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06.01.2010
08:22

Unerwartetes Lob und ein guter Start ins neue Jahr

Nach etwas längerer Abwesenheit melde ich mich auch im neuen Jahr wieder zu Wort. Die ersten beiden Arbeitstage im 2010 sind bereits wieder vorbei und in den zwei Tagen war bereits wieder eine Menge los an der Junior Station. Aber auch in den Ferien wurde es nicht still rund um den Bahnhof Langnau.

Am 29. Dezember 2009 erhielten wir nämlich unerwartet folgendes Lob via Berner Zeitung BZ:

Am Montag habe ich nach zwei Wochen Ferien wieder begonnen, zu arbeiten: Ein Frühdienst nach den Ferien, wo ich doch immer so schön ausschlafen konnte, ist auch für mich nicht gerade DER Traumstart. Aber auch ich wurde um 5 Uhr brav von meinem Wecker geweckt, ging um 5.46 Uhr in Oberdiessbach in den Zug und kam um 6.22 Uhr in Langnau an. Ich wartete auf den Coach-Frühdienst, an diesem Montag Ramona. 

Als wir das Reisezentrum um Punkt 6.40 Uhr öffneten, "stürmte" ein Mann hinein und kam gleich zu mir an den Schalter. Nur 10 Minuten später hatte ich ihm und seiner Familie alle GA's erneuert und in so kurzer Zeit so viel Geld eingenommen wie noch nie zuvor.

Und auch am Dienstag war der Tag nicht uninteressant: Wegen einer Fahrzeugstörung einer S2-Komposition, welche in Emmenmatt stecken blieb, ging während rund zwei Stunden kein Zug mehr in Richtung Bern. Die S4, welche auf der (leider) einspurigen Strecke Langnau gar nicht erst verlassen konnte, fuhr schlussendlich ohne Fahrgäste zum steckengebliebenen Zug und schleppte ihn ab. Der Rettungs- und Löschzug der SBB aus Bern unterstützte dabei. Es sah schon etwas komisch aus: Ein roter RBDe 566 II, ein grüner RBDe 565 und der gesamte Rettungs- und Löschzug der SBB als "eine Komposition" fuhren schlussendlich in Langnau ein.

Und wieder einmal durfte ich («Ach du machsch doch das gärn!») aufs Perron stehen und die Kunden informieren, welche Züge jetzt ab welchem Gleis fahren würden, das das Gleis 1 durch diese Komposition versperrt war. Leider konnte ich dem Chinesen, der seine Reisegruppe verloren hatte auch nicht weiterhelfen: Er sprach fast kein Englisch und Chinesisch kann ich nicht. Seine Reisegruppe kam dann zum Glück plötzlich um die Ecke und ich konnte wieder nach drinnen in die Wärme gehen.

Wie der AC/DC-Vorverkauf morgen um 8 Uhr starten wird, werde ich nicht miterleben. Ich habe frei, obwohl ich gerne dabei wäre, wenn das Reisezentrum aus allen Nähten platzt. ;-)

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