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Christian Hauser

Wie gewohnt erscheinen meine Blogartikel in loser Folge. Es ist wieder soweit, die Schreibwut hat mich wieder einmal gepackt und ich möchte im folgenden Blogartikel über ein Fazit, ein Fotoshooting und einen Neustart schreiben.

Mein vierter Einsatzort war das Reisezentrum in Visp. Ich reiste an jedem Arbeitstag eine Stunde hin und eine Stunde zurück und rückblickend muss ich sagen: Das war es wert.

Kurz zusammengefasst: Das "Walliserdeutsch" war für mich am Anfang relativ anspruchsvoll, schliesslich gibt es eine Unzahl Kuriositäten im Wortschatz der Walliser. "Embrii" (herunter), "Embrüff" (hinauf), "Staale" (Bahnhof Stalden-Saas) oder "Saniglas" (St. Niklaus) sind nur einige Beispiele davon. Doch schnell verstand ich die Walliser und auch mit den Billetten mit "Einheimischen-Rabatt" kam ich nach kurzer Zeit klar. Immer wieder gab es Sondereinsätze ausserhalb des Wallis, so auch zum Beispiel im Verkehrshaus Luzern (siehe der Artikel unterhalb). Aber auch Wallis-intern gab es Sondereinsätze, so kam ich zum Beispiel beim Ausfall der Tunnelsteuerung des Lötschberg-Basistunnels (LBT) als Kundenlenker zum Einsatz. Gemeinsam mit den Mitarbeitern, welche fix vor Ort arbeiten, konnten wir den Leuten gut erklären, dass sämtliche Züge via LBT ausfallen würden. Auch für mich als "Üsserschwiizer" (faktisch jeder, der ausserhalb des Wallis lebt) hatte diese Sperrung Konsequenzen. Mein Arbeitsweg verdoppelte sich und so hatte ich an diesen zwei Tagen je 2 Stunden pro Weg.

Mit meiner "Mitlernenden" und Klassenkollegin Rebekka reiste ich oft zusammen von Spiez nach Visp, so hatten wir Zeit zum "hängertu" (plaudern, lästern). Sobald ich Thun einen Sitzplatz gefunden hatte, ging ein SMS an Rebekka: "Für die angemeldete Person ist im 2. letzten Wagen, Einstieg Seite Interlaken / Brig, im Oberdeck Platz reserviert." - Jeden Tag variierte dieses SMS und so wurde es nach 5 Monaten zu einer Herausforderung. ;-)

In der letzten Woche schnupperte ich noch kurz bei der MGB rein, dessen Mitarbeiter auch im Reisezentrum Visp arbeiten. Am Bahnhof St. Niklaus läuft zwar verkaufstechnisch wenig, dafür muss der anwesende Mitarbeiter jeden einzelnen Zug abfertigen. Erst danach fährt der Zug los. Klingt einfach, doch bei einer Zugskreuzung und zwei verspäteten Zügen gar nicht so einfach. ;-)

Alles hat ein Ende...

...auch Visp hat eins. Und so packte ich vor zwei Wochen meine Sachen, verabschiedete mich mit Kuchen von meiner "Unterstiftin" Tanja (Dü weisch wiä ichs mein, gäll?), René, Pascal, Martin, Jasmin, Josianne, Nadia und Thomas.

Auf ein Neues!

Nach einem verlängerten Wochenende startete ich dann letzten Mittwoch ins 3. Lehrjahr. Zusammen mit vier anderen Lernenden absolvierten wir den Kick-off-Tag, hatten einen ersten Einblick ins Labyrinth des Bahnhofs Bern (dazu später mehr) und am Schluss des Tages standen wir zwecks Teambildung in der Küche des Berufsbildners und bereiteten Rahmschnitzel und Nüdeli, Salat und Schoggikuchen zu. Ä guete! ;-)

Die Touren in Bern sind zur Hälfte begleitet und zur anderen Hälfte werden selbstständige Touren eingeteilt. Am Montag war ich zwischenzeitlich alleine am Schalter und hatte den Verkauf grösstensteils im Griff. Für mich ein Zeichen: Ich bin bereit!

Geschichten rund um den Bahnhof Bern sowie meinen Einsätze auf dem Zug folgen. Ich hoffe, das ich euch auch in meinem letzten Lehrjahr als Leserinnen und Leser begrüssen darf.

Wie gewohnt erscheinen meine Blogartikel in loser Folge. Es ist wieder soweit, die Schreibwut hat mich wieder einmal gepackt. Mein Abschied vom Wallis und mein Neustart im Bahnhof Bern sind das Thema des folgenden Artikels.

Mein vierter Einsatzort war das Reisezentrum in Visp. Ich reiste an jedem Arbeitstag eine Stunde hin und eine Stunde zurück und rückblickend muss ich sagen: Das war es wert.

Kurz zusammengefasst: Das "Walliserdeutsch" war für mich am Anfang relativ anspruchsvoll, schliesslich gibt es eine Unzahl Kuriositäten im Wortschatz der Walliser. "Embrii" (herunter), "Embrüff" (hinauf), "Staale" (Bahnhof Stalden-Saas) oder "Saniglas" (St. Niklaus) sind nur einige Beispiele davon. Doch schnell verstand ich die Walliser und auch mit den Billetten mit "Einheimischen-Rabatt" kam ich nach kurzer Zeit klar. Immer wieder gab es Sondereinsätze ausserhalb des Wallis, so auch zum Beispiel im Verkehrshaus Luzern (siehe der Artikel unterhalb). Aber auch Wallis-intern gab es Sondereinsätze, so kam ich zum Beispiel beim Ausfall der Tunnelsteuerung des Lötschberg-Basistunnels (LBT) als Kundenlenker zum Einsatz. Gemeinsam mit den Mitarbeitern, welche fix vor Ort arbeiten, konnten wir den Leuten gut erklären, dass sämtliche Züge via LBT ausfallen würden. Auch für mich als "Üsserschwiizer" (faktisch jeder, der ausserhalb des Wallis lebt) hatte diese Sperrung Konsequenzen. Mein Arbeitsweg verdoppelte sich und so hatte ich an diesen zwei Tagen je 2 Stunden pro Weg.

Mit meiner "Mitlernenden" und Klassenkollegin Rebekka reiste ich oft zusammen von Spiez nach Visp, so hatten wir Zeit zum "hängertu" (plaudern, lästern). Sobald ich Thun einen Sitzplatz gefunden hatte, ging ein SMS an Rebekka: "Für die angemeldete Person ist im 2. letzten Wagen, Einstieg Seite Interlaken / Brig, im Oberdeck Platz reserviert." - Jeden Tag variierte dieses SMS und so wurde es nach 5 Monaten zu einer Herausforderung. ;-)

In der letzten Woche schnupperte ich noch kurz bei der MGB rein, dessen Mitarbeiter auch im Reisezentrum Visp arbeiten. Am Bahnhof St. Niklaus läuft zwar verkaufstechnisch wenig, dafür muss der anwesende Mitarbeiter jeden einzelnen Zug abfertigen. Erst danach fährt der Zug los. Klingt einfach, doch bei einer Zugskreuzung und zwei verspäteten Zügen gar nicht so einfach. ;-)

Alles hat ein Ende...

...auch Visp hat eins. Und so packte ich vor zwei Wochen meine Sachen, verabschiedete mich mit Kuchen von meiner "Unterstiftin" Tanja (Dü weisch wiä ichs mein, gäll?), René, Pascal, Martin, Jasmin, Josianne, Nadia und Thomas.

Auf ein Neues!

Nach einem verlängerten Wochenende startete ich dann letzten Mittwoch ins 3. Lehrjahr. Zusammen mit vier anderen Lernenden absolvierten wir den Kick-off-Tag, hatten einen ersten Einblick ins Labyrinth des Bahnhofs Bern (dazu später mehr) und am Schluss des Tages standen wir zwecks Teambildung in der Küche des Berufsbildners und bereiteten Rahmschnitzel und Nüdeli, Salat und Schoggikuchen zu. Ä guete! ;-)

Die Touren in Bern sind zur Hälfte begleitet und zur anderen Hälfte werden selbstständige Touren eingeteilt. Am Montag war ich zwischenzeitlich alleine am Schalter und hatte den Verkauf grösstenteils im Griff. Für mich ein Zeichen: Ich bin bereit!

Geschichten rund um den Bahnhof Bern sowie meinen Einsätze auf dem Zug folgen. Ich hoffe, das ich euch auch in meinem letzten Lehrjahr als Leserinnen und Leser begrüssen darf.

In diesem Monat arbeite ich auf dem Zug als Zugbegleiter. In dieser Zeit reise ich kreuz und quer durch die Schweiz: Mal nach Genf, mal nach Basel oder nach Interlaken. Dabei gibt es viel zu lernen: Wie errechne ich das richtige Bremsgewicht des Zuges, wie führe ich eine Bremsprobe durch oder auch "einfachere" Dinge: Wie informiere ich unsere Kunden richtig über Ihre Anschlüsse?

Das eigentliche Thema in diesem Blogartikel ist jedoch etwas speziellerem gewidmet, was es nur an einzelnen Bahnhöfen zu sehen gibt: Den SMS-Abfertigungsbefehl.
Züge mit Zugpersonal werden in den meisten Fällen durch dieses abgefertigt. Das bedeutet: Wir sind verantwortlich dafür zu prüfen ob das Signal Fahrt zeigt, ob die Abfahrtszeit erreicht ist und ob die kundendienstschaftliche Bereitschaft hergestellt ist - sprich: ob alle Leute ein- und ausgestiegen sind.

Es folgt ein Achtungspfiff, mit dem Vierkantschlüssel wird der Abfahrbefehl 'beleuchtet' und wir schliessen - nachdem wir geprüft haben ob nicht noch jemand in den Zug einsteigt - die Türen. Doch an einzelnen Bahnhöfen sucht man die orangen Abfertigungslasten vergeblich, sie wurden abmontiert. Auf einigen Linien ersatzlos gestrichen (z.B. Langnau-Malters, das Zugpersonal fertigt mit einer Schrillpfeife ab) oder aber mit einer neuen Technik, dem so genannten SMS-Abfertigungsbefehl, ausgerüstet.

Wie funktioniert das?

Sobald das Signal Fahrt zeigt, die Abfahrtszeit erreicht wird und die kundendienstliche Bereitschaft sichergestellt ist, sendet der Zugchef ein SMS mit dem Abfahrbefehl an den Lokführer.

Twitterer @michu stellt sich dies so vor: "He Housi! Chasch schüü gä! ;-) LG Peschä"

Doch ganz so «locker» geht das nicht zu und her bei den SBB. Meist kurz vor der Ankunft im Bahnhof erhält der Zugchef auf sein Diensthandy eine Nachricht mit der Zugnummer, der Abfahrtszeit und der Meldung aus welchem Gleis die Ausfahrt einestellt wurde. Zusätzlich steht am Schluss "Abfahrt möglich".
Das Zugteam begibt sich am Halteort auf das Perron und der Prozess der Abfertigung nimmt den gewohnten Lauf. Bis auf die Sache mit dem Abfahrbefehl. Nach dem Achtungspfiff muss der Zugchef nämlich nicht mehr zum Kasten laufen und den Schlüssel drehen sondern zweimal auf die Nachricht tippen und schon wird dem Lokführer auf dem Bedienbildschrim des Führerstands der Befehl "Zug [Zugnummer] abfahren" angezeigt. Der Lokführer muss noch prüfen ob die Türen geschlossen sind und dann kann er abfahren.

Diese ganze Sache hat Vor- und Nachteile:
+ Man muss nicht mehr zum Abfertigungskasten laufen (an einigen Bahnhöfen sind diese Kasten seeeehr rar)
+ Man weiss meist schon vor der Ankunft ob die Ausfahrt möglich ist
+ Man kann den Abfahrbefehl während des Einsteigens abschicken
Aber:
- Hat sich der Zugchef oder der Lokführer mit einer falschen Zugnummer via GSM-R angemeldet, erhält einer der beiden keine Nachricht.
- Zum Abfertigen benötigt man nicht nur noch Pfeife, Vierkantschlüssel und die gelbe Karte oder das weisse Licht (wenn zusätzlich zum Zugchef noch eine andere Person für die Kontrolle dabei ist) sondern auch noch das Diensthandy.
- Funktioniert das System einmal nicht bleibt als Alternative nur die Schrillpfeife.
Mein Gesamteindruck vom Zug ist enorm positiv. Weitere Artikel über meine Einsatztage auf dem Zug folgen.

Wenn Ihr Fragen zur Arbeit auf dem Zug habt, dürft ihr mir diese gerne via Kontaktformular stellen.

Auf Bald!
Christian Hauser

Bild © 2011 SBB CFF FFS

In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich hier über Erlebnisse aus meiner Lehre erzählt. Während ich am Anfang sehr viel Zeit investieren konnte und mir das Lernen leicht fiel, konnte ich viele Beiträge schreiben. Mittlerweile bin ich im dritten Lehrjahr und stehe in Kürze vor den ersten Abschlussprüfungen. 
 
 Für mich ist dies ein idealer Zeitpunkt, das Projekt "login-Blog" zu beenden und mich voll und ganz auf die Prüfungen zu konzentrieren. Dies ist schon in den letzten Monaten schrittweise geschehen, die Beiträge hier wurden immer mehr zur Seltenheit.
 
 Ich möchte mich hiermit bei allen Leserinnen und Lesern sowie den  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von login, der BLS und der SBB für die Unterstützung bedanken, die ich für dieses Projekt erhalten habe.
 
 Allen Lernenden, welche wie ich ihre Lehre bald abschliessen wünsche ich viel Glück in den Prüfungen und den Lernenden im ersten und zweiten Lehrjahr nur das Beste für den weiteren Verlauf ihrer Erfolgsstory.
 
 Ab August 2012 bin ich als Zugbegleiter bei den SBB unterwegs. Deshalb verabschiede ich mich selbstverständlich mehrsprachig:
 
 Tschüss zäme! Auf Wiedersehen! Au revoir! Arrivederci! Sinseveser! Goodbye!
 
 Euer Christian Hauser

Zugegeben, nicht ganz. Aber mindestens genau so spannend war ist die folgende Geschichte.

Die Eröffnung der neuen Ausstellung von login im Vekehrshaus Luzern ging ohne Probleme über die Bühne. Wir hatten bereits Kontakte mit den Angestellten des Verkehrshauses geknüpft und konnten so unter anderem in den Führerstandssimulatoren von BLS, SBB und RhB im Experten-Modus unsere Kenntnisse der Vorschriften testen.

Unser Einsatz war vorbei, wir wurden verabschiedet und gingen in Richtung Ausgang.

Wir hatten unser Gepäck in einem Schliessfach für Gruppen deponiert, gingen zu diesem und wollten unsere Sachen abholen.

Alle nahmen ihre Taschen aus dem Schliessfach als Alina plötzlich fragte: "Chrigu, hesch du mini Täsche scho gno?" - Ich hatte die Tasche jedoch nicht genommen, auch niemand der anderen Messeteam-Mitglieder hatte Alina's Tasche gesehen. Liegt die Tasche etwa noch beim Stand, hatte sie Alina dorthin mitgenommen?

Sämtliche Möglichkeiten wurden überprüft und wir gingen einige Male durch die Ausstellungshalle. An jedem Platz an dem wir gewesen waren schauten wir genau hin, ob die Tasche dort irgendwo liege. Doch auch nach einer fast halbstündigen Suche konnte niemand einen Erfolg vermelden.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als den Verlust der Tasche bei der Information zu melden. Alina geriet verständlicherweise etwas in Panik, schliesslich war in der Tasche nicht nur der Hausschlüssel sondern auch ihre "Fahrvergünstigung International", den sie einige Tage später für ihren Sprachaufenthalt benötigte. Ich bemerkte eine Überwachungskamera in der Nähe der Schliessfächer und fragte bei der Information, ob diese Aufnahmen irgendwo gespeichert werden.

Der Sicherheitsdienst wurde benachrichtigt und nach wenigen Minuten war plötzlich klar, dass Alina die Tasche nicht verloren hatte, sondern dass diese ihr gestohlen wurde! Der Sicherheitsdienst erkannte, dass die Täter die Tasche aus dem Schliessfach genommen hatten. Weitere Details erfuhren wir nicht, die Polizei wurde informiert und kam sogleich ins Verkehrshaus. Einen solchen Fall habe er noch nie gesehen, sagte uns der Verantwortliche. Die Täter hätten die Tür unten aufgebogen und die Tasche herausgezogen. Da Alina's Tasche die kleinste war und zu unterst lag, war sie leichte Beute.

