Lernendenrückmeldungen
Adrian Allenspach, KVöV,1. Lehrjahr
Vor etwa einem Jahr und zwei Monaten habe ich angefangen Bewerbungen zu schreiben. Das Mühsame im Zimmer sitzen während es draussen 30° Grad war, hat sich aber mehr als gelohnt. Ich habe mich wohl etwa bei zehn Firmen beworben, darunter auch bei login. Von Anfang an war das meine Wunschlehrstelle. Bis zum Vorstellungsgespräch bei login sind bei mir etwa acht Absagen ins Haus geflogen und keine einzige Zusage. Ich habe am Vorstellungsgespräch gesagt, dass ich am liebsten bei login arbeiten würde, weil mich die Abwechslung sehr reizen würde und weil ich am Verkehr interessiert bin. Am nächsten Tag habe ich ohne Ahnung mein Handy abgenommen als es klingelte und schon hatte ich meine Lehrstelle. Das war ein echtes Erfolgserlebnis, denn ich war einer der einzigen in unserer Klasse die schon vor den Herbstferien eine Lehrstelle hatten, ich war sehr stolz darauf und bin es ehrlich gesagt immer noch. Ich hatte damit einen grossen Vorteil in der Schule, denn ich konnte einfach weitermachen wie bisher und musste nicht jeden Tag bangen ob ich noch eine Lehrstelle bekomme.
Ich muss ehrlich gesagt gestehen, dass ich mich noch nicht vollständig in den neuen Schulrhythmus eingelebt habe. Das liegt an den vielen Veränderungen, vor allem an der unpersönlichen Beziehung zwischen Lehrern und Schülern. Bis vor meiner Lehre war ich in einem Schulhaus mit überschaubaren 250 Schülern, das ist jetzt anders. Ich weiss nicht wie viele Schüler die WKS Bern hat aber auf jeden Fall sind es sehr viele mehr. Von Gebäude zu Gebäude läuft man mitten durch die Stadt und in den Pausen geht man zum Beck oder in den Denner. Die Lehrer kennt man gar nicht mehr und sie einem erst recht nicht. Das ist nicht negativ aber halt anders. Es wird auch nicht mehr dafür geschaut das jeder seine Hausaufgaben macht und es wird nicht kontrolliert ob man Notizen macht während der Stunde. Man macht alles für sich selbst. Eigentlich schon ein grosser Schritt Richtung Selbstständigkeit. Mir gefällt das!
Anna Lüscher, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Am meisten beschäftigte mich die Frage, ob ich eine Lehre machen sollte oder ob ich in die Kantonsschule gehe. Ich entschied mich die Bewerbung an login zu senden, da ich ja nichts verlieren konnte. Ich war extrem erleichtert, als ich die Lehrstelle bekam.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Ein grosser Unterschied ist, der Mittwochnachmittag, den man leider nicht mehr frei hat und über Mittag kann man auch nicht nach Hause gehen. Das war eine ziemlich grosse Umstellung für mich. Ich geniesse das Wochenende jetzt viel mehr, als ich es in der Schule tat. Etwas Neues ist auch der Lohn, der um einiges höher ist, als mein Taschengeld. So kann man in der Freizeit um einiges mehr machen.
Armin Dorta, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Mich beschäftigte die Zukunft bereits damals. Ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommen wird. Aber ich wusste damals schon, dass es nicht einfach wird. Ob in der Schule oder bei der Arbeit, das Dranbleiben war für mich schon immer wichtig. Als ich mit der Lehre begonnen habe, war ich froh, dass ich früher immer gelernt habe.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
In der Schule hatte ich keine Abwechslung. Jetzt gehe ich zwei Tage in der Woche in die Berufsfachschule und die übrigen Tage arbeite ich. Manchmal habe ich auch einen überbetrieblichen Kurs oder sonst ein Modul, was für noch grössere Abwechslung sorgt.
Benjamin Dreier, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr beschäftigte ich mich in der Schule und mit der Abschlussarbeit, die sehr viel Zeit in Anspruch nahm.
Ich fand es am Anfang eine grosse Umstellung, als ich von der Schule in die Lehre kam. Man ist selbständiger, die Arbeiten dauern länger und brauchen teilweise auch mehr Geduld.
Corinne Schmocker, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich in der Schule und dachte darüber nach, welchen Beruf ich später ausüben möchte. Ich hatte mich schon bei login beworben, doch ich wusste einfach keine alternativen Berufe. Mitte Oktober bekam ich dann den erfreulichen Bescheid von login. Ich hatte die Lehrstelle!
