissen, wie ich sie hier im Blog genannt habe. Bei einigen ist wahrscheinlich dieser Eindruck entstanden. Die login-NINA hat einen viel cooleren Namen verdient, den erfahrt ihr am 17. Oktober 2009 bei uns in Lanngau oder kurze Zeit später hier im Blog.
Projekt «lognina»

Ein Exemplar ist schon bald "Gibeligäub" - eine NINA der bls
Das Projekt «lognina», wie ich es im Moment nenne, wird auffallen. Ein knallgelber Zug der täglich jedem noch so müden Pendler ins Auge stechen wird.
Bisher waren es «nur» Loks (SBB, RhB & MOB), welche einen gelben login-Anstrich erhielten. Erstmals erhält nun ein ganzer Zug das login-Design. Die NINA Nr. 37 (genaue Bezeichnung: RABe 525 037), welche die BLS erst vor kurzem von einem anderen Transportunternehmen übernommen hatte, wird derzeit in Spiez komplett auf login getrimmt.
Wer jetzt aber denkt, dies beschränke sich nur auf die Aussenseite des Zuges, der denkt falsch. Im Innern des Zugs werden zusätzlich über den ganzen Boden login-Erfolgsstorys verteilt. Ob auch die Polster gelb werden - wer weiss... :-)
Die «lognina» wird bereits vor der offiziellen Eröffnung der JS Langnau im normalen S-Bahn-Verkehr rund um Bern unterwegs sein und...
...die «lognina» wird am 17. Oktober 2009 - am Eröffnungsfest der JS Langnau - von uns Lernenden getauft!
Nicht gerade ein alltägliches Vergnügen, welches da auf uns zusteuert.
«Gleis 3 - Einfahrt des Extrazugs»
Lange stand nicht fest, wo denn der aus Bern kommende Sonderzug überhaupt einfahren würde - mittlerweile wissen wir, dass die login-NINA etwa um 10.35 Uhr in Langnau eintreffen wird, danach weggefahren wird und gegen 11.30 Uhr wieder aufs Gleis 3 zurückkommt. Dies geht nicht anders, weil in der Zwischenzeit die S44 einfährt, ihren halbstündigen Halt macht und das Gleis 3 erst um 11:14 Uhr wieder verlässt.
Das gesamte Team der JS Langnau plant jetzt die feierliche Eröffnung und die Taufe bis ins letzte Detail - Infos folgen.
Christian Hauser















