Atmen in Spiez
Wohl weil wir derzeit zu wenig zum Durchatmen kommen, trafen wir uns in Spiez zum Atemtraining: Dort fand das erste von drei Teamwochenenden statt, an denen die WM-Kandidat/innen aller Berufe mit den Experten und Betreuer/innen zusammenkommen. Neben Anti-Stress-Übungen durch Atemtraining gabs jede Menge Informationen. Wer hätte gedacht, dass eine WM mit so viel Organisationsaufwand verbunden ist...
Highlight des Ganzen war es, die Nominierten aus den anderen Berufen kennenzulernen. Alles mischte sich bunt durcheinander, man traf sich am Mittagstisch und im Ausgang mit Schweissern, Köchinnen, Serviceangestellten und knapp vierzig Anderen. Schon nach diesem ersten Zusammentreffen fühlen wir uns als rechtes Team. Eigentlich erstaunlich nach drei Tagen.
Dressed for Success
Ausserdem gabs eine Modenschau – wir bekamen Arbeitskleider und wurden vermessen für einen schwarzen Massanzug, der an den offiziellen Terminen zum Einsatz kommt – Empfang im Bundeshaus, Eröffnungsfeier, Schlusszeremonie. Funktioniert bestimmt auch noch als Hochzeitsoutfit.
Toblerone als Risikofaktor
Ansonsten: Infos, Infos, Infos. Wie funktioniert die Verschiffung der schweren Werkzeuge, was erwartet uns in Canada, wer ist alles an der Finanzierung beteiligt (danke Swiss Skills Supporter Club) – eine Riesensache. Unser grösstes Problem ist derzeit, dass die als Giveaway geplante Toblerone eventuell beim Zoll hängen bleiben könnte, weil es unmöglich ist, alle Inhaltsstoffe zu deklarieren.
Doch auch fachlich bleiben die Herausforderungen nicht aus. Bleibt dran – nächste Woche berichte ich von unserem ersten öffentlichen Vorbereitungstest.
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