4 Jahre in 28 Stunden
Jetzt ist sie plötzlich da: nach fast vier Jahren Lehre stelle ich mich rund um Ostern meiner praktischen Lehrabschlussprüfung, genannt IPA. IPA steht für Individuelle Produktivarbeit. Marco und ich haben uns ein eigenes Projekt organisiert, das uns der WM wieder ein Stückchen näher bringen soll.
In 28 Stunden Prüfungszeit dürfen wir das in vier Jahren erworbene Wissen unter Beweis stellen. Dank Initiative von meinem Lehrer Peter Weibel und Unterstützung unseres Sponsors Festo bauen wir eine Anlage wie an der WM:
Aus einem Schaltschema, einer Software, jeder Menge Kabel, Sensoren und mechanischer Bauteile entsteht am Ende eine Maschine, die Zylinder nach Gewicht sortieren kann. Eine Produktionsanlage in klein also, denn das ist es, woran Automatiker im „wirklichen Leben“ oft arbeiten.
Arbeitsteilung
Marco und ich haben unsere Aufgaben sauber geteilt: Marco macht die Software, ich bohre und fräse die mechanischen Bauteile, dann schrauben wir alles zusammen und stellen die Dokumentation fertig. Wie bei allen Prüfungen ist die Vorbereitung entscheidend. Aber im Gegensatz zur schriftlichen Prüfung nicht nur im Kopf, sondern auch ganz praktisch: Bei einer IPA sind auch dafür zuständig, dass wir alle Bauteile vorrätig haben. Sonst verstreichen kostbare Stunden oder Tage während der Prüfung durch Last-Minute-Beschaffungs-Aktionen. Ich hoffe, unser Einkaufszettel war vollständig und ich kann hier bald von einer gelungenen IPA berichten.
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