Als die Polizei eingetroffen war, öffnete der Sicherheitsverantwortliche mit einem Generalschlüssel ein gegenüberliegendes Schliessfach. Die Täter hätten die Tasche wahrscheinlich dort deponiert, so sei es auf jeden Fall auf den Überwachungsbildern zu sehen.

Und tatsächlich: Im dritten Schliessfach lag Alina's Tasche. Der Inhalt war im gesamten Schliessfach verteilt, nach einer Kontrolle von Alina hatten wir jedoch die Gewissheit, dass nichts gestohlen wurde.

Alina machte auf Empfehlung der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt.

Im Eingangsbereich des Verkehrshauses befinden sich Bildschirme, die die Aufnahmen aus der Media Factory zeigen. Alina stand gemeinsam mit der Polizei unter diesen Bildschirmen als Alina plötzlich den Täter auf diesen Bildern anhand der Beschreibungen der Polizei erkannte. Der Täter war doch tatsächlich so dumm (Excusé für diesen Ausdruck) und zeigte sich in der Media Factory.

Wie sich die ganze Geschichte für den Täter entwickelt hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Dies ist Gegenstand der immer noch laufenden Ermittlungen.

Das Fazit: Grosser Aufwand, Bilder des Täters und die Erfahrung, dass das Team des Verkehrshauses Luzern enorm hilfbereit ist und ohne grosse Bürokratie geholfen hat.

Im Namen des Messeteams von login möchten wir uns auf diesem Weg beim Team des Verkehrshauses Luzern und der Stadtpolizei Luzern für ihre unkomplizierte und schnelle Hilfe bedanken! Danke viu mau!

Alina & Chrigu

Tasche wiedergefunden - Die Erfolgsstory kann weitergehen. ;-)

ICN bei Wassen
RegioExpress Bern => Neuenburg / Neuchâtel mit BLS Re 465 002 Gornergrat bei Müntschemier , Kanton Bern , Schweiz

Vielleicht wiederhole ich mich etwas, aber wie ihr wisst, gibt es bei der KVöV-Ausbildung bei login im dritten Lehrjahr die Möglichkeit, eine Schwerpunktrichtung auszuwählen.

Im Januar 2011 fand der jährliche Infomarkt in Muntelier-Löwenberg statt, wo sich die Ausbildungsfirmen präsentierten und die Schwerpunkte

Die SBB geht mit der Zeit. Und wer mit der Zeit geht, verändert sich. So auch die SBB Infrastruktur.

1920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen täglich dafür, dass die Züge der SBB pünktlich ihr Ziel erreichen.

Von diesen 1920 Personen arbeiten 330 Personen in der Abteilung "Überwachung". Die Überwachung gewährt die Sicherheit und Verfügbarkeit des Schienennetzes der SBB. Seit Anfang 2010 arbeitet die Infrastruktur und damit auch Überwachung im Rahmen von Infra 2014 mit neuen Strukturen.

Meine Aufgabe seit meinem Start bei Anlagen und Technologie bestand in der Planung und Organisation von fünf Mitarbeiter-Informationsanlässen in der gesamten Schweiz.

Ich stand vor einer völlig neuen Herausforderung: Ich hatte noch nie einen solchen Anlass organisiert. Es galt, von der Teilnehmerliste bis zum Apéro alles zu organisieren.


Die login-Lernenden, welche ihre Lehre im Jahr 2009 oder früher begonnen haben, haben ein kleines Privileg gegenüber den Lernenden ab 2010. Sie haben die Wahl zwischen einem GA in der 2. Klasse, welches alle Lernenden gratis von login erhalten oder sie können gegen einen Aufpreis das GA für die 1. Klasse bestellen.

Als vor der Lehre das Fotoformular per Post zu Hause eintraf, hätte ich die Möglichkeit, das GA in der ersten Klasse zu bestellen, auch schon gehabt. Damals habe ich jedoch darauf verzichtet: « Ich fahre so selten Zug, da brauche ich kein GA 1. Klasse. », dachte ich damals. Bereits nach den ersten drei Monaten mit GA war ich jedoch so oft mit dem Zug unterwegs, dass ich mir vornahm, auf das zweite Lehrjahr das GA für die 1. Klasse zu bestellen.

Und so fahre ich seit August 2010 in der «Plüschklasse» (Zitat eines SBB Zugbegleiters) kreuz und quer durch die gesamte Schweiz. Es gibt kaum ein Wochenende, an dem ich nicht unterwegs bin. Es gibt immer wieder eine Strecke, die ich noch nicht gefahren bin. Während meiner Reise habe ich oftmals Hausaufgaben und Laptop dabei, so dass ich in den Business Abteils der InterCity's lernen kann.

Vor kurzem war ich im Regionalzug von Oberdiessbach nach Thun unterwegs, "wie immer" in der ersten Klasse. Kurz vor Thun gingen zwei Jugendliche - etwa im gleichen Alter - durch das Abteil und setzten sich kurz hin. «Die Bonze ir erschte Klass fahre eigentlech schono bequem, he?» - Dies war ihr Kommentar, bevor sie wieder aufstanden und aus dem Wagen gehen wollten. Für einen älteren Herrn, welcher schon mir in Oberdiessbach einen bösen Blick zugeworfen hatte, war das zu viel. Er begann, die beiden Jugendlichen und mich zurechtzuweisen: «Aues Sougoofe sit dr! Dir heit hie inne nüt verlore! Soubandi! Machet das dr furtchömet, das hie isch erschti Klass!!»

Provozierend setzten sich die Jugendlichen erneut hin, ich sass immer noch auf dem gleichen Sitzplatz wie vorher. Scheinbar war für den Herrn "gnue Höi dunger". Er begann, Wörter auszusprechen, die ich hier lieber nicht zitieren möchte. Ich reagierte nicht auf die Provokationen und drehte die Lautstärke des iPods etwas höher. Trotzdem bekam ich weitere Schimpfwörter zu Ohren, als plötzlich eine Reisende aus der zweiten Klasse das Abteil betrat, eigentlich in der Absicht, auszusteigen. Sie hatte den aufgebrachten Senioren auch gehört, trat vor ihn und begann auf den Mann einzureden: «Reget dir euch jize würklech wäg sore Chlinigkeit uf? Giz für euch de gar nüt schlimmers?!»

Sagte es und wir "Sougoofe" stiegen aus - wir waren unterdessen in Thun angekommen. "Der Alte" hätte uns wahrscheinlich am liebsten alle direkt vor dem Richter gesehen. So jedenfalls konnte man aus seinem Blick schliessen, als er aus dem Zug ausstieg.

Warum soll die erste Klasse den Business-Reisenden und Senioren vorbehalten sein? Und: Darf ich mich auch derart aufregen, wenn die Senioren im Business-Abteil sitzen und nicht einmal wissen, was ein Laptop ist? 

Eigentlich finde ich, die Generationen sollten nicht gegeneinander leben sondern miteinander. Das es auch anders geht, habe ich am 31. Dezember 2010 im InterCity von Zürich nach Chur erlebt. Während ich Ski und Koffer verstaute, betraten drei Senioren den Wagen und fragten, ob noch drei Plätze frei seien. Ich bejahte, die Senioren sassen hin und plötzlich war ich in ein Gespräch mit ihnen verwickelt. Mein gesamtes Wissen über die Schweiz wurde auf den Prüfstand gestellt. Einige denken sich jetzt vielleicht: Ist mir auch schon passiert, warum ist das etwas spezielles? Naja, einen wichtigen Punkt habe ich bis jetzt ausgelassen. Die drei Senioren waren Touristen aus Frankreichs Hauptstadt Paris, hatten ihren Anschlusszug wegen der Verspätung des TGVs verpasst und waren zum ersten Mal in der Schweiz unterwegs. Und so gab ich so gut es ging Auskünfte über das Schweizer öV-System, die Schweizer Geschichte und die Geografie des Landes - einfach auf Französisch. Als die Senioren in Sargans ausstiegen, half ich ihnen beim Ausladen des Gepäcks und verabschiedete mich. Sie waren begeistert, ich war geistig ausgebrannt und war froh, den Silvesterabend gemütlich unter Kollegen mit dem zweitschönsten Dialekt der Schweiz verbringen zu können. ;-)

Die Planung.

Ich holte bei verschiedenen Seminarhotels Offerten ein. Weil ich aber nicht wusste, wie viele Personen an den vier Veranstaltungsorten kommen würden, gab ich jeweils nur Schätzungswerte an.

Die Organisation für den Anlass im Tessin (Giubiasco) durfte ich an das Sekretariat in Bellinzona abgeben - "Prossima Fermata" (auf Deutsch: Nächster Halt) gehört zu den wenigen italienischen Wörtern, die ich beherrsche.

Nach und nach trafen aus den Städten Zürich, Bern und Lausanne die Offerten ein. Ich kontrollierte ob auf den Offerten auch wirklich alles aufgeführt war, welches ich auf meinem Factsheet aufgeführt hatte, welches ich bei der Anfrage jeweils direkt mitgeschickt hatte. Auf diesem stand unter anderem die voraussichtliche Teilnehmerzahl, der Platzbedarf für Gruppenarbeiten oder wie das Apéro auszusehen hatte.

Das erste Seminarhotel in Zürich sendete mir eine sehr professionelle Offerte. Das Seminarhotel stand zum Verkauf - hätte man meinen könnten, angesichts des Preises. Nachdem ich von einem anderen Seminarhotel eine etwas günstigere Offerte zugesendet bekam, sendete ich eine höfliche Absage an das erste Seminarhotel:

«[...] Leider haben wir uns in diesem Fall gegen Ihre Offerte entschieden. Wir werden Sie selbstverständlich auch in Zukunft wieder bei der Planung unserer Anlässe berücksichtigen. [...] »

Die weiteren Offerten waren jedoch in einem 'normalen' Rahmen, so konnte ich diese bestätigen und eine Einladung schreiben. Diese Einladung konnte ich direkt in die Regionen verschicken, welche mir die Teilnehmerlisten zurückschickten.

Die Durchführung.

Der erste Mitarbeiteranlass rückte immer näher. Ich druckte also Plakate und Namensschilder und machte alles bereits für die Mitarbeiteranlässe.

Erster Halt: Olten.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich für den Mitarbeiteranlass in Olten angemeldet. Der Saal war bereit, die Präsentation ging reibungslos über die Bühne und das Wasser wurde dank den speditiven Mitarbeitern des Seminarhotels auch nicht knapp.

In der Pause füllten ich und Chayenne, meine Mitlernende, Glas um Glas mit Wasser. Plötzlich tauchte die Moderatorin auf und gab die Anweisung, die Flipchart-Ständer zu verschieben. Nur mit Mühe konnte ich sie davon überzeugen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jetzt durstig seien und ich Flipcharts auch kurz vor Ende der Pause noch verschieben könne.

Der gesamte Anlass ging schlussendlich gut über die Bühne und nach dem Apéro gingen die Mitarbeitenden gut informiert nach Hause.

Weitere Halte: Giubiasco, Zürich, Bern und Lausanne

Ausser in Lausanne waren Chayenne und ich an allen Anlässen auch mit von der Partie. Kreuz und quer reisten wir dafür durch die Schweiz und konnten so unsere Geografie-Kenntnisse auffrischen. An den Anlässen waren wir jeweils für die Vorbereitung, die Pausen und das Apéro zuständig. Dabei mussten wir während der Präsentation nicht mehr anwesend sein. Und ich muss ehrlicherweise zugeben: Zum Glück nicht. Die erste Präsentation war noch spannend, weil auch wir die Informationen zum ersten Mal hörten. Beim zweiten Mitarbeiteranlass kämpfte ich bereits gegen einen Mix aus Langeweile und Müdigkeit (wegen der langen Zugfahrt ins Tessin), nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich auch noch ein drittes Mal die Präsentation hätte anhören dürfen. ;-)

Es ist ein grosser Unterschied, ob man mit den Mitarbeitenden im Büro in Bern zu tun hat oder mit den Menschen, die täglich 'draussen' dafür sorgen, dass die Züge fahren können. Beim Apéro in Giubiasco erfuhr ich zum Beispiel einige spannende Facts über die Gotthardstrecke, in einem Gemisch aus Deutsch und Italiensch (obwohl ich nur eine Handvoll Wörter Italienisch verstehe..).

Seit den Mitarbeiteranlässen ist es jetzt schon einige Zeit her und ich bin bereits an der Vorbereitung der nächsten Veranstaltungen. Doch diese Anlässe werde ich nicht mehr persönlich zu Ende führen, sondern die Lernende, die ab Februar meinen Lehrplatz einnehmen wird.

Damit die 900'000 Reisenden der SBB sicher und pünktlich ihr Ziel erreichen, müssen die Fahrwege, also die Gleise und die Fahrleitungen, in einem einwandfreien Zustand sein.

Noch heute gibt es dafür die Streckenwärter, die die Gleise regelmässig auf Unregelmässigkeiten, wie zum Beispiel einen Schienenriss, absuchen.

Auf Strecken mit hohem Verkehrsaufkommen, wie zum Beispiel auf der Neubaustrecke, wo die Züge im 2,5 Minuten-Takt zwischen Mattstetten und Rothrist mit 200 km/h die Reisenden befördern, wäre der Job eines Sicherheitswärters kein Zuckerschlecken. Für die SBB gehört die Neubaustrecke (NBS) zu den wichtigsten Verkehrsachsen und muss deshalb stets in einwandfreiem Zustand sein, damit keine Unfälle passieren können.

Auch auf der NBS wurde der Streckenwärter noch nicht ganz verbannt. Jedoch kommt dieser erst zum Einsatz, wenn das Fahrzeug mit der Bezeichnung XTmass 99 85 9 160 001-5 seinen Dienst getan hat. Hinter dieser Bezeichnung steht das Mess- und Diagnosefahrzeug der SBB Infrastruktur, auf welchem ich und Chayenne, meine Mitlernende bei I-AT-FU heute mitfahren durften.

 

Ein Fahrzeug voller Technik

Um 08.00 Uhr startete die Fahrt mit dem Mess- und Diagnosefahrzeug im Depot in Bern Ausserholligen. Einmal durch den Bahnhof Bern und durch den Grauholztunnel ab auf die Neubaustrecke (NBS) Mattstetten-Rothrist.

Während die InterCity-Züge mit 200 km/h über die NBS brausen, fährt das Mess- und Diagonsefahrzeug 'nur' 120 km/h. Bei 200 km/h wäre es für die Messgeräte nicht möglich, die Daten korrekt zu erfassen. Die Höchstgeschwindigkeit des dieselangetriebenen Fahrzeugs liegt übrigens bei 160 km/h.

Die Fahrt über die NBS dauerte wegen der verminderten Geschwindigkeit dann auch nicht 20 Minuten wie bei den InterCity-Zügen sondern rund 35 Minuten. Nach einer kurzen Pause in Olten ging es bereits weiter. Die Ausbaustrecke Solothurn-Wanzwil, welche mit den einzigen zwei Weichen mit der rund 57 Kilometer langen NBS verbunden ist, stand auf dem Programm.

Da das Wetter regnerisch war und noch Schnee auf den Schienen lag, war eine Messung der Schienenköpfe nicht möglich. Dies hinderte das Fahrzeug aber nicht daran, weiter Daten zu sammeln. Sind die Fahrleitungen in Ordnung? Gibt es an der Fahrbahn Schäden? Um dies zu überprüfen zeichnen drei Kameras die gesamte Fahrbahn auf - ein spezielles Programm durchsucht nach dem Messtag die Fahrbahn automatisch nach Schäden und erstellt Factsheets über die möglichen Schäden.

Nach einem Messtag mit dem Mess- und Diagnosefahrzeug haben sich unzählige Gigabite Daten angesammelt. Alleine die Endlosfoto der Fahrbahn benötigt pro Kamera zirka 10 Gigabite Speicherplatz!

Etwas ausserhalb des Bahnhofs Solothurn gab es eine kleine Pause, bevor es weiter zurück in Richtung Olten ging, wo wir wieder kurz wendeten und "auf der anderen Seite" der doppelspurigen Neubaustrecke direkt nach Spiez fuhren. Ohne Halt über Bern, wie ihr auf folgendem Video seht.

