Mein Arbeitsplatz

Das aktuelle Team der JuniorStation Langnau: (v.l.n.r.) Claudia (Coach), Martin (Coach), Christian (1. Lehrjahr), Ramona (Coach), Mirjam (Coach), Abira (1. Lehrjahr), Sandra (3. Lehrjahr), Claudia (2. Lehrjahr), Angela (3. Lehrjahr) - es fehlt Alessandra (2. Lehrjahr), welche bei der Eröffnung leider krank war.
Vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich bisher nur von der JuniorStation Langnau geschrieben habe, diese jedoch nie richtig vorgestellt habe.
Mit diesem Artikel möchte ich dies jetzt nachholen und zwar am Beispiel eines Tagesablaufes von mir wenn ich Frühschicht habe.
05.00 Uhr : Der Wecker klingelt, ich stehe auf und bin nach rund 30 Minuten hellwach und bereit für den Tag... - Kleine Korrektur: Der Wecker klingelt und ich schlafe weiter. Um 05.15 Uhr stehe ich auf.
05.30 Uhr : Ich nehme meinen Arbeitsweg in Angriff. Zuerst muss ich rund 10 Minuten zum Bahnhof laufen, wo ich dann mit dem Zug nach Langnau fahre. In Konolfingen muss ich jeweils umsteigen und je nach Plan treffe ich dort auch schon auf einen Coach - Claudia oder Mirjam.
Wenn ich alleine nach Langnau fahre, höre ich Musik und lerne die Bahnlinien der Schweiz auswendig. Im Kurs "Schweiz allgemein" erhielten wir den Auftrag, diese zu lernen. Schliesslich werden sämtliche Bahnlinien im 5. Semester getestet!
In Langnau angekommen verstaue ich meine Tasche im Schrank und beginne mit dem Anmelden der einzelnen Kassen. Danach stelle ich den "Kundenstopper" (Plakatständer) auf. Sobald die Kassen eingeräumt sind, ist eigentlich alles bereit und die Kunden können ab 06.40 Uhr zu uns an den Schalter kommen.
Geld wechseln, Abo verlängern, Mehrfahrtenkarte nach Bern...
Die einzelnen Abschlüsse des vergangenen Tages werden geprüft, der Telefonbeantworter umgeschaltet, die ersten Mails beantwortet und sortiert und die interne Post inspiziert. Welche Prospekte sind angekommen? Wieviele von diesen brauchen wir? Welche Event-Tickets können wir bereits verkaufen?
Um 08.00 Uhr trifft der zweite Dienst ein und beginnt mit weiteren Arbeiten: Billettautomat (BATS) leeren, Post bereit machen...
Sobald alle ihre Aufgaben erledigt haben, sind die Tätigkeiten sehr individuell. Es gibt Zeiten, da sind alle gefordert und die Schalterhalle ist voll und gleichzeitig klingelt auch noch das Telefon. Doch es gibt auch Zeiten, in denen die Schalterhalle leer und das Telefon stumm ist. Dies komme vor allem in den Wintermonaten öfters vor, wie mir Coach Ramona gesagt hat.
An der Junior Station Langnau werden die Kunden auf einzelne, spezielle Event-Tickets oder zur Jahreszeit passende Reisen mit speziell gestalteten Plakaten (Marke: Eigenkreation) aufmerksam gemacht. Die letzten zwei "Plakätchen" durfte ich gestalten: Greenfield "Early-Bird" 3-Tagespass für CHF 180.- und der Vorverkaufsstart für "Tokio Hotel" im Hallenstadion Zürich und in der Arena Genève.
Gerade heute habe ich wieder eine Reise nach Mailand bei einem unserer Reiseveranstalter ("Tour-Operator") gebucht und einem weiteren Kunden ein "Weekend für Verliebte" im Bündnerland reservieren können. Vor allem bei Buchungen nach Italien denke ich immer wieder zurück an unsere Teigwaren-Verteilaktion zur Bekanntmachung unseres vergünstigten Toscana-Angebotes. :-)
Genau um 15.22 Uhr endet die Frühschicht und die anderen Schichten arbeiten noch bis 17 Uhr bzw. 19 Uhr weiter, bevor auch diese in den wohlverdienten Feierabend gehen dürfen.
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