login | Lehrstellen, Weiterbildung, Praktikum:

Christian Hauser

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03.08.2010
11:24

Achtung, fertig, login!

Vor einem Jahr stand ich etwas nervös im Bahnhof Bern und wartete auf den Zug in Richtung Murten. Neben mir warteten damals auch viele andere Lernende, die ich jedoch das erste Mal sah. Doch schnell kam man in Kontakt und schon in Kerzers hatte man die ersten Kontakte geknüpft.

Auch heute beginnen wieder viele Lernende ihre Berufslehre bei login. Als Kaufleute öV, Informatiker oder Gebäudereiniger werden sie in den nächsten drei oder vier Jahren (je nach Lehre) zu Lebensunternehmerinnen und Lebensunternehmern ausgebildet.

Ich wünsche hiermit allen Lernenden in Murten und Sursee, den beiden Standorten der login-Woche, viel Spass und einen guten Start!

Noch mehr Lesestoff auf login.org!

Seit heute bin ich nicht mehr der alleinige Blogger von login.org - Amadeo Colonnello wird euch ab sofort ebenfalls spannende und interessante Einblicke in die Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr in seinem neuen Blog geben!

10.08.2009
19:28

Trophy?

Live-von-einem-Ereignis-Bloggen ist schwerer als gedacht. Dies musste ich letzte Woche in der login-Woche feststellen. Tag 1 wurde noch brav vor dem Essen verbloggt, danach wollte es einfach nicht mehr klappen. Es war einfach zu viel los in der login-Woche!

Am Mittwoch - Tag 2 der login-Woche - wurden wir am Morgen erneut mit Informationen zu unserer Lehre eingedeckt und erfuhren unter anderem auch, dass bei login die Nulltoleranz gilt und der Konsum von illegalen Suchtmitteln negative Auswirkungen auf den weiteren Lehrverlauf haben kann. Eigentlich logisch, denn schliesslich will niemand einen zugedröhnten oder halb-arbeitsfähigen Lernenden am Arbeitsplatz.

Das wichtigste an diesem Tag war aber sicherlich die Organisation der

login-Trophy

Die "login-Trophy" war eine Art Spiel, in welchem durch Reisen durch die ganze Schweiz Punkte gesammelt, aber auch die Geografie-Kenntnisse der Schweiz etwas aufgefrischt werden konnten.

Zu diesem Zweck wurden wir in neue Gruppen aufgeteilt. Nach der Information zu der "login-Trophy" (wir wussten bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht, was uns erwarten würde) ging es an die Organisation.

Unser festgelegter Startort war Kerzers, der Fixpunkt während der Reise war die JS Langenthal. Die JS mussten wir besuchen, den Rest des Reiseverlaufs konnten wir selber bestimmen. Hilfe bekamen wir in Form eines "Katalogs", in welchem zu vielen Städten Aufträge standen - dies gab Punkte, welche man für den Gewinn dringend nötig hatte!

Unsere Route planten wir etwas chaotisch. Zuerst wurde die Route und erst danach die Durchführbarkeit geprüft.

So sah unser erster Entwurf so aus:

Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zürich Flughafen-Visp-Brig-Bern-Kerzers

Als wir bemerkten, dass wir vom Wallis her nicht mehr in der vorgegebenen Zeit zurückkehren konnten, strichen wir das Wallis und planten die Reise von Grund auf neu (während ein anderes Team mit der fertigen Route bereits zurückkam...). 

Cisalpino der neusten Generation. (Wir sind aber noch mit dem alten Modell herumgekurvt! - Quelle: Cisalpino.com)

Bis Olten war die Reise geplant - dann im Fahrplan: CISalpino. Ich hatte meine Bedenken, als meine Teamkollegen (+die Teamkollegin) den allseits bekannten Pannenzug in unseren Zeitplan aufnehmen wollten. Würde dieser nämlich Verspätung haben, wäre unser Zeitplan für die Katz gewesen und wir wären zu spät zu Hause angekommen und hätten eine andere Route nehmen müssen.

Die anderen glaubten jedoch an die Pünktlichkeit des Cisalpino und so planten wir den Zug in unseren Zeitablauf ein. Unsere Strecke sah am Schluss so aus:

Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich Flughafen-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zug-Luzern-Bern-Kerzers

Statistik

Den längsten Aufenthalt war in Bern eingeplant (ca. 20 Minuten), der kürzeste in Basel (ca. 6 Minuten). 8 Stunden hatten wir zur Verfügung, insgesamt 7 Stunden befanden wir uns in einem öffentlichen Verkehrsmittel. 

Die Reise...

...verlief wie geplant! Der Cisalpino fuhr pünktlich, es fanden sich überall Leute, die uns fotografierten und wir als Team hatten es sehr lustig. Ich sage nur: « Das isch es Outo wo cha flüge..! » (gehört im Zug - Kategorie: Insider-Witz).

Zusammen lösten wir dann auch sämtliche Rätsel in den Gratiszeitungen - dazu trugen wir teilweise auch unsere gelben login-Shirts und gaben uns so zu erkennen. Dank diesen Shirts mussten wir unser FVP-GA in einem Fall gar nicht mehr zeigen. :)

Die 3 Bilder, welche sich oben befinden, sind solche der login-Trophy - in Basel, Zürich und Zug. Es war ein sehr toller Tag!

Gewonnen haben wir die Trophy trotz dieser weiten Reise übrigens nicht. Andere Teams waren bei der Plakatgestaltung (welche auch noch dazu gehörte) ein wenig kreativer als wir... 

So. Das Thema login-Trophy ist verbloggt (bei "Die Reise..." hätte ich noch kilometerweit weiterschreiben können, dann wäre es aber zu einem Roman ausgeartet.) Mehr Beiträge zur login-Woche folgen noch. In Kürze. Versprochen.

04.08.2009
17:50

login-Woche - Tag 1

Der Blick auf den "Mädchenturm" sowie einen Teil des Zimmers. Klein aber fein.

Heute begann sie also: Meine Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login. 

Bereits heute morgen war ich so enorm aufgeregt, dass ich viel zu früh aufgestanden bin und so noch einmal das gesamte Gepäck "inspiziert" habe, damit ich auch ja nichts vergesse.

Zum ersten Mal fuhr ich dann ohne Ticket mit dem Zug nach Bern - ich habe jetzt schliesslich ein GA - wo sich langsam alle login-Lernenden versammelten und gemeinsam auf den Zug warteten. Informatiker, Automatiker, Kaufleute - von jedem Beruf traf man irgendwen an. Alle zusammen fuhren schliesslich mit der S-Bahn nach Mountelier-Lœwenberg, wo wir unser Gepäck in den Wohntürmen verstauten und zur Begrüssung in die Aula gingen.

Dort wurde uns zuerst der brandneue login-Film vorgeführt, uns alle Ausbildungsleiter vorgestellt sowie einige Regeln des Centre Lœwenberg bekanntgegeben.

Nach der Vorstellungsrunde konnten wir im Restaurant ein feines Zmittag essen gehen, die Zimmer beziehen und nach einer grossen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit Informationen zu der Lehre, zur LAP, etc. - Sehr kopflastig, viel Theorie, so dass es einem manchmal schon etwas Angst machte..!

Jetzt gleich folgt das Abendessen und danach haben wir "Freizeit", in welcher ein Teil unserer Truppe höchstwahrscheinlich in den Murtensee gehen werden. :)

Dies ist also Tag 1 meiner Erfolgsstory in einer kurzen Zusammenfassung. Mehr gibts morgen - jetzt habe ich Hunger und gehe was essen. :)

E guete!

Euer Christian Hauser

 

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