"Ab dür ds Loch!"

Ab Ostermundigen bis Spiez wurden die Messgeräte ausgeschalten. Messungen ausserhalb der NBS/ABS oder des Lötschberg-Basistunnels (LBT) werden nur halbjährlich durchgeführt und nicht jede zweite Woche.

Die Fahrt durch den LBT war spannend. Durch die verminderte Geschwindigkeit konnte man aus dem Führerstand die beiden Nothaltestellen mitten im Tunnel sehr gut sehen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, es sein ein unterirdischer Bahnhof. Es fehlen nur noch die Bahnhofstafeln ("Mitholz" bzw. "Ferden") und Zuganzeigemonitore (wenn möglich mit der Anschrift "Vorsicht Zugdurchfahrt") und schon wäre die Illusion perfekt. ;-)

 

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Es war ein spannender Tag auf dem Mess- und Diagnosefahrzeug - Weitere Informationen über die Nothaltestellen im Lötschberg-Basistunnel gibt es auch bei SF einstein und über das Mess- und Diagnosefahrzeug in dieser Broschüre.

Visp wird übrigens ab Februar 2011 mein Arbeitsort - Ich werde also noch oft durch den Lötschberg fahren und ihn grösstenteils verschlafen. Denn ohne die Scheinwerfer des Diagnosefahrzeugs ist es auch im Lötschberg nur eines: Dunkel.

Dans mes vacances.. comment? Oh, excusez-moi. Natürlich kann ich auf Deutsch über meinen Ausflug nach Paris berichten, pas de problème.

In meinen Ferien war ich unter anderem einen Tag in Paris. Einfach so, am Morgen hinfahren und am Abend wieder im eigenen Bett schlafen. Mit den internationalen Vergünstigungen, die man bei login ab dem zweiten Lehrjahr erhält, ging es also los. Um 05.17 Uhr mit dem TER200 von Basel SBB nach Mulhouse-Ville und dann mit direktem Anschluss ohne Halt bis Paris-Est. Geplante Ankunft: 09.04 Uhr.

Bereits im Bahnhof Basel wurde es hektisch: Im Coop war nur eine Kasse geöffnet, vor mir wollte eine Kundin ein Gipfeli mit der Kreditkarte bezahlen, doch das System schien nicht zu funktionieren. Die Uhr tickte und schon war 05.14 Uhr - Drei Minuten um mein Gipfeli und mein Cola zu bezahlen und dann noch zu den Gleisen der SNCF rennen? Nein, diesen Zug wollte ich auf keinen Fall verpassen. Ich stellte meine Dinge hin und begann zu rennen. Rolltreppe runter, einen laaangen Gang hindurch und dann noch durch den - leeren - Zoll. Das fängt ja gut an...


In Mulhouse gab es am Kiosk im Bahnhof nur eine Packung Madeleines und überteuerte RedBull-Dosen zu kaufen. Besser als halb verhungert in Paris anzukommen.

Das erste Mal Französisch gesprochen habe ich an der Information der Pariser Métro. Doch bereits nach dem Bonjour sprach die nette Frau am Schalter in Englisch zu mir. Irgendwie ein doofes Gefühl, was bedeutet das? Erkennt man bereits an einem simplen Bonjour, dass ich nicht gerade viel Französisch spreche? Ich kaufte das Métro-Ticket, bezahlte und dachte nicht weiter darüber nach. 

Denn jetzt musste ich mich zuerst einmal zurechtfinden. Welche Métro bringt mich jetzt zum Eiffelturm? Und wann fährt eigentlich die Métro?

Antworten? Ab Paris-Est zur Station Bir-Hakeim kommt man am besten mit der M4 Richtung Porte d'Orléans bis zur Station Montparnasse-Bienvenüe, danach umsteigen zur M6 in Richtung Charles de Gaulle-Étoile bis zur Station Bir-Hakeim. Danach der Wegbeschilderung folgen bis zum Eiffelturm und dabei die unzähligen illegalen Souvenir-Verkäufer abwimmeln. Und schon sieht man:

Vor einem Jahr stand ich etwas nervös im Bahnhof Bern und wartete auf den Zug in Richtung Murten. Neben mir warteten damals auch viele andere Lernende, die ich jedoch das erste Mal sah. Doch schnell kam man in Kontakt und schon in Kerzers hatte man die ersten Kontakte geknüpft.

Auch heute beginnen wieder viele Lernende ihre Berufslehre bei login. Als Kaufleute öV, Informatiker oder Gebäudereiniger werden sie in den nächsten drei oder vier Jahren (je nach Lehre) zu Lebensunternehmerinnen und Lebensunternehmern ausgebildet.

Ich wünsche hiermit allen Lernenden in Murten und Sursee, den beiden Standorten der login-Woche, viel Spass und einen guten Start!

Noch mehr Lesestoff auf login.org!

Seit heute bin ich nicht mehr der alleinige Blogger von login.org - Amadeo Colonnello wird euch ab sofort ebenfalls spannende und interessante Einblicke in die Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr in seinem neuen Blog geben!

Sei es mit den Buschauffeuren der Busland AG, mit den Zugbegleitern und Lokführern, mit den entscheidenden Stellen in der Betriebsleitzentrale Spiez oder den Fahrdienstleitern von Hasle-Rüegsau - eines war in meinem ersten Lehrjahr bei der BLS bei allen gleich.

Obwohl man sich noch nie gesehen oder gehört hatte, man duzte sich. Ausser vielleicht bei der Geschäftsleitung oder Personen, die auch von der Chefin gesiezt wurden: Dort wurde selbstverständlich gesiezt. Mit dem unkomplizierten "Du" verwickelte man sich so immer wieder in interessante Gespräche und konnte schnell Kontakte knüpfen. Und Kontakte bedeuten: Es liegt auch mal etwas drin, was sonst vielleicht etwas schwieriger zu erreichen wäre. Zum Beispiel eine Mitfahrt im Führerstand. Nicht alle die gerade Lust haben dürfen "einfachso" die exklusive Aussicht geniessen. :-)

Als ich vor rund zwei Monaten in das Büro der SBB in Bern wechselte, herrschte für mich persönlich plötzlich ein komplett anderes Klima. Man siezt sich, die Distanz zwischen den einzelnen Menschen ist irgendwie grösser. Für mich war es in den ersten Tagen eine komplette Umstellung. Warum wird im Büro geduzt, während draussen im Betrieb eigentlich das Du gängig ist? Auch meine Berufsbildnerin, welche früher ebenfalls im Betrieb arbeitete, konnte mir auf diese Frage keine Antwort geben. Unterdessen habe ich mich zwar mit dem Sie abgefunden und mich daran gewöhnt. Die wahrscheinlich grösste Herausforderung ist es heute, bei jeder Person sekundenschnell wissen zu müssen, ob man jetzt per Sie oder per Du ist.

Wie sieht es eigentlich an anderen Orten mit dem Du oder dem Sie aus? Diese Frage habe einem Arbeitskollegen und einer Arbeitskollegin gestellt.

«Im SBB Contact Center Brig ist der Umgang mit den Kunden wie auch am Schalter. Intern ist der Umgang ebenfalls ähnlich wie an einem Bahnhof, es gilt meistens das "Du". Da ich nebst dem Contact Center auch noch auf dem Zug als Zugbegleiter (in der Dual-Ausbildung Bahnreisespezialist) unterwegs bin, habe ich mit sehr vielen Menschen zu tun. Oft kennt man die verschiedenen Mitarbeiter/innen nicht, man hat aber dadurch die Gelegenheit, diese Menschen kennen lernen zu dürfen und neue Kontakte zu knüpfen. Wie im RailService intern gilt auch auf dem Zug das duzen, im Kontakt mit Kundinnen und Kunden oder zum Beispiel mit dem Regionenleiter CC gilt das siezen.» — Alain Briggeler, Lernender KVöV 3. Lehrjahr

«Im SBB Stellwerk in Olten ist der Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eigentlich sehr entspannt und interessant. Das "Du" gilt hier auch wie an meinem früheren Einsatzort - dem Bahnhof Utzenstorf (mit den wahrscheinlich längsten Öffnungszeiten eines Bahnhofs in der Schweiz) - bei fast allen. Der einzige Unterschied: Während in Utzenstorf alle ohne sich vorher schon einmal gesehen zu haben schon per Du waren, gilt im Stellwerk: Bis zum "Du" gilt noch das förmliche Sie. Das Du bieten die meisten Zugverkehrsleiter beim ersten gemeinsamen Einsatz an.»  — Alina Brudermann, Lernende KVöV 2. Lehrjahr

Wie sieht es an euren Lehrplätzen und in euren Lehrbetrieb aus? Gilt eher das offene "Du" oder das förmlichere "Sie"? Welche Vor- bzw. Nachteile siehst du darin?

Schreibe deine Meinung jetzt in einen Kommentar und trage zur Mitgestaltung dieses Blogs bei!

... la tour Eiffel

 

Nach rund 45 Minuten warten - das Portemonnaie hatte bereits € 8.30 für den Eintritt abgenommen, ging es mit dem Lift auf die zweite Etage.

Die Aussicht war einfach atemberaubend.

Atemberaubend, eindrücklich aber beängstigend zugleich.

In der Champs-Élysées ging dann die Shoppingtour los. Mit der Kollegin, die mich begleitete, ging es in alle möglichen Läden an der Strasse. Ein Besuch in einer grossen amerikanischen Fast-Food-Kette liessen wir uns - selbstverständlich nur wegen des Gratis-WLAN-Zugangs - nicht nehmen.

Nach einem Spaziergang durch die schöne, aber laute Champs-Élysées gingen wir erneut auf die Métro und fuhren zu einer weiteren Shoppingmöglichkeit, dem Einkaufszentrum "La Fayette". Da es dort ebenso eine Filiale der grossen Fast-Food-Kette hatte, informierten wir uns via WLAN und iPhone über die Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe.

Die nächste Carrefour-Filiale war zwar etwas entfernt, mit der Métro wird auch eine solche Entfernung zum Katzensprung.

Nachtessen eingekauft, jetzt kann es in Richtung Gare-de-Lyon gehen, wir steigen in den TGV und kommen ohne Probleme nach Hause. So war der Plan. In Wirklichkeit wurde der Plan etwas hektischer.

Mit der Métro fuhren wir bis zum Bahnhof Paris-Est, also zu dem Bahnhof, an dem wir am Morgen angekommen waren und stiegen dort auf die S-Bahn um. An der nächsten Station blieb die S-Bahn dann stehen ohne weiterzufahren. Keine Durchsagen, keine Haltestellenanzeigen und beunruhigt aussehende Passagiere liessen uns ebenfalls unruhig werden. Wann geht die Fahrt weiter? Erreichen wir jetzt noch unseren Zug? 

Wir stiegen aus der stehenden S-Bahn aus und uns kamen Polizisten mit Hunden entgegen. In grosser Hektik stiegen wir in die S-Bahn ein, die ebenfalls an der Gare-de-Lyon fuhr und noch zu verkehren schien. Schlussendlich erreichten wir um ca. 17.45 Uhr den Bahnhof und rannten quer durch den Bahnhof zu unserem TGV mit der Abfahrt um 17.58 Uhr. 

Ein erlebnisreicher Tag: Paris ist eine, an touristischen Orten, schöne und interessante Stadt. Es lohnt sich, Paris einmal zu besuchen, auch wenn es nur ein Tagesausflug ist. ;-)

... macht man es verkehrt. Genau so ging es mir vor kurzem bei der Arbeit.

Montag, 04.45 Uhr: Der erste Zug trifft in Ramsei ein. Es ist der Leerzug aus dem Depot Oberburg, welcher leer nach Huttwil fährt und ab dort als S6 verkehrt. Ich stelle dem Zug die Einfahrt, nachdem der Lokführer den Führerstand gewechselt und der Betriebsmitarbeiter die Weiche in Richtung Grünenmatt gestellt hat, geht es weiter.

Nur wenige Minuten später trifft der zweite Leerzug ein. Es ist ein Pendelzug aus Burgdorf, welcher bis Sumiswald-Grünen ebenfalls leer fährt und dann als S44 wieder zurück nach Ramsei kommt.

Auch diesen Zug schicke ich nach in Richtung Grünenmatt, bis jetzt läuft alles nach Fahrplan.

Um 05.22 Uhr läutet das Stellwerk und auf dem Stellwerk blinkt "Signal bedienen".

Ich stelle der S44 die Einfahrt und gehe ins Büro hinein um die Zugnummer 16514 einzugeben.

Mein Berufsbildner macht mich auf etwas aufmerksam: "Hast du bemerkt, dass 16509 immer noch in Burgdorf steht? Der sollte jetzt in Lützelflüh stehen!" - Ich frische das Bild des Zugnummern-Monitores auf und 16509 steht immer noch in Burgdorf.

Ich erkundige mich beim DOLS (Dispositiv operative Leitstelle Spiez) nach der aktuellen Situation. Der Dispatcher in Spiez: "Wir suchen gerade noch einen Lokführer für 16509, schick 16514 einfach ganz normal. Wir schauen dann weiter, was passiert."

Vom Fernsteuerzentrum Hasle-Rüegsau bekam ich wenig später ebenfalls einen Anruf: "Der Lokführer von 16509 hat anscheinend verschlafen, der Reserve-Lokführer ist unterwegs, aber das kann noch 5-10 Minuten dauern. Ich melde mich später noch bei dir. Schick 16514 einfach wie gewohnt."

Dies meldete ich so dem Berufsbildner und dem Betriebsmitarbeiter weiter, um 05.29 Uhr fuhr 16514 planmässig in Richtung Lützelflüh-Goldbach ab.

Als diese S44 dann zwischen Hasle-Rüegsau und Oberburg war, begann auch 16509 sich zu bewegen. Die Gesamtverspätung betrug maximal 16 Minuten. Sobald der Zug in Ramsei eintraf, war auch die Weiche schon gestellt und der Zug hätte eigentlich abfahren können. Aber eben nur eigentlich. Denn der Lokführer war anscheinend auch noch nicht ganz wach und lief etwas unmotiviert scheinend dem Fahrzeug entlang zum anderen Führerstand. Sobald ich das Bremsgeräusch gehört hatte, stellte ich die Fahrstrasse und das Signal sprang nach 20 Sekunden auf den Fahrbegriff 1 (was Freie Fahrt bedeutet). 20 Sekunden dauert es, bis die zwei ersten Holme des Bahnübergangs Staatsstrasse geschlossen sind und die Strasse vorschriftsgemäss gesichert ist. Der Bus nach Langnau war natürlich ebenfalls weg und es gab eine lautstarke Reklamation, was denn die SBB für ein Saftladen sei. Wenn der wüsste, dass diese gesamte Linie durch die BLS betrieben wird ;-) ...

Um 05.46 Uhr statt um 05.33 Uhr setzte sich auch 16509 endlich in Bewegung.

Ich rief dem DOLS erneut an und sagte ihm, dass der Zug soeben ausgefahren sei. "Mit einer solchen Verspätung können wir den Anschluss an die S4 nicht mehr machen. Lass die S4 einfach fahren, die Fahrgäste müssen die S44 um 06.29 Uhr benützen.", sagte der Dispatcher.

Und so kam es dann, dass die S4 von Langnau nach Bern-Thun pünktlich um 05.52 Uhr einfuhr und Ramsei um 05.53 Uhr wieder verliess. Die "Shuttle-S-Bahn" traf um 06.00 Uhr statt 05.50 Uhr ein. Der Berufsbildner ermahnte mich: "Mach ja keine Durchsage, sonst gibt es Reklamationen wegen der Ruhestörung. Es ist ja noch nicht 6 Uhr." - Keine Durchsage. Dabei hätte ich doch so gerne einmal einen Anschlussbruch durchgegeben. Wer mich kennt, weiss, dass ich ein absoluter Durchsagen-Junkie bin.

«Information zur S4 nach Thun. Die S4 nach Burgdorf-Bern-Thun konnte den Anschluss leider nicht abwarten. Reisende nach Burgdorf-Bern-Belp-Thun benützen bitte die S44 nach Bern-Thun, Abfahrt um 06 Uhr 29 ab Gleis 3.» - Aber eben, ich darf ja nicht.

Als die ersten Fahrgäste aus der Doppeltraktion ausgestiegen waren, informierte ich diese persönlich über den Anschlussbruch. Die Fahrgäste hatten zum Teil kein Problem mit dem Anschlussbruch, teilweise ärgerten diese sich ein wenig, aber es gab keine grösseren Reklamationen.

Die S-Bahn fuhr dann auch ohne Probleme wieder nach Sumiswald und kam pünktlich als S44 wieder nach Ramsei.

Einige Tage später...

... erhielten wir ein Mail des Kundenechos - der zentralen Beschwerdestelle der BLS. Eine Kundin beschwerte sich darin über die fehlende Kundeninformation in Ramsei. Niemand habe gesagt, dass der Zug nicht kommen würde und sie fände es eine Frechheit, dass das Personal sich danach in das Büro zurückziehe und die Kunden nicht informieren würden.

Wahrscheinlich war dies eine unserer Kundinnen, welche im hinteren Fahrzeug sassen und auf den Zug warteten (an der "Wärme"). Der Zug kam nicht und deshalb fiel er für sie logischerweise aus.

Wenn sie aus dem Fahrzeug ausgestiegen wäre, wäre sie in den "Genuss" meiner persönlichen Information gekommen oder wenn ich eine Durchsage gemacht hätte, hätte sie es auch gehört.

Der Berufsbildner jedenfalls sagte mir nur: "In Zukunft machen wir für unsere Kunden wenn es sein muss auch um 05.52 Uhr eine Durchsage."

Wie man es macht, macht man es verkehrt. 

Pro und Kontra einer neuen Regelung

Was harmlos klingt, hat bei uns im Büro einige Reaktionen ausgelöst. In unserem monatlichen Infomail, das wir Lernenden von login per E-Mail erhalten haben, stand nämlich unter anderem folgendes: "Die Lernenden im Kundenkontakt erhalten kleine Plaketten, die sie als Lernende ausweisen. Das Anbringen der Plaketten ist obligatorisch."

Bisher stand auch auf meinem Namensschild nur mein Name, keine Funktion. Es steht also nicht "Lernender" oder "Lernender Kaufmann öV".

Es gibt selbstverständlich Punkte, die dafür und dagegen sprechen. Ist nämlich die Funktion nicht angeschrieben, werden wir Lernenden ernster genommen. Sprüche, wie "Chöit dir de das?" fallen garantiert weg, da die Kunden unsere Funktion logischerweise nicht kennen. Dies ist der Punkt, an dem ich bisher immer sagen konnte: Cool, das es bei euch so läuft, login. Und dies sehe nicht nur ich so, sondern auch andere*:

«Ich finde, je nach dem ist es sehr beschämend und mühsam als Lernende dargestellt zu werden. Viele Leute sehen uns im Kundenkontakt danach als minderwertig an! Ich habe auch schon an einem Lehrort erlebt, dass die Kunden gewusst haben, dass ich eine Lernende bin und diese Kunden sind dann jeweils nicht zu mir an den Schalter gekommen. Ich finde, diese Zusätze sind für uns Lernende zum Wohlbefinden keine gute Lösung sondern eher erniedrigend. Ich denke, jedem Lernenden ist bewusst, das er eben genau dies ist: Lernender! Das muss man nicht auch noch anschreiben! Es gibt sicherlich sinnvollere Methoden auf Login als Ausbildungsfirma aufmerksam zu machen!»

«Warum man genau so Werbung für eine Lehre machen muss, ist mir unklar. Warum kann man nicht einfach in jedem Bahnhof ein A4-Blatt im Login-Design aufhängen und darauf schreiben: 'Hier arbeiten Lernende von Login' ?»

Klar, es gibt auch eine andere Seite, die ich auch verstehe, weil ich in der ersten Tagen meiner Lehre vor allem diesem Problem begegnet bin. Ein Kunde kommt an den Schalter, ich kenne das Angebot nicht richtig und muss dem Kunden über ein Angebot, von dem ich genau so viel weiss wie der Kunde, Auskunft geben. Der Kunde versteht es nicht, weil ich nachfrage. Schliesslich bin ich ja nicht mit Lernender angeschrieben.

Dies sind beide Seiten, die ich sehe und bei denen ich beide Parteien, Befürworter und der Gegner dieser Funktionszusätze, verstehe.

Warum hat sich Login eigentlich zu diesem Schritt entschieden?
In unserem Infomail steht: «Die Welt des Verkehrs braucht Verstärkung: jährlich steigt die Zahl der offenen Lehrstellen und Berufsmatura-Praktika bei Login.» – sprich: Wir machen Werbung für die Lehrstellen bei Login.

Lernende: Was haltet Ihr von dieser neuen Regelung?


*Die einzelnen Beiträge wurden direkt an mich gesendet. Aus Rücksicht auf die gewünschte Anonymität veröffentliche ich keine Namen der Verfasser.

«Unser Schulzimmer ist für zwei Tage in der Natur. Wir wollen gemeinsam in der freien Natur lernen. Sonne, Regen, Schnee, Wolken und Wind werden unsere Begleiter sein. Deine Qualitäten als LebensunternehmerIn sind gefragt. Schwierigkeiten werden wir im Team meistern.»
Diese Sätze standen gleich am Anfang der Einladung zu "login-Outdoor", welche ich letzten Monat erhalten habe.

«Treffpunkt: Brünig-Hasliberg» stand ebenfalls noch in der Einladung und gleich darunter «Mitnehmen: Warme Kleider». Es wird also kalt werden.

Zeit:                   09:20 Uhr
Ort:                    Thun
Location:          SBB Bahnhof
Temperatur:     10 Grad

Zusammen mit einem weiteren loginler, Davis, warte ich in Thun auf den Zug Richtung Interlaken, mit dem Fernziel Brünig-Hasliberg. «Freust du dich?» frage ich ihn. «Naja, eigentlich schon. Es ist aber trotzdem etwas komisch, schliesslich wissen wir alle nicht genau, was auf uns zukommt.».

Der Zug fährt ein und wir treffen in Spiez auf weitere login-Lernende aus dem Wallis und dem Kandertal, welche ebenfalls mit uns ins Outdoor fahren.

Wir fuhren am Thunersee entlang und trafen in Interlaken Ost auf den restlichen Teil der Gruppe. Dort mussten wir nämlich umsteigen, auf den InterRegio nach Meiringen – Brünig-Hasliberg – Luzern. Mit diesem Zug fuhren wir dann auf die Brünig-Passhöhe herauf.

Zeit:                 10.56 Uhr
Ort:                  Brünig-Hasliberg
Location:        Ehemaliger Wartsaal des Bahnhofs
Temperatur:   viel wärmer als draussen

Wir sind auf Roli getroffen. Er erzählt, er habe schon sehr viele Outdoor's geleitet und sei trotzdem immer wieder gespannt auf die Ergebnisse am Schluss der zwei Tage. Ausbildungsleiter Andreas Schelbert ist ebenfalls mit von der Partie. 

Wir werden gebeten unsere Handys auszuschalten, und uns vorzustellen. Nachdem wir von allen den Namen einmal gehört haben, geht es wieder nach draussen.

Zeit:                 11.40 Uhr
Ort:                  Brünig-Hasliberg
Location:        Vor dem Wartsaal
Temperatur:   kalt

Gleich geht der Fussmarsch los. Roli hat angekündigt, dieser werde, bis zum Erreichen des Nachlagers, etwa vier (!) Stunden dauern. Wir würden diesen Marsch jedoch nicht «en bloc» sondern etappenweise in Angriff nehmen und schlussendlich nicht das Gefühl haben, wir seien insgesamt vier Stunden gewandert.

«Jetzt gibt es die erste Aufgabe. Eine von vielen in diesem zweitägigen Outdoor. Sobald ihr euch in Zweiergruppen zusammengestellt habt, erhält eine Person eine Augenbinde. Danach werden wir weiterwandern. Die Person ohne Augenbinde wird die Person mit Augenbinde über Stock und Stein führen. Nach einer gewissen Zeit werden wir wechseln.»

Weil die Gruppenanzahl nicht gerade ist und man so nicht 2er-Gruppen bilden kann, entsteht eine 3er-Gruppe. Ich habe das Vergnügen, gleich zwei Ladies führen zu dürfen. Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Schliesslich müsste ich theoretisch für zwei sehen können, als Ersatz aber für zwei reden können. 

Als die Rollen getauscht werden, beginnt für mich die Zeit der "Blindheit". Nichts zu sehen und dabei noch eine Bahnlinie überqueren sowie über einen Weg mit vielen Schlaglöchern laufen ist eine echte Herausforderung! 

«Jetzt kommt ein flaches Stück, da kannst du alleine laufen.» – Meine zwei Führerinnen waren gemein. Ich lief im "zigzag" auf der Strasse herum und meine Begleiterinnen sagten nur: «Hast du etwas getrunken? Du kannst ja keinen Schritt gerade laufen!»

Wie denn auch? Ohne etwas zu sehen ist schon ungewohnt. Dazu auch noch den Orientierungssinn zu behalten, nachdem man sich x-mal im Kreis gedreht hat, ist noch ungewohnter.

Zeit:                  12.00 Uhr
Ort:                    Lungern (OW)
Location:          Im Wald
Temperatur:    warm, die Sonne scheint ein wenig

Auf einem kleinen Hügel mitten in der Landschaft machten wir dann einen Halt.

«An der Felswand auf der anderen Seite des Hügels werden wir abseilen. Ihr erhaltet zusätzlich noch andere Aufträge, die alle bis 15.30 Uhr erledigt werden müssen: Platz mit einer "Plache" decken, Tee kochen sowie Gabeln für alle Personen schnitzen, in der Unterkunft hat es nämlich keine Gabeln.»

Fast alle Aufträge konnten wir sehr zufriedenstellend abschliessen. Fast. Wenn da nicht die Gabeln gewesen wären, welche leider entweder aussahen wie Spiesse oder wie Mörser.

Um 16.00 Uhr - nach der Auswertung der Aufgaben gingen wir weiter bis zum Bahnhof Lungern.

Dort erhielten wir neue Aufträge:

  • - Mit CHF 150.– ist ein Nachtessen und ein Morgenessen für alle Teilnehmer zu organisieren. Die Bedienungen beim Nachtessen sind: 3 Gänge und ein benützter Grill.
  • - Die Route von Giswil zu der Unterkunft (Rüteli) selber finden, ausgerüstet mit Karte, Kompass und Funkgerät

Mit dem Zug fuhren wir dann von Lungern nach Giswil, wo mir eine Arbeitskollegin per Telefon bestätigt hat, dass es im Rüteli wirklich keine Gabeln habe. Ich meldete dies dem Verantwortlichen für den Einkauf, damit das Menü entsprechend gestaltet werden konnte.

Nach einer heissen Schokolade in einem Restaurant, ging es an den Einkauf. Dieser ging eigentlich sehr zackig vor sich und am Schluss blieben noch einige Franken übrig.

Wie sich später herausstellte, hatte aber die Gruppe, welche für das Brot verantwortlich waren, noch einen Kassabon unterschlagen. Schlussendlich haben wir unser Budget um CHF –.55 überzogen, was selbstverständlich einen Lehrgang nach sich zog.

Zeit:                 in der Dunkelheit
Ort:                  Giswil
Location:        Mitten auf dem Feld
Temperatur:   warm, wir sind sehr schnell gegangen bis jetzt

Die Gruppe beginnt zu murren. Die Füsse schmerzen, der Rucksack mit den persönlichen Dingen und den Einkäufen für die Gruppe tun den Schultern nicht gut. Wir laufen genau 1 Stunde und 15 Minuten, bis wir das Rüteli erreichen. Eine sehr schnelle Zeit und die gesamte Gruppe ist froh, dass diese Aufgabe erreicht wurde.

«So, der nächste Treffpunkt befindet sich hier, unter dem See.» sagte mir Andreas Schelbert nach der Ankunft. Ich war etwas begriffsstutzig und bemerkte erst nach meinem «Ä-ä?», dass er mich nur ver.... wollte. Im Nachhinein muss ich darüber nur noch schmunzeln.

Zeit:                 21.30 Uhr
Ort:                  Giswil
Location:        Rüteli, in einer Hütte ohne Strom
Temperatur:   22 Grad

Endlich in der Wärme gab es um 21.30 Uhr das Nachtessen. Ohne Gabeln.

  • Vorspeise:
    Buchstabensuppe
  • Hauptspeise:
    Müscheli mit Tomatensauce, Cervelat
  • Dessert:
    Vanille-Crème

Bis auf das Dessert, welches leider falsch zubereitet wurde, war eigentlich alles geniessbar. :-)

Um 00.10 Uhr w(a/ä)r(e) dann die Nachtruhe (gewesen).

Den zweiten Teil des Outdoor-Berichts gibt es in Kürze. . . .

Nach etwas längerer Abwesenheit melde ich mich auch im neuen Jahr wieder zu Wort. Die ersten beiden Arbeitstage im 2010 sind bereits wieder vorbei und in den zwei Tagen war bereits wieder eine Menge los an der Junior Station. Aber auch in den Ferien wurde es nicht still rund um den Bahnhof Langnau.

Am 29. Dezember 2009 erhielten wir nämlich unerwartet folgendes Lob via Berner Zeitung BZ:

RABe 525 034 (NINA) in Ramsei

NINA in Ramsei

Es gibt Tage, da sieht man auch die kleinsten Dinge im Leben. Und wenn Kundinnen und Kunden eine solche Kleinigkeit entdecken und einem dafür danken oder sich eventuell darüber beschweren, erstaunt es mich oft. So auch in folgender Situation:

 

Eine ältere Kundin, welche nicht mehr so gut zu Fuss ist, steigt in Ramsei vom Bus aus Langnau auf die S44 nach Burgdorf-Bern-Thun um. Die S44, welche von den Niederflur-Nahverkehrs-Pendelzügen (NINA) der BLS AG gefahren wird, ist wie der Name es sagt, ein Niederflurfahrzeug. Das Problem jedoch besteht darin, dass das Perron im Bahnhof Ramsei noch nicht der neuen Norm entspricht, welches einen stufenlosen Eintritt in die Niederflur-Fahrzeuge ermöglichen sollte.

 

Vor dem Umbau des gesamten Bahnhofs, welcher auf 2014 angesetzt ist, wird sich diese Situation wahrscheinlich auch nicht verändern.

 

Die aus- und einsteigenden Fahrgäste auf die S44 werden weiterhin die Höhendifferenz zu spüren bekommen. Nun haben wir aber in Ramsei einen transportablen Tritt, welchen wir jeweils vor den vordersten Fahrzeugeingang platzieren und so wenigstens einen angenehmen Eintritt ins Fahrzeug ermöglichen könn(t)en.

 

Vor kurzem sagte mir nun eine Kundin:

 

«Wasi nech scho lang ha wöue säge: Merci für das härästeue vom Tritt – mit däm macht ds Bahnfahre scho gad wider meh fröid.»

 

Das Kompliment nahm ich so zur Kenntnis (man kann auf ein solches Kompliment schlecht mit “das isch scho so” antworten), bedankte ich und die Dame war weg. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, den Tritt vor den Eingang zu platzieren.

 

Es kostet nichts, macht nicht viel Mühe und vor allem die älteren Reisenden schätzen diesen Service sehr.

Da bin ich wieder. Nachdem ich mich schon vom Blog verabschiedet hatte, schreibe ich jetzt wieder für diesen Blog. Ab August 2010 wird dann ein weiterer Blog dazukommen, so dass es eventuell gleich mehrere Beiträge zum Lesen gibt. :-)

 

 

Ich habe in der Zwischenzeit den Lehrplatz gewechselt und bin nun am Bahnhof Ramsei im Verkauf und im Fahrdienst tätig. Weitere Details über den Lehrplatz Ramsei gibt es in der nächsten Zeit.

 

Auch weiterhin freue ich mich über das Feedback von euch Leserinnen und Leser, welches ihr mir gerne via Kommentar zu den einzelnen Beiträgen abgeben könnt.

 

Let's start!

 

Da war das Wetter noch schön...

Die Sonne heizte alle auf. Energie tanken für Regenzeiten.

Bei einem kleinen Zwischenhalt ging es an die Tagebucheinträge

"Blinde" Leute zu führen ist gar nicht so einfach!

Das Bahngleis der Zentralbahn überquerten wir auch mehrere Male

"Alles ok! Es kann losgehen!"

Jeder und Jede traute sich die Felswand hinunter!

Sooo hoch war die Wand ja auch gar nicht.

 

So, nun ist es soweit. Der Lehrplatzwechsel steht mir bevor.

Am Mittwoch hatte ich meinen letzten Arbeitstag an der Junior Station Langnau. Danach heisst die nächste Station in meiner Ausbildung Ramsei.

In diesem ersten halben Jahr meiner Lehre habe ich sehr viel gelernt und hatte eine enorm coole Zeit mit dem gesamten Team aus Langnau.

Mirjam, Claudia, Ramona, Martin, Alessandra, Abira, Claudia, Sandra und Angela - Danke für alles! Ich werde meine Zeit im ersten Team der der Junior Station Langnau nie vergessen.

Die Taufe der login-NINA, die Planung der Eröffnungsfeier, meine Kundeninformation (von euch allen gefördert ;-)) und x-andere Dinge werden mir für immer in Erinnerung bleiben.

 

Vor einer Woche war ich für die BLS an ihrem Stand an der Ferienmesse Bern. Um 8.30 Uhr traff ich Coach Martin, welcher ebenfalls seinen Einsatz in Bern hatte, und Alina, eine Lernende und gute Kollegin von mir.

Zusammen gingen wir auf das Gelände der Ferienmesse und in die Halle zum Stand der BLS. Wir wurden nicht gross instruiert, es galt einfach, viel Wettbewerbstalons zu verteilen, Ferienprospekte den Besuchern abzugeben und sie bei Fragen über die BLS kompetent zu beraten.

Um 10.00 Uhr öffnete die Ferienmesse und die ersten Besucherinnen und Besucher strömten hinein. Die ersten Wettbewerbe wurden ausgefüllt, die ersten Prospekte mitgenommen und wir konnten uns langsam unseren Werbespruch zurechtbiegen und an den ersten Kunden ausprobieren. Mein Werbespruch lautete etwa: «Bim Wettbewärb vor BLS giz e Städtereis uf Lyon und aus erschte Pris e Städtereis uf Prag z'gwinne – Sit dir interessiert?»

Den ganzen Morgen verteilte ich Wettbewerb um Wettbewerb und half ab und zu auch bei den Wettbewerbsfragen. 

Nach der Mittagspause half ich den Besucherinnen und Besuchern beim Ausfüllen des Wettbewerbs. «Die erschti Antwort heit dir diräkt vor euch.. Genau, Lyon isch di erschti Antwort. Di zwöiti Antwort finget dir hie uf däm Flyer.. Exakt, es si Swiss und Czech Airlines. Di dritti Antwort suechet dir am gschidschte uf üsere Lötschbärgercharte, ussert dr Begriff 'Lötschbärg' chöm öich bekannt vor..? - Mhm, das isch richtig: Dr Lötschbärger fahrt Bärn-Spiez-Kanderstäg-Goppestei-Brig und Bärn-Spiez-Zwöisimme. Die vierti Ufgab müesst dr nid unbedingt mache, die isch freiwiuuig und d'Antwort uf die füfti Frag finget dir uf üsem Outo dert hinger im Egge. Mir hei 2010, 50 Jahr weniger, genaau, git 1960.»

Irgendwann begannen ich und Alina, den Kindern Spielbillette und Ballone an die Kinder zu verteilen. Die Kinder hatten enorm Freude daran, wenn sie etwas Süsses aus der WhiteBull-Tasche ziehen durften. 

Ein Mann sprach mich plötzlich mit empöhrter Stimme an:

«Dir, d'Priise gö immer wie meh ufe und was machet dir? Verteilet Tageschartene ad Ching?? Darf me wenigschtens o so eini ha?»

Ich musste aufpassen, das ich nicht begann, zu lachen.

«Dir chöit natürlech gärn es Chinderbillett ha, dir müesstet eifach no es gwöhnlechs Billett drzue löse..»

Der Mann schaute zuerst verwundert auf das Kinderbillett, das ich ihm entgegenstreckte und sagte dann: «Nenei, scho guet. Ade.» und ging.

Es ging dann gegen den Abend zu und Alina und Martin, die sich vorher noch nie gesehen hatten, begannen, sich gegen mich zu verbünden. Plötzlich sagten sie mir dauernd «Wüescht», was mich zuerst immer komplett aus dem Konzept brachte. ;-)

Auf jeden Fall war die Ferienmesse eine coole Erfahrung und ich freue mich jetzt noch auf die letzten Tage an der Junior Station Langnau.

Am Montag habe ich nach zwei Wochen Ferien wieder begonnen, zu arbeiten: Ein Frühdienst nach den Ferien, wo ich doch immer so schön ausschlafen konnte, ist auch für mich nicht gerade DER Traumstart. Aber auch ich wurde um 5 Uhr brav von meinem Wecker geweckt, ging um 5.46 Uhr in Oberdiessbach in den Zug und kam um 6.22 Uhr in Langnau an. Ich wartete auf den Coach-Frühdienst, an diesem Montag Ramona. 

Als wir das Reisezentrum um Punkt 6.40 Uhr öffneten, "stürmte" ein Mann hinein und kam gleich zu mir an den Schalter. Nur 10 Minuten später hatte ich ihm und seiner Familie alle GA's erneuert und in so kurzer Zeit so viel Geld eingenommen wie noch nie zuvor.

Und auch am Dienstag war der Tag nicht uninteressant: Wegen einer Fahrzeugstörung einer S2-Komposition, welche in Emmenmatt stecken blieb, ging während rund zwei Stunden kein Zug mehr in Richtung Bern. Die S4, welche auf der (leider) einspurigen Strecke Langnau gar nicht erst verlassen konnte, fuhr schlussendlich ohne Fahrgäste zum steckengebliebenen Zug und schleppte ihn ab. Der Rettungs- und Löschzug der SBB aus Bern unterstützte dabei. Es sah schon etwas komisch aus: Ein roter RBDe 566 II, ein grüner RBDe 565 und der gesamte Rettungs- und Löschzug der SBB als "eine Komposition" fuhren schlussendlich in Langnau ein.

Und wieder einmal durfte ich («Ach du machsch doch das gärn!») aufs Perron stehen und die Kunden informieren, welche Züge jetzt ab welchem Gleis fahren würden, das das Gleis 1 durch diese Komposition versperrt war. Leider konnte ich dem Chinesen, der seine Reisegruppe verloren hatte auch nicht weiterhelfen: Er sprach fast kein Englisch und Chinesisch kann ich nicht. Seine Reisegruppe kam dann zum Glück plötzlich um die Ecke und ich konnte wieder nach drinnen in die Wärme gehen.

Wie der AC/DC-Vorverkauf morgen um 8 Uhr starten wird, werde ich nicht miterleben. Ich habe frei, obwohl ich gerne dabei wäre, wenn das Reisezentrum aus allen Nähten platzt. ;-)

Am nächsten Morgen wurden wir dann alle gegen 8 Uhr wach, standen auf und gingen zum Frühstück, welches wir ja auch mühsam (!) den Berg heraufschleppen mussten. ;-)

 

Nach dem Frühstück wurde uns bereits eine weitere Teamaufgabe gestellt:

Das Haus musste geputzt werden und wir sollten dies selbstständig organisieren.

 

«Wer will hier vorne aufschreiben kommen?», fragte Ausbildungsleiter Roli. Da sich auch nach langer Zeit niemand meldete, "opferte" ich mich.

 

Und so stand ich vorne an der Tür, wo das Flipchart angebracht war und versuchte, alle Aufgaben zu sammeln und zu organisieren. 

Es war ein wildes Durcheinander und auch nach 10 Minuten waren wir nicht weiter als am Anfang. Am Schluss stand ich nur noch da und hörte zu. 

 

Der Ausbildungsleiter Andreas Schelbert griff dann ein: 

«Ein Kompliment: So lange wie ihr hat noch niemand gebraucht!»

 

Die meisten von uns waren etwas schockiert über diese Aussage, so dass es dann etwas zügiger voranging mit der Organisation. Fünf Minuten später hatten wir die Aufgaben dann tatsächlich organisiert und waren nach rund 50 Minuten («schneller als andere») fertig.

 

Gemeinsam füllten wir noch einige Blätter in unserem "Fil Jaune" aus, welchen wir bereits in der Login-Woche erhalten hatten, dann stand auch schon die nächste Aufgabe an.

 

Das Spinnennetz

Durch das Spinnennetz, welches in einem kleinen Holzschuppen unterhalb des Hauses angebracht war, mussten alle Teilnehmer des login-Outdoor hindurchkommen, ohne ein einziges Mal das Netz zu berühren. Die Löcher im Spinnennetz waren zum Teil grösser, zum Teil kleiner. Bei einer Berührung müssen alle, die auf der rechten Seite stehen (also bereits durch das Netz sind) wieder zurück.

 

So lautete die ursprüngliche Aufgabe.

 

Durch unser hektisches Vorgehen waren wir auch nach 10 von 60 zur Verfügung stehenden Minuten immer wieder beim Start angekommen. Die Spielregeln wurden geändert: Nach zwei Personen gibt es einen Punkt. Wenn jetzt jemand das Netz berührt, müssen nicht mehr alle zurück zum Start, sondern der Punkt wird eingesetzt. Bei vier durchgeschleusten Personen gibts zwei Punkte und so weiter und so fort.

 

Nach genau 48 Minuten und etlichen Berührungen waren schlussendlich alle durch das  Netz geschleust ausser ich. Doch ich hatte vorgesorgt und mir ein etwas grösseres Loch reserviert, so dass schlussendlich auch ich noch (mit meinen 1.96m) problemlos durch das Loch kam und wir die Aufgabe als beendet abhaken konnten.

 

Nach dieser Aktion ging es auch schon bald an die Abreise: 

Mein Rucksack fühlte sich viel schwerer an als er war, meine Schuhe fühlten sich ebenso schwerer an als noch am Vortag. Ich fühlte mich müde, aber glücklich.

Die Heimreise war dann schlussendlich nicht mehr sooo spannend. Kurz vor dem Bahnhof gab es dann auch noch einige Fotos und der "Spuk" war vorbei.

 

login-Outdoor: viel erlebt, viel gelernt, viel profitiert.

 

Zum Schluss noch einige Impressionen vom zweiten Tag...

Wegweiser

Links oder Rechts?

Regenwasserbach.

Brücken schlagen

Bach

See

Die gesamte login-Outdoor Crew

Danke an Mirjam und Martin (Coaches der JS), welche mich soeben auf Schreibfehler hingewiesen haben. Übrigens: Diese sind extra und ergeben geheime Botschaften. :-)

(quelle: bahnbilder.ch)

Es war kurz vor 9 Uhr, als ein Mann den Schalterraum in Langnau betrat und zu mir an den Schalter kam. Ohne Begrüssung (auch nicht nach meinem freundlich gemeinten "Grüessech!") sagte er nur, er wolle sich informieren.

"Ich kann Sie über vieles informieren. Billette, Abonnemente, Fahrpläne... Zu welchem Thema brauchen Sie eine Auskunft?"

Er murmelte irgendetwas für mich unverständliches und wartete auf seine Partnerin. Diese kam in diesem Moment gerade um die Ecke gebogen und sah nicht gerade freundlich aus. Sie versuchte, mich mit ihren bösen Blicken einzuschüchtern. Doch so einfach wie sie sich das vorgestellt hatte, wurde es dann - auch trotz ihrer Blicke - nicht.

"Sie, wir haben heute morgen den direkten Zug, der in Bern 6.50 Uhr abfährt genommen. Und am Schluss sind wir in Burgdorf gelandet. Geht's ihrem Unternehmen eigentlich noch?"

Ich musste kurz überlegen und kam zum Schluss, dass 6.50 Uhr doch gar kein Zug ab Bern nach Langnau fahren würde. Um dies sicherzustellen schaute ich kurz im Fahrplan nach und tatsächlich fand ich einen Zug, der 6.50 Uhr von Bern nach Langnau fährt - die S44.

"Ahaaa..." - Sehr viele Leute wissen von der Tatsache (oder sehen es im Online-Fahrplan), dass die Reise via Burgdorf mit der S44 länger dauert als mit der S2 via Konolfingen, dieses Paar wusste es wahrscheinlich nicht. Und wegen dieser Tatsache, dass normalerweise alle die S2 benützen ist es mir auch nicht in den Sinn gekommen, dass das Paar die S44 benützt haben könnte.

Die S44 verkehrt nach dem Flügelkonzept. In diesem Fall fährt ein Zugteil (d.h. eine "NINA"-Komposition) nach Wiler und eine fährt zu uns nach Langnau. Die Züge werden in Burgdorf getrennt und sind bereits bei der Abfahrt in Thun mit Wiler bzw. Langnau angeschrieben. Vor der Ankunft in Burgdorf erklingt in beiden Zugteilen eine Ansage, in der die Reisenden darauf hingewiesen werden, dass z.B. Reisende in Richtung Langnau in den hinteren Zug umsteigen müssen.

Auch ca. 1 Minute vor Abfahrt des Zuges (in der "Begrüssungsansage") werden die Reisenden noch einmal darauf hingewiesen.

Ich surfte die BLS-Website an und zeigte dem etwas verdutzten Paar ein Bild einer "NINA".

"Sind Sie in einem solchen Zug von Bern aus gefahren?"

"Ja, das sind wir. Aber der Zug war nicht so wie auf ihrem Werbebildli angeschrieben!"

"Diese Züge verkehren auch auf anderen Linien, deshalb ist die Anzeige auf diesem Bild falsch. Was war bei Ihrem Zug angeschrieben?"

"Gar nichts! Und es wurde auch nichts angesagt, warum der Zug in Burgdorf bleibe!"

Mein Verdacht wurde immer wie mehr bestätigt.

"Kann es sein, dass Sie in Burgdorf waren, der Zug weitergefahren ist und sie dann plötzlich wieder in Burgdorf waren?"

"Ja, so war es."

"In dem Fall ist es so, dass Sie die S44 nach Burgdorf-Wiler bzw. Langnau genommen haben. Diese Linie wird von zwei Zügen befahren, welche bis Burgdorf zusammengekoppelt sind und danach getrennt weiterfahren. Ein Zug bis nach Wiler, einer bis hierher nach Langnau."

"Das konnten wir ja nicht wissen! Schliesslich wurde nie eine Ansage gemacht und die Anzeige im Zug drin funktionierte auch nicht richtig!!"

Die Dame begann sich langsam aber sicher etwas aufzuregen. In solchen Situationen ist es am wichtigsten, wenn man einfach ruhig bleibt. Und das versuchte ich dann auch zu bleiben.

"Wir mussten an eine wichtige Sitzung und haben dann deshalb in Burgdorf das Taxi genommen. Das hat uns 90 Franken gekostet, wo bekomme ich die jetzt wieder?"

"Also: Es ist nicht unsere Sache, dies zu entscheiden, sondern die unseres "Kundenechos". Das Kundenecho wird Ihnen aber den Betrag nur mit Quittung und mit der Bestätigung der Lokführer bzw. Werkstätte, dass an diesem Zug wirklich die Anzeigen und Ansagen defekt waren, erstatten."

"Hören Sie, wir müssen jetzt auf den Zug. Wir werden uns in Konolfingen noch einmal beschweren gehen!"

Und dann gingen sie aus dem Reisezentrum und ich musste nur schmunzeln, da ich genau wusste, dass die beiden in Konolfingen auf die gleiche Antwort stossen würden.

Um die Mitarbeiter in Konolfingen vorzuwarnen, rief ich der Leitstelle an. Die Leitstelle weiss alles, so sicherlich auch, ob heute morgen einer der beiden Züge irgendwo defekt war. Ich schilderte dem Mitarbeiter die Situation, auch er musste lachen. Und so war er denn auch bemüht, das "erschleichen" dieser 90 Franken zu verhindern. Nach kurzer Zeit konnte er mir dann auch sagen:

"Soweit ich weiss, waren heute morgen beide NINA's einwandfrei in Betrieb. Ich kläre dies aber zur Sicherheit noch einmal ab und rufe die Lokführer an. Ich melde mich wieder."

Ich wusste nicht, ob die beiden Kunden denn auch wirklich nach Konolfingen fahren würden um sich zu beschweren, aber zur Sicherheit informierte ich die Kollegin und wartete ab. In dieser Zeit rief dann auch das Kundenecho zurück und gab mir bekannt, dass nach Abklärung mit den Lokführern feststehe: Beide NINA's hätten einwandfrei funktioniert, da versuche jemand, unrechtmässig an Geld zu kommen. Er würde dem Kundenecho eine Notiz schreiben, eine solche Anfrage sei bei Eingang sofort abzulehnen.

In Konolfingen ist das Paar übrigens nie aufgetaucht.

Das aktuelle Team der JuniorStation Langnau: (v.l.n.r.) Claudia (Coach), Martin (Coach), Christian (1. Lehrjahr), Ramona (Coach), Mirjam (Coach), Abira (1. Lehrjahr), Sandra (3. Lehrjahr), Claudia (2. Lehrjahr), Angela (3. Lehrjahr) - es fehlt Alessandra (2. Lehrjahr), welche bei der Eröffnung leider krank war.

Vor kurzem habe ich festgestellt, dass ich bisher nur von der JuniorStation Langnau geschrieben habe, diese jedoch nie richtig vorgestellt habe.

Mit diesem Artikel möchte ich dies jetzt nachholen und zwar am Beispiel eines Tagesablaufes von mir wenn ich Frühschicht habe.

05.00 Uhr : Der Wecker klingelt, ich stehe auf und bin nach rund 30 Minuten hellwach und bereit für den Tag... - Kleine Korrektur: Der Wecker klingelt und ich schlafe weiter. Um 05.15 Uhr stehe ich auf.

05.30 Uhr : Ich nehme meinen Arbeitsweg in Angriff. Zuerst muss ich rund 10 Minuten zum Bahnhof laufen, wo ich dann mit dem Zug nach Langnau fahre. In Konolfingen muss ich jeweils umsteigen und je nach Plan treffe ich dort auch schon auf einen Coach - Claudia oder Mirjam.

Wenn ich alleine nach Langnau fahre, höre ich Musik und lerne die Bahnlinien der Schweiz auswendig. Im Kurs "Schweiz allgemein" erhielten wir den Auftrag, diese zu lernen. Schliesslich werden sämtliche Bahnlinien im 5. Semester getestet!

In Langnau angekommen verstaue ich meine Tasche im Schrank und beginne mit dem Anmelden der einzelnen Kassen. Danach stelle ich den "Kundenstopper" (Plakatständer) auf. Sobald die Kassen eingeräumt sind, ist eigentlich alles bereit und die Kunden können ab 06.40 Uhr zu uns an den Schalter kommen.

Geld wechseln, Abo verlängern, Mehrfahrtenkarte nach Bern...

Die einzelnen Abschlüsse des vergangenen Tages werden geprüft, der Telefonbeantworter umgeschaltet, die ersten Mails beantwortet und sortiert und die interne Post inspiziert. Welche Prospekte sind angekommen? Wieviele von diesen brauchen wir? Welche Event-Tickets können wir bereits verkaufen?

Um 08.00 Uhr trifft der zweite Dienst ein und beginnt mit weiteren Arbeiten: Billettautomat (BATS) leeren, Post bereit machen...

Sobald alle ihre Aufgaben erledigt haben, sind die Tätigkeiten sehr individuell. Es gibt Zeiten, da sind alle gefordert und die Schalterhalle ist voll und gleichzeitig klingelt auch noch das Telefon. Doch es gibt auch Zeiten, in denen die Schalterhalle leer und das Telefon stumm ist. Dies komme vor allem in den Wintermonaten öfters vor, wie mir Coach Ramona gesagt hat.

An der Junior Station Langnau werden die Kunden auf einzelne, spezielle Event-Tickets oder zur Jahreszeit passende Reisen mit speziell gestalteten Plakaten (Marke: Eigenkreation) aufmerksam gemacht. Die letzten zwei "Plakätchen" durfte ich gestalten: Greenfield "Early-Bird" 3-Tagespass für CHF 180.- und der Vorverkaufsstart für "Tokio Hotel" im Hallenstadion Zürich und in der Arena Genève. 

Gerade heute habe ich wieder eine Reise nach Mailand bei einem unserer Reiseveranstalter ("Tour-Operator") gebucht und einem weiteren Kunden ein "Weekend für Verliebte" im Bündnerland reservieren können. Vor allem bei Buchungen nach Italien denke ich immer wieder zurück an unsere Teigwaren-Verteilaktion zur Bekanntmachung unseres vergünstigten Toscana-Angebotes. :-)

Genau um 15.22 Uhr endet die Frühschicht und die anderen Schichten arbeiten noch bis 17 Uhr bzw. 19 Uhr weiter, bevor auch diese in den wohlverdienten Feierabend gehen dürfen.

 

Beim letzten Artikel werden sich einige Leserinnen und Leser gefragt haben: Probezeit?!

Es ist so: Wenn man eine Lehre (zB. bei login) anfängt, durchläuft man eine so genannte Probezeit. Das bedeutet, dass man sich in den ersten drei Monaten der Lehre in einer Phase befindet, in der das Lehrverhältnis bei schwerwiegenden Gründen innert sieben Tagen von beiden Seiten aufgelöst werden kann.

Dies klingt aber schlimmer als es ist. Nur weil man einmal ein Billet an einem falschen Datum ausstellt, wird man nicht gleich entlassen. (Sonst wäre ich schon sehr lange nicht mehr bei login dabei... ;-). Eine Lehrvertrag wird sehr selten und in Ausnahmefällen in der Probezeit beendet. Die Probezeit ist nämlich auch ein Schutz für den Lernenden selber, eine Lehre zu starten, die ihm überhaupt nicht gefällt. Dafür sind ja auch die Schnupperlehren da.

Nach etwa zwei Monaten gibt es ein Probezeitgespräch - also eine erste Beurteilung des bisherigen Lehrablaufes mit dem Berufsbildner.

Am Schluss des Formulars, in welchem die drei Kompetenzen (Sozial-, Methoden und Fachkompetenz) bewertet werden, befindet sich dann auch noch drei Kästchen. Und die haben es in sich - je nach dem, wo das Kreuz im Gespräch mit dem Berufsbildner gesetzt wird, hat dies komplett andere Konsequenzen.

Kästchen 1 bedeutet:
Du bist ein echter Lebensunternehmer / eine echte Lebensunternehmerin! Du bist nun offiziell in die Lehrzeit bei login aufgenommen.
Kästchen 2 bedeutet
:
Wir haben dich noch nicht ganz eingeschätzt und möchten dich noch drei weitere Monate beobachten. Du kriegst noch eine Chance!
Kästchen 3 bedeutet
:
Geplante Auflösung des Lehrverhältnisses mit dem Lernenden / der Lernenden

Kästchen 1 und 2 sind "harmlos" und werden in über 98% aller Fälle angekreuzt. Kästchen Nummer 3 ist jedoch nicht so toll - dies bedeutet die Auflösung des Lehrvertrages. Zu solchen sehr seltenen Fällen kann es jedoch kommen. Die Lehre wird abgebrochen. So gesehen ist die Probezeit nichts, wovor man Angst haben müsste. Aber man ist natürlich schon froh, wenn sie vorbei ist . . .

Fragen zu einer Lehre bei login? Ein Anruf an 0848 822 422 oder ein Kommentar zu diesem Blogartikel liefert die gewünschten Antworten!

Am Montag besuchte ich meinen zweiten Kurs seit Lehrbeginn: Den Sicherheitskurs.

Sicherheitskurs. Das klingt für mich etwas komisch. Was bitte soll an meiner Arbeit an der Junior Station denn gefährlich sein? Ich muss schliesslich keine Gleise überschreiten, habe auch nicht mit Hochspannungs-Leitungen zu tun und muss auch sonst keine gefährlichen Sachen erledigen. 

Doch: Schon ein nicht geschlossener Bürostock oder eine offene Türe zum Schalterraum stellen Sicherheitsrisiken dar! Was, wenn eine Kollegin über die offene Schublade stürzt? Was, wenn ein Überfall genau dann stattfindet, wenn die Türe zum Schalterraum offen ist?

Solche Fragen, und natürlich noch viel mehr, wurden in diesem Kurs behandelt.

Gleich zu Beginn wurde uns ein Film von STOP RISK (der internen Sicherheitskampagne der SBB) gezeigt. Bevor der fleissige Leser und die fleissige Leserin aber jetzt auf Play klickt: Anschauen auf eigene Gefahr!

Juhu. =)

(Freue mich mit diesem Artikel auch mit allen anderen Lernenden, die die Probezeit "überstanden" haben!)

"Liebi Gescht, härzlich Wiuukomme ar JuniorStation Langnau" - so begrüsste ich am Samstag, zusammen mit meiner Kollegin Angela Mair unsere geladenen Gäste. Diese reisten mit der login-NINA - unterwegs als Extrazug - von Bern direkt und ohne Halt auf Langnau.

Doch begonnen hat alles schon um 08.00 Uhr - nachdem sich das Team der JS sowie die Helferinnen und Helfer getroffen hatten, begannen wir sofort mit den Aufbauarbeiten. Das Festzelt war innert 30 Minuten aufgebaut - ich hätte nie gedacht, dass es so leicht sein würde!

Gegen 10.00 Uhr wurde es immer wie hektischer und nervöser. Zwar war alles bereit - das Zelt und die Bühne stand bereits, die Anzeigen waren bereits auf "Bitte nicht einsteigen" eingestellt und die meisten waren auch schon umgezogen. Nur ich nicht. Und da einige Leute immer so lang zum umziehen haben, musste ich sehr lange warten und wurde so noch nervöser.

Dauernd überprüfte ich den Standort der login-NINA auf unserem Terminal. Bowil. Jetzt aber los!

Um 10.38 Uhr - mit einer Minute Verspätung, traf der Extrazug dann ein:

Link zum Film bei Girardin, Creative Consulting


Schon auf dem Perron mussten wir beginnen, zu improvisieren. Eigentlich war gedacht, dass wir die Gäste begrüssen und dann gleich ins Festzelt übergehen würden.

Ein Teil der Gäste begrüsste aber mich und Angela dann persönlich, so unter anderem unsere Ausbildungsleiter, login-Geschäftsführer Christof Spöring und Leiterin Personenverkehr bei der BLS - Anna Barbara Remund.

Als die Gäste dann alle im Festzelt versammelt waren, begannen Angela und ich mit der Moderation. Wir begrüssten alle Anwesenden und baten die Rednerin und die beiden Rendner auf die Bühne.

Von allen Rednern erhielten wir die besten Wünsche für unsere Zukunft und jene der JuniorStation - worüber wir uns natürlich sehr freuten!

Der Parlamentspräsident von Langnau, Christoph Utiger, erhielten wir zusätzlich noch 5kg Schokolade in Form von kleinen "Schöggeli", eine zusätzliche Freude! Unser Team liiebt Schokolade ;-)

Und? Den Film gesehen? Eindrücklich, nicht wahr?

JS - Taufe

Um 11.30 Uhr fuhr dann die login-NINA erneut ein, dieses Mal aber auf Gleis 3.

Die Tanzgruppe "soulmove" untermalte die Taufzermonie mit einem mega-coolen Tanz, bevor wir dann die login-NINA mit Wasser aus der Ilfis (Fluss in Langnau) auf den Namen "Junior Station Langnau" taufen durften.

JS - Taufe (Bilder)

Der offizielle Taufakt war damit beendet und wir gingen bereits zum Rahmenprogramm über. Von der Ankunft der login-NINA bis zum Taufakt war die Zeit enorm schnell vergangen und wir liessen uns auch durch das etwas schlechtere Wetter nicht von unserem Programm abhalten.

login-NINA: In der login-NINA boten wir eine Führerstandsbesichtigung an. Der Führerstand war zweiweise sehr gut besucht - ein Ausbildner von login erklärte den Anwesenden schliesslich jedes Detail. Und ich muss zugeben: Ich habe auch mehrere Male zugehört. :-)

Am anderen Ende des Zuges war unser 1. Klass-Kino platziert. Leider funktionierte der neue login-Film nicht, so dass wir noch den alten zeigen mussten. Ich glaube, den Zuschauern fiel es nur auf, weil am Schluss "(c) 2001" stand...

blueCocktail-Bar: Trotz des kalten Wetters konnte die blueCocktailBar einige alkoholfreie Drinks an unsere Besucher abgeben.

Rapper Bensch: Mundartrapper Bensch wusste, wie die Menge im Festzelt zum mitmachen zu bewegen war. Am Schluss machten alle Anwesenden mit! =)

Kurz vor 15.00 Uhr hiess es dann auch schon:



Bilder

Eine Fotogallerie mit vielen weiteren Bildern von der Eröffnungsfeier (inklusive Bilder der Lok natürlich) gibt es hier.

«jetze ischsi grad bi üüs düregfüdelet :)»

So schrieb mir eine Kollegin vom BLS Reisezentrum Utzenstorf per Mail. Wer "düregfüdelet" war? Na, die login-NINA!

Die login-NINA verkehrte an diesem Tag folglich auf der S44, welche als Doppelkomposition die Strecke Thun - Belp - Bern - Burgdorf fährt und dann in Burgdorf entkoppelt ("geflügelt") wird und - immer noch als S44 - nach Utzenstorf - Wiler bzw. Langnau fährt. 

"Geflügelt" werden die Züge, da sie nach dem Flügelprinzip verkehren, welches unter anderem auch bei den RegioExpress - Zügen Bern - Spiez (- Zweisimmen / - Brig) zum Einsatz kommt.

Morgen ist es soweit: Das Eröffnungsfest der JuniorStation Langnau!

Alles wurde bis ins kleinste Detail geplant - von der NINA-Taufe über den Auftritt von Rapper Bensch bis hin zum Cateringservice.

Damit die Öffentlichkeit überhaupt über das Eröffnungsfest informiert wurden - dafür sorgte Stephanie Kriesel, Leiterin Unternehmenskommunikation bei login. Durch sie erhielten wir an der JS immer wieder Besuch von Reporterinnen und Reportern der verschiedenen Zeitungen. Berner Zeitung (erscheint am Samstag), Wochenzeitung, 20 Minuten (Region Bern) ... ich habe den Überblick verloren. ;-)

Ich bin gespannt, was meine Kolleginnen und mein Kollege in Langnau heute noch fürs Eröffnungsfest erledigen werden und ob es noch grosse Änderungen geben wird. (Ich habe Schule.) Da ich zusammen mit Angie die geladenen Gäste in Langnau begrüssen darf, lerne ich momentan fleissig unsere Begrüssungs- und Taufrede. Schliesslich werden auch Christoph Spöring (Geschäftsführer von login Berufsbildung) oder Anna Barbara Remund (Leiterin Personenverkehr bei der BLS AG) an unserem Fest anwesend sein und da wäre es doch doppelt peinlich, einen Fehler zu machen! :-)

Trotz leichter, stetig steigender Nervosität freue ich mich auf morgen und ich bin sicher, das gesamte Team der JuniorStation auch

See you tomorrow @ JS Langnau!

(Nachfolgend noch die Berichte aus den verschiedenen Zeitungen)

Das Flügelprinzip wird am Beispiel des RE Lötschbergers hier kurz und bündig erklärt.

In der gestrigen Ausgabe der 20 Minuten Region Bern wurden wir (zwar etwas klein) auch noch erwähnt - sogar mit Bild! :-)

 

Was ich eigentlich sagen wollte...

Nun, ich bin etwas vom eigentlichen Thema abgeschweift.

Was ich eigentlich mitteilen wollte:

Nur einen Tag später fuhr die login-NINA als S44 zu uns nach Langnau! :-)

In der Wochenzeitung für das Emmental kam ich ganz gross raus...

(Weitere Ausschnitte folgen in Kürze)

(cc) by the_okapi auf flickr.com

"Information zum RegioExpress nach Luzern. Der RegioExpress nach Trubschachen, Escholzmatt, Wolhusen, Luzern steht in Worb. Grund dafür ist eine Lokstörung."

Diese Information hörte ich nur im Hintergrund, während ich gerade jemanden am Schalter bediente. Coach Martin - er kann die Zugnummern auswendig, kennt die Fahrpläne fast alle minutengenau auswendig - schaute kurz auf die Streckenübersicht und ihm war sofort klar: Der Zug steht tatsächlich in Worb und macht keinen Wank. 

Nach etwa 10 Minuten läutete das erste Mal das Telefon vom Stellwerk in Bern. Die S-Bahn, welche eigentlich in Trubschachen enden würde, werde nach Langnau kommen und die wartenden Fahrgäste mitnehmen, damit in Wolhusen umgestiegen werden könne.

Ich ging - noch etwas unsicher - aufs Perron und informierte die Fahrgäste wie folgt:

"Grüessech mittenang! E Information zum RegioExpress uf Luzern. Dr RegioExpress uf Luzärn steit momentan wägemne technische Defekt in Worb. D'S-Bahn vo Truebschache här wird zirka am haubi hie iiträffe, in Wolhuse heit dir näre e Aaschluss ufe Zug Richtig Luzärn."

Die wartenden Reisenden dankten für die Information (das DISPRAS informierte schliesslich nicht) und ich ging wieder ins Büro.

Kaum war ich dort angekommen, läutet erneut das Telefon. Die Luzerner S-Bahn mit Ende in Trubschachen könne nun leider doch nicht nach Langnau kommen, die Reisenden sollen die Berner S2 benützen, welche ausserfahrplanmässig nach Trubschachen fahren würde.

Da ich genau wusste, dass dies sowieso wieder ändern würde, wartete ich ab und ging die Reisenden vorerst nicht informieren. 

Und nur zwei Minuten später fuhr der RegioExpress in Worb wieder. Mit einer vermeintlich definitiven Version meiner Ansage wollte ich erneut aufs Perron - Martin sagte mir dann aber, dass ich keine verbindliche Gleisangabe geben solle, da es möglich sei, dass die S2 das Gleis 1 wie gewohnt benützen werde und der RegioExpress auf Gleis 2 verschoben werde. So lautete meine Ansage:

"Grüessech mittenmang! E wiiteri Information zum RegioExpress nach Luzern. Dr Zug isch vor wenige Minute in Worb abgfahre und wird i zirka 15 bis 20 Minute hie in Langnau aacho. Im Momänt isch no nid klar, ob der RegioExpress uf Gleis 1 oder Gleis 2 wird aacho. Bitte beachtet d'Aasage und d'Azeige...". 

In diesem Moment machte mir das Stellwerk einen Strich durch die Rechnung und schaltete die Anzeige auf Gleis 2 auf "RegioExpress" und auf Gleis 1 auf "S2". 

Da ich den Rücken zu den Anzeigen gewendet hatte, konnte ich diese Änderung nicht sehen. Die Reisenden wiesen mich augenblicklich darauf hin.

"Guet, i däm Fau: Der RegioExpress nach Luzern folgt in etwa 5 Minute uf Gleis 2 statt 1."

Ich hoffe, dass ich in Kundeninformation noch etwas geschult werde. :-)

Die neue Junior Station im BLS Reisezentrum Langnau

Die feierliche Eröffnung unserer JuniorStation naht. Nur noch zehn Tage bis zur Taufe des ersten login-Zugs, zu den Rundgängen durch die JS, zum Auftritt von Mundartrapper Bensch und zu leckeren Drinks der blueCocktail-Bar.

Im Moment laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Die letzten Abklärungen sind nötig, damit auch wirklich alles klappt - wie viele Flyer brauchen wir? Wie viele JS-Infobroschüren? Was kostet dies, wann wird jenes geliefert?

« Was Interview? Und wiso ig? »

Heute kam zudem auch noch eine Reporterin der regionalen Wochenzeitung zu uns an die JS und ich wurde vom Team mit meinem Einverständnis bestimmt, das ich der Reporterin Red und Antwort stehen und dann zusammen mit Claudia, Leiterin Verkauf an der JS, noch brav für die Fotos posieren darf. Sobald der Bericht in der Zeitung veröffentlicht wurde, werde ich ihn sicherlich hier publizieren - bei den Fotos bin ich mir allerdings noch nicht so sicher. ;-)

Heute war ich mit zwei Arbeitskolleginnen in der bls.Werkstätte in Spiez und durfte zum ersten Mal die login-NINA (Niederflur-Nahverkehrszug) exklusiv begutachten und kann euch heute einige Bilder dazu liefern. Ab dem 2. Oktober 2009 wird die login-NINA bei der S-Bahn-Bern im Einsatz stehen, am 17. Oktober 2009 ist dann die offizielle Taufe bei der JS Langnau.

Das Eröffnungsfest in Langnau

Am 17. Oktober 2009 werden wir bei der JS Langnau die erste login-NINA taufen und die neue Junior Station offiziell einweihen. Nebst geführten Rundgängen durch die Junior Station werden wir in der login-NINA auch einen exklusiven Einblick in den Führerstand und viele andere Aktivitäten rund um die login-NINA und die JS ermöglichen.

Nach der Taufe wird dann der Solothurner Rapper Bensch in unserem Festzelt ein Konzert geben!

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Wer bei Facebook ist, darf natürlich auch bei unserer eigens eingerichteten Veranstaltung zusagen!

Und nun, wie versprochen, die exklusiven Bilder der login-NINA*:

 

Noch etwas verschlafen schaut die login-NINA aus der Werkstätte der bls in Spiez. Und auch der Fotograf ist noch etwas müde und verwackelt das Bild. Zum Glück: Sonst hätte man erkennen können, wie der Zug heissen wird! :-)

Auf den Fotos auch noch zu sehen sind Abira und Alessandra - die zwei Arbeitskolleginnen begleiteten mich auf meinem Besuch und stellten sich als Fotomodelle zur Verfügung.

Übrigens: Die login-NINA wird nicht "lognina" heissen, wie ich sie hier im Blog genannt habe. Bei einigen ist wahrscheinlich dieser Eindruck entstanden. Die login-NINA hat einen viel cooleren Namen verdient, den erfahrt ihr am 17. Oktober 2009 bei uns in Lanngau oder kurze Zeit später hier im Blog.

Im Moment arbeite ich an einem BLS - Bahnhof und deshalb lud mich die BLS (und auch noch andere BLS-Lernende) zu einem Welcome Day in Spiez ein. Dort sollten wir das Unternehmen näher kennen lernen.

Einige meiner Kolleginnen und Kollegen arbeiten ebenfalls an einem BLS-Bahnhof, so dass ich schon vorher wusste, dass ich diese wieder treffen würde. So verabredeten wir uns also am Bahnhof Thun und fuhren dann zusammen nach Spiez. (Bis auf zwei, drei Ausnahmen, welche den verspäteten, aber trotzdem früheren Zug nach Spiez nahmen..)

In Spiez trafen wir dann auf noch mehr BLS-Lernende und gingen zusammen in einen Sitzungssaal, wo wir durch Dirk Stahl - Geschäftsführer von BLS Cargo AG - die Unternehmensstruktur erklärt bekamen, einige Leitsätze mitgeteilt bekamen und auch einige Geschäftszahlen.

In Gruppen wurde wir dann durch die vier Lehrmöglichkeiten bei der BLS geführt:

Gleisbauer/in

Zuerst mussten wir orange Warnwesten anziehen, bevor wir in den Schotter und somit in den Gleisbereich durften. Danach erklärte uns ein erfahrener Gleisbauer von seiner Arbeit, welche dank einem speziellen Fahrzeug nicht mehr zwingend "ganz" draussen ausgeführt werden müsse, sondern ein wenig Schutz biete.

Das Berufsbild ist sicherlich sehr interessant  - leider verstand man teilweise kaum etwas, da ständig irgendein Personen- oder Güterzug durch den Bahnhof fuhr und wir direkt nebenan standen. ;-)

Kaufmann/Kauffrau öV

Für mich war dieser Bereich quasi "nichts neues", da ich ja selber Lernender Kaufmann öV bin und deshalb bereits viele Dinge kennengelernt habe. Und genau deswegen (und wahrscheinlich auch, weil ich an einer JS arbeite) durfte ich dann den Nicht-KV-Lernenden unser Verkaufssystem vorstellen, wobei ich natürlich immer die wichtigsten Dinge übersprang... 

Gebäudereiniger/in

Die Gebäude- und Fahrzeugreinigung wurde meiner Meinung nach am ausführlichsten erklärt. An einem extra bereitstehenden Wagen wurde uns von einem Lernenden Schritt für Schritt erklärt, dass es ein bestimmtes System gebe, damit die Wagen nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit seien und wieder eingesetzt werden können.

Automatiker/in

Beim Beruf Automatiker/in wurde uns leider nicht so viel gezeigt, es gab einige Teststationen, die uns vorgeführt wurden (z.B. eine Railvox* - Teststelle), doch das war es dann auch schon. Mehr über die eigentlichen Tätigkeiten waren leider nicht in Erfahrung zu bringen.

So informiert halt login.org: «Wenn dich elektrische Apparate faszinieren und du Freude hast, sie zusammen zu bauen und in Betrieb zu setzen...»

(*Railvox ist das System zur Ausgabe der Ansagen im Zug)

Schluss

Der Schluss war ... zum anbeissen!

An der Junior Station Langnau

Nach dem Einführungstag an der WST war es am Dienstag soweit: Mein erster Arbeitstag in der JS Langnau.

In der JS haben wir sechs verschiedene Touren - zwei Frühtouren, zwei Mitteltouren und zwei Spättouren. Gleich am ersten Tag war ich in der Tour "011" eingeteilt. Für mich bedeutet dies: Um 5.30 Uhr aufstehen, die Uniform anziehen und dann um 6.18 Uhr den Zug Richtung Langnau nehmen. Ankunft: 06.52 Uhr. 

Mirjam - ein Coach der JS Langnau - hatte das Reisezentrum pünktlich um 06.30 Uhr geöffnet. Ich war die zweite Person vor Ort.

Nachdem ich die Kassenbelege vom Vortag überprüft hatte, trafen langsam aber sicher meine anderen Arbeitskollegen ein. 

Dann lernte ich unser Verkaufssystem "PRISMA 2" kennen, die wichtigsten Tastenkombinationen und dann kam auch schon nach kurzer Zeit die erste Kundin, welche ein TicketCorner-Ticket wollte, dessen System ich auch kennen lernte.

Mithilfe meiner Arbeitskolleginnen konnte ich dann auch schon die ersten zwei Gruppenreisen buchen, eine recht schwere Aufgabe für den ersten Tag!

ENTER - eine alte Gewohnheit

Eine Gewohnheit von mir und wahrscheinlich auch von vielen anderen Computerbenützern ist das Verwenden der Taste "Enter" wenn etwas weitergehen soll. Fürs "Preis berechnen" im Prisma 2 musste ich sehr schnell lernen, dass die Enter-Taste in diesem Fall nichts nützt. Die Taste "Send" auf der Tastatur schafft Abhilfe. (Auch als Tipp an alle anderen login-KV-Lernenden ;-)).

Und 20g si...

Geld herauszählen. Eine Aufgabe, die wir am Schalter noch selber übernehmen müssen - der Computer sagt uns nicht, wie viel Geld wir herausgeben müssen. Den Betrag kann man selber leicht errechnen, aber das richtige herauszählen will auch gelernt sein! In welcher Reihenfolge, auf welche Beträge und das WIE - drei ganz wichtige Punkte. Das bedeutet: Üben, Üben, Üben.

Bis bald!

Christian Hauser

Eine Anspielung auf etwas, was an der JS Langnau schon bald einen grossen Auftritt haben wird: die NINA der bls.

Viele kennen die login-Werbung: "Verkaufte Renzo ein GA, habe jetzt sein Föteli".

Heute erging es mir ähnlich: Nachdem ich mit der Frühschicht begonnen hatte kam im Verlauf des Morgens ein Englisch sprechender Mann an den Schalter und wollte einen Fundgegenstand abholen.

Was mich verwunderte: Auf dem ausgedruckten Mail stand nichts über Langnau als Abholort. Vielmehr was Fiesch vermerkt, zusammen mit dem Hinweis, dass man den Gegenstand ab 31. März 2009 abholen könne.

Ich sagte also dem Kunde, ich müsse zuerst auf Fiesch anrufen und abklären, ob der Gegenstand noch dort sei. Als beim Bahnhof Fiesch niemand das Telefon abnahm, fragte ich den Kunden, ob er noch für längere Zeit in der Schweiz bleiben würde.

« Yes, we stay here for 8 months... »

Warum er den Gegenstand dann erst jetzt abholen komme und warum er nicht nach Fiesch ginge, wollte ich ihn fragen. Meine Englischkenntnisse liessen diese Fragen aber nicht zu - so fragte ich nach seiner Handynummer, damit ich ihn anrufen könne, sobald der Gegenstand bei uns sei.

Er willigte ein und schrieb seine Handynummer auf - zusammen mit dem Namen.

Curtis Murphy.

Er verabschiedete sich und ging.

bild (c) scltigers.ch

Ein Exemplar ist schon bald "Gibeligäub" - eine NINA der bls

Das Projekt «lognina», wie ich es im Moment nenne, wird auffallen. Ein knallgelber Zug der täglich jedem noch so müden Pendler ins Auge stechen wird. 

Bisher waren es «nur» Loks (SBB, RhB & MOB), welche einen gelben login-Anstrich erhielten. Erstmals erhält nun ein ganzer Zug das login-Design. Die NINA Nr. 37 (genaue Bezeichnung: RABe 525 037), welche die BLS erst vor kurzem von einem anderen Transportunternehmen übernommen hatte, wird derzeit in Spiez komplett auf login getrimmt. 

Wer jetzt aber denkt, dies beschränke sich nur auf die Aussenseite des Zuges, der denkt falsch. Im Innern des Zugs werden zusätzlich über den ganzen Boden login-Erfolgsstorys verteilt. Ob auch die Polster gelb werden - wer weiss... :-)

Die «lognina» wird bereits vor der offiziellen Eröffnung der JS Langnau im normalen S-Bahn-Verkehr rund um Bern unterwegs sein und...

...die «lognina» wird am 17. Oktober 2009 - am Eröffnungsfest der JS Langnau - von uns Lernenden getauft!

Nicht gerade ein alltägliches Vergnügen, welches da auf uns zusteuert.

«Gleis 3 - Einfahrt des Extrazugs»

Lange stand nicht fest, wo denn der aus Bern kommende Sonderzug überhaupt einfahren würde - mittlerweile wissen wir, dass die login-NINA etwa um 10.35 Uhr in Langnau eintreffen wird, danach weggefahren wird und gegen 11.30 Uhr wieder aufs Gleis 3 zurückkommt. Dies geht nicht anders, weil in der Zwischenzeit die S44 einfährt, ihren halbstündigen Halt macht und das Gleis 3 erst um 11:14 Uhr wieder verlässt.

Das gesamte Team der JS Langnau plant jetzt die feierliche Eröffnung und die Taufe bis ins letzte Detail - Infos folgen.

Christian Hauser

(cc) gsdali on flickr.com

Als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login hat man verschiedene Möglichkeiten, was die Schwerpunktausbildung anbelangt.

Ob auf dem Zug, bei der Zugverkehrsleitung, im Luftverkehr, in der Administration oder bei der Lokführervorschulung - bei login ist vieles möglich.

Während meiner Schnupperlehre bei login hatte ich einen Tag lang Einblick in die Welt eines Zugverkehrsleiters. Dieser Einblick gefiel mir sehr, doch schnell merkte ich, dass dies nicht die Art von Arbeit war, welche ich mir vorstellte. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch (notfalls auch mit Händen & Füssen) und kann mir nicht richtig vorstellen, den ganzen Tag nur im Büro zu sitzen und immer ähnliche Aufgaben zu machen.

Aber als Reisezugbegleiter kontrolliert man doch auch nur Billette?


Falsch. Man kontrolliert AUCH Billette, aber nicht nur. Denn die Aufgaben eines Reisezugbegleiters sind nicht zu unterschätzen!

Diese Erfahrung konnte ich sammeln, als ich am Sonntag einen Teil der Schicht von Andreas Hobi mitfuhr. Andreas Hobi ist ein bekannter öV-Blogger und hat seine Lehre auch bei login gemacht und arbeitet jetzt bei den SBB. Da ich im Moment sowieso am "Bahnlinien der Schweiz" auswendig lernen bin und mir deshalb vorgenommen habe, jede der zu Lernenden Strecken einmal gefahren zu haben, habe ich mich entschlossen, dieses Wochenende einmal die Linie 900 zu fahren. Via Twitter fragte ich deshalb Andreas Hobi, mit welchem ich schon längere Zeit Kontakt habe, ihn aber noch nie persönlich getroffen habe, ob er am Wochenende arbeiten würde. Er antwortete mir, dass er am Samstag frei habe und am Sonntag arbeiten würde.

Mehr aus Spass schrieb ich ihm: "könnte dich ja am sonntag besuchen und dann voll profimässig mit uniform begleiten :-)", worauf er mir antwortete: "mach das ;-)".
Nach einer kurzen Überlegung fand ich dann, dass dies ja im Grunde gar keine schlechte Idee sei. Schliesslich wollte ich sowieso einmal jemanden fragen, ob man noch eine zweite Schnupperlehre machen könne, bevor man sich für einen Schwerpunkt entscheiden würde. Und so würde dieser Schritt mit einem Mal wegfallen...

Nach ein paar weiteren Mails waren die Details geklärt: Ich würde Andreas Hobi am Sonntag auf dem Teil Chur-Zürich HB-Bern seiner Tour begleiten, in Uniform selbstverständlich.

So oft habe ich wohl noch nie "Merci!" nacheinander gesagt

Und so fuhr ich am Sonntag ins schöne Bünderland (die Bündner übertreiben wirklich nicht!) und traf dort am Bahnhof auf Andreas Hobi, mit welchem ich dann ins Depot ging und er mir unter anderem auch das ZPG (Zugspersonalgerät) erklärte. Gegen 16 Uhr gingen wir dann zu viert zum Gleis 9 und prüften die Bremsen des Zuges, da in Chur noch weitere Wagen ("Module") angehängt wurden. Nachdem dies erledigt war, mussten wir die gesamte Kontrolle noch einmal durchführen, da die Bremsen durch mysteriöse Umstände nicht durch den Lokführer betätigt wurden. Wir schafften es dennoch, dass der Zug noch pünktlich abfuhr.

Bis Sargans kontrollierten wir die Billette im hinteren, angehängten Teil des Zugs - im Modul. Es hatte nicht so viele Leute, so dass mir Andreas dies und das zeigen konnte. Unter anderem auch Dinge, welche ich bei einer Kontrolle beachten müsse. Zum Beispiel, dass zu einem Übergangs-GA/-Halbtax immer ein amtlicher Ausweis gezeigt werden müsse und man die Passagiere gegebenfalls auffordern müsse, diesen auch noch vorzuweisen.
In Sargans stiegen wir dann in den vorderen Zugsteil um und begannen dort mit der Kontrolle. Es hatte ab Sargans enorm viele Leute und nach dem zweiten Wagen forderte mich Andreas auf, mit der Billettzange in der Hand, voranzugehen.

Das "Grüessech!" bin ich ja bereits von meiner Arbeit an der JS Langnau gewohnt, den Rest improvisierte ich weitgehend. Wo ich zum Glück schon etwas Vorahnung hatte, war bei der Entwertung. Diese hatten wir schon im Modul "CH Allgemein" behandelt, so dass ich zum Beispiel wusste, dass ein Retourbillett auf der Hinfahrt links und auf der Rückfahrt rechts gestempelt werden muss.

Aber auch die Geografiekenntnisse sind enorm gefordert: Ich musste bei jedem Billett darauf achten, ob es jetzt "Retour" oder "Einfach" war und ob der Passagier weiter als bis Zürich HB fahren würde oder ob ich in diesem Fall gleich die Schlussstempelung vornehmen könnte.

Die Fahrt nach Zürich HB verlief eigentlich ohne Zwischenfälle - langweilig wurde es mir trotzdem nicht!

In Zürich HB durfte ich dann mit Andreas mit ins Depot - wo wir eine halbstündige Pause einlegen konnten. Dort konnte ich Andreas noch ein paar Fragen stellen, bevor wir wieder aufs Perron gehen mussten. Die Zugchefin stieg aus dem Zug aus und berichtete, dass sie im Depot bemerkt hätte, dass ihr ZPG nicht funktionieren würde und sie deshalb ein Ersatz-ZPG genommen hätte. Dieses hätte aber noch ein Update benötigt, was aber kurz vor Abfahrt nicht mehr möglich gewesen sei. Und ohne Update funktioniert ein ZPG nicht.

So hatten wir in diesem Zug nur ein ZPG (jenes von Andreas), welches funktionierte. Die Kontrolle konnte die Zugchefin trotzdem noch vornehmen, sie wartete einfach jeweils oberhalb der Treppe (wir kontrollierten die unteren Abteile) und gab Andreas Anweisungen, welcher Kunde noch welches Billett oder welche Anschlussauskunft benötige. Ich hatte in einem grossen Teil des Zuges wieder die Zange in der Hand und konnte jeweils die "gewöhnlichen" Billette und Abonnements kontrollieren, während Andreas mit dem ZPG die iPhone-, Mobile- und Onlinetickets kontrollierte. Trotz dieser Einschränkungen und gut gefüllten Zug konnten wir die Kontrolle im Zug noch lange vor Bern beenden, ein "Form 7000" (Reisen ohne gültigen Fahrausweis) gab es nur einmal zu vermelden.

In Bern verabschiedete ich mich dann und ging (immer noch in voller Uniform) auf meinen Anschlusszug (ICE) nach Thun, wo ich merkte, was es bedeutet, bei den SBB zu arbeiten: Der Reisezugbegleiter kam zum Abteil und frage gleich, ob ich in Bern am Schalter arbeiten würde, worauf ich ihm erklärte, dass ich heute nur als Schnupperstift unterwegs gewesen sei und normalerweise in Langnau arbeiten würde. Er fragte mich auch, ob es mir denn gefallen habe und ich mich jetzt entschieden hätte. Ich sagte ihm nur: "Es war toll. Die Entscheidung ist gefallen.", worauf er sagte: "Solche Leute brauchen wir!". Ein zusätzlicher Aufsteller zum ganzen Tag.

Übrigens: Bist du in Uniform, bist du im Dienst. - auch vor meiner privaten Fahrt nach Thun erkundigten sich einige Personen, ob den die "SWISS HALF-FARE CARD" gelten würde oder wo der nächste Zug nach Genf fahren würde.

  

Die Zeit vergeht wie im Flug Zug. Bereits habe ich meinen zweiten Arbeitstag hinter mir und ich komme aus dem Schwärmen für meine Lehre gar nicht mehr heraus.

Zürich Flughafen, GA, Streckenabo, Reservation Schlafwagen, Bern, Wallis, Frauenfeld, Burgdorf, Fundgegenstand, BATS-Leerung, Amerikanische Kundin, VISA, Annullierung, BAR, Seniorenrabatt, Rundwanderung.

Stichwörter aus einem kleinen Teil dessen, was ich heute erlebt habe. Im Bahnhof Langnau wird es wirklich nie langweilig!

Bereits zum zweiten Mal war ich heute in einem Frühdienst am Bahnhof Langnau eingeteilt. Um 06:52 Uhr traf  ich in Langnau ein, ein paar Minuten später sass ich hinter den Abrechungen vom Vortag. Belege sortieren, abstreichen und einordnen - danach trafen die ersten Kollegen ein (Mittelschicht). 

Die Kundenzahl nimmt zu: Hier will ein GA erneuert werden, dort möchte jemand sein verlorenes Handy abholen oder Geld ins Ausland verschicken.

Heute das erste Mal ein richtiger "Sonderfall": Libero-Einzelbillett nach Bern.

Das Problem: 

Die Frau vor mir spricht Englisch. Ausser diese Standardsätze im Englisch-Unterricht habe ich bisher höchstens ein paar Sätze "selbstgedichtet" (und auch nur in der Schule). Jetzt, ausserhalb der Schule, genügen diese Standardsätze nicht mehr...

« I want to pay with the credit card. »

Aha.

« Okay. Where do you want to go to? » (sollte man vielleicht auch noch wissen, nicht wahr?)

« Berne. »

Gut. Das hätten wir geklärt. Die obligate Halbtax-Frage:

« Do you have an Half-Fare card? »

« No. »

Quiz: Was fehlt noch?

Richtig. Die "Preisansage" meinerseits. Doch dazu kam ich nicht mal mehr richtig - die Frau hatte ihre Kreditkarte (Amerikanische Karte übrigens..) schon in das Lesegerät eingeschoben. 

Touristen hatte ich an meinen zwei Tagen am Schalter bisher nur diese Amerikaner. Mal schauen, wie sich die Anderen verhalten. Details folgen...

Erst als er gegangen war (und ich kurz nach dem Namen geguugelt hatte), war klar, dass gerade ein "Promi" vor mir gestanden hatte.

Deshalb: Erfolgsstory eines Kaufmann öV: Organisierte den verlorenen Gegenstand von Curtis. Habe jetzt seine Handynummer.

(Zur Beruhigung: Ich habe die Nummer nicht mit nach Hause genommen oder kopiert, o.ä. Sie bleibt in der JS Langnau, wo Sie nach Erledigung vernichtet wird. So, wie bei jedem anderen Kunden auch.)

 

Wie ich am Samstag erfahren habe, lesen ab und zu auch einige Ausbildungsleiter, Mitarbeiter der Mitgliedsfirmen und auch meine Kolleginnen und mein Kollege am Bahnhof Langnau diesen Blog - an dieser Stelle "e Gruess" ! :-)

Die Zeit wollte nicht vorbeigehen, trotz Ferien dachte ich immer wieder an diesen einen Tag: Dienstag, 4. August 2009. 

Morgen beginnt für mich (und viele andere) die Ausbildung bei login - eine neue, spannende Zeit bricht an und der Start klingt vielversprechend: Gleich in der ersten Woche fahren alle Lernenden in die login-Woche nach Murten (bzw. Sursee).

Was mich dort erwartet, mein erstes halbes Jahr und die Zeit in der Junior Station Langnau - all diese Themen bieten enorm viel Blogstoff, so dass es hier nie langweilig werden sollte! 

Ich freue mich extrem auf die kommende Zeit und eröffne mit diesem Artikel meinen Blog über meine Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login!

Ich wünsche euch viel Spass bei Lesen, freue mich über eure Kommentare und empfehle euch bei dieser Gelegenheit auch gleich die About-Seite, wo ihr mehr über mich erfahren könnt!

Euer Christian Hauser

Der Blick auf den "Mädchenturm" sowie einen Teil des Zimmers. Klein aber fein.

Heute begann sie also: Meine Lehre als Kaufmann öffentlicher Verkehr bei login. 

Bereits heute morgen war ich so enorm aufgeregt, dass ich viel zu früh aufgestanden bin und so noch einmal das gesamte Gepäck "inspiziert" habe, damit ich auch ja nichts vergesse.

Zum ersten Mal fuhr ich dann ohne Ticket mit dem Zug nach Bern - ich habe jetzt schliesslich ein GA - wo sich langsam alle login-Lernenden versammelten und gemeinsam auf den Zug warteten. Informatiker, Automatiker, Kaufleute - von jedem Beruf traf man irgendwen an. Alle zusammen fuhren schliesslich mit der S-Bahn nach Mountelier-Lœwenberg, wo wir unser Gepäck in den Wohntürmen verstauten und zur Begrüssung in die Aula gingen.

Dort wurde uns zuerst der brandneue login-Film vorgeführt, uns alle Ausbildungsleiter vorgestellt sowie einige Regeln des Centre Lœwenberg bekanntgegeben.

Nach der Vorstellungsrunde konnten wir im Restaurant ein feines Zmittag essen gehen, die Zimmer beziehen und nach einer grossen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter mit Informationen zu der Lehre, zur LAP, etc. - Sehr kopflastig, viel Theorie, so dass es einem manchmal schon etwas Angst machte..!

Jetzt gleich folgt das Abendessen und danach haben wir "Freizeit", in welcher ein Teil unserer Truppe höchstwahrscheinlich in den Murtensee gehen werden. :)

Dies ist also Tag 1 meiner Erfolgsstory in einer kurzen Zusammenfassung. Mehr gibts morgen - jetzt habe ich Hunger und gehe was essen. :)

E guete!

Euer Christian Hauser

 

Live-von-einem-Ereignis-Bloggen ist schwerer als gedacht. Dies musste ich letzte Woche in der login-Woche feststellen. Tag 1 wurde noch brav vor dem Essen verbloggt, danach wollte es einfach nicht mehr klappen. Es war einfach zu viel los in der login-Woche!

Am Mittwoch - Tag 2 der login-Woche - wurden wir am Morgen erneut mit Informationen zu unserer Lehre eingedeckt und erfuhren unter anderem auch, dass bei login die Nulltoleranz gilt und der Konsum von illegalen Suchtmitteln negative Auswirkungen auf den weiteren Lehrverlauf haben kann. Eigentlich logisch, denn schliesslich will niemand einen zugedröhnten oder halb-arbeitsfähigen Lernenden am Arbeitsplatz.

Das wichtigste an diesem Tag war aber sicherlich die Organisation der

login-Trophy

Die "login-Trophy" war eine Art Spiel, in welchem durch Reisen durch die ganze Schweiz Punkte gesammelt, aber auch die Geografie-Kenntnisse der Schweiz etwas aufgefrischt werden konnten.

Zu diesem Zweck wurden wir in neue Gruppen aufgeteilt. Nach der Information zu der "login-Trophy" (wir wussten bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht, was uns erwarten würde) ging es an die Organisation.

Unser festgelegter Startort war Kerzers, der Fixpunkt während der Reise war die JS Langenthal. Die JS mussten wir besuchen, den Rest des Reiseverlaufs konnten wir selber bestimmen. Hilfe bekamen wir in Form eines "Katalogs", in welchem zu vielen Städten Aufträge standen - dies gab Punkte, welche man für den Gewinn dringend nötig hatte!

Unsere Route planten wir etwas chaotisch. Zuerst wurde die Route und erst danach die Durchführbarkeit geprüft.

So sah unser erster Entwurf so aus:

Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zürich Flughafen-Visp-Brig-Bern-Kerzers

Als wir bemerkten, dass wir vom Wallis her nicht mehr in der vorgegebenen Zeit zurückkehren konnten, strichen wir das Wallis und planten die Reise von Grund auf neu (während ein anderes Team mit der fertigen Route bereits zurückkam...). 

Cisalpino der neusten Generation. (Wir sind aber noch mit dem alten Modell herumgekurvt! - Quelle: Cisalpino.com)

Bis Olten war die Reise geplant - dann im Fahrplan: CISalpino. Ich hatte meine Bedenken, als meine Teamkollegen (+die Teamkollegin) den allseits bekannten Pannenzug in unseren Zeitplan aufnehmen wollten. Würde dieser nämlich Verspätung haben, wäre unser Zeitplan für die Katz gewesen und wir wären zu spät zu Hause angekommen und hätten eine andere Route nehmen müssen.

Die anderen glaubten jedoch an die Pünktlichkeit des Cisalpino und so planten wir den Zug in unseren Zeitablauf ein. Unsere Strecke sah am Schluss so aus:

Kerzers-Bern-Bern Bundeshaus-(zu Fuss zum Bhf. Bern zurück)-Langenthal-Olten-Basel SBB-Zürich Flughafen-Zürich HB-Zürich Paradeplatz-(zu Fuss zum HB zurück)-Zug-Luzern-Bern-Kerzers

Statistik

Den längsten Aufenthalt war in Bern eingeplant (ca. 20 Minuten), der kürzeste in Basel (ca. 6 Minuten). 8 Stunden hatten wir zur Verfügung, insgesamt 7 Stunden befanden wir uns in einem öffentlichen Verkehrsmittel. 

Die Reise...

...verlief wie geplant! Der Cisalpino fuhr pünktlich, es fanden sich überall Leute, die uns fotografierten und wir als Team hatten es sehr lustig. Ich sage nur: « Das isch es Outo wo cha flüge..! » (gehört im Zug - Kategorie: Insider-Witz).

Zusammen lösten wir dann auch sämtliche Rätsel in den Gratiszeitungen - dazu trugen wir teilweise auch unsere gelben login-Shirts und gaben uns so zu erkennen. Dank diesen Shirts mussten wir unser FVP-GA in einem Fall gar nicht mehr zeigen. :)

Die 3 Bilder, welche sich oben befinden, sind solche der login-Trophy - in Basel, Zürich und Zug. Es war ein sehr toller Tag!

Gewonnen haben wir die Trophy trotz dieser weiten Reise übrigens nicht. Andere Teams waren bei der Plakatgestaltung (welche auch noch dazu gehörte) ein wenig kreativer als wir... 

So. Das Thema login-Trophy ist verbloggt (bei "Die Reise..." hätte ich noch kilometerweit weiterschreiben können, dann wäre es aber zu einem Roman ausgeartet.) Mehr Beiträge zur login-Woche folgen noch. In Kürze. Versprochen.