Ab dann war das Schulleben ziemlich locker und ich freute mich riesig auf diesen Sommer, in dem ich endlich etwas anderes machen konnte, als in der Schule zu sitzen und mich zu langweilen.
Diese Meinung über die Schule änderte sich aber anfangs August dramatisch. Das Berufsleben ist sehr hart gegenüber der Oberstufe und man muss sich überall ordentlich ins Zeug legen, um alles miteinander zu schaffen. Und doch bin ich froh, die neun Jahre obligatorische Schulzeit hinter mir zu haben und in die abwechslungsreiche login-Lehrzeit einzutauchen. Der grösste Unterschied zwischen der Schule und der jetzigen Lehre ist, dass man nun für alles selbst die Verantwortung übernehmen und überlegter handeln muss als vorher. Das ist sehr anstrengend, doch so wird jeder Tag spannend und eine Herausforderung.
Durim Berisha, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr war ich im 10. Schuljahr, in der Kantonalen Schule für Berufsbildung (KSB). Dort wurde ich auf die Arbeitswelt vorbereitet und abgehärtet. Ich wusste von Anfang an, dass ich in diesem Brückenangebot meine Lehre suchen werde. Letztes Jahr war es viel lockerer und man hatte mehr frei. An der KSB hatte wir sogenannte Lernstudios, in denen wir unsere Hausaufgaben machen konnten. Wir konnten unsere Bewerbungen schreiben und die Aufträge erledigen. Zuhause hatte ich nie was zu tun.
Heute ist es anders. Ich muss viel mehr lernen. Ich habe viel mehr Hausaufgaben und ich muss auch viel mehr wissen. Die Schwierigkeit ist, dass alles auf einmal kommt. Wie so schön gesagt, aller Anfang ist schwer. Natürlich wird das jetzt keine leichte Zeit und natürlich wird das auch kein Spaziergang werden, aber jeder weiss, dass man nun auf die Zähne beissen muss. Ich werde weiterhin kämpfen und in drei Jahren ein Diplom als Kaufmann im öffentlichen Verkehr erhalten.
Giulia Zurbrügg, KV Reisebüro, 1. Lehrjahr
Genau am 15. Oktober 2009 erhielt ich die Lehrstelle bei login Berufsbildung im SBB Reisebüro, Zürich Flughafen. Vor ein paar Wochen begann ich meine Lehre als Kauffrau Reisebüro. Die Arbeit und das Arbeitsklima finde ich super. Vor allem gefällt mir der Kundenkontakt und das Arbeiten im Team.
Die Suche nach einer Lehrstelle empfand ich als sehr lang und mühsam. Rückblickend hat sich aber die mühsame Zeit eindeutig gelohnt. Im November 2008 war ich zusammen mit meiner Klasse auf der Berufsmesse in Zürich. Schon damals sprach mich der kaufmännische Beruf bei login sehr an. So kam es, dass ich mich im Frühling 2009 bei login Berufsbildung für eine Schnupperlehre bewarb. Zunächst wurde ich zu einem Test in den Sommerferien eingeladen. Dieser Test fand einen Tag vor meiner Abreise in die Ferien statt. Natürlich war ich unglaublich aufgeregt. Zum Schluss der Prüfung wurde uns ein Blatt erteilt, auf welchem Daten für eine Schnupperlehre eingetragen waren. Unsere Aufgabe bestand darin, die Daten unserer Abwesenheit frei zu lassen und die Daten, an welchen es uns möglich war, eine Schnupperlehre zu absolvieren, anzukreuzen. Daraufhin kennzeichnete ich die Daten aus Versehen verkehrt herum ein.
An einem Morgen, mitten in den Sommerferien in Sizilien, war ich bei meinen Grosseltern und schlief. Meine Mutter weckte mich und informierte mich darüber, dass jemand für mich angerufen habe. Diese Person war Frau Niederer, meine heutige Berufsbildnerin. Sie hatte sich darüber informiert, weshalb ich nicht zur Schnupperlehre erschienen sei. Sofort erinnerte ich mich an diese Aufgabe beim Eignungstest, als wir kennzeichnen mussten, zu welchen Zeiten wir für eine Schnupperlehre zur Verfügung stehen würden. Es war mir sehr unangenehm, da ich doch so an der Lehre als Kauffrau Reisebüro im Flughafen interessiert war. Ich rief deshalb im Flughafen bei der SBB und bei login Berufsbildung in Altstetten an und entschuldigte mich für mein Missgeschick.
Ich hoffte damals sehr, dass ich eine zweite Chance erhalten würde. Diese zweite Chance erhielt ich dann zum Glück auch. Als meine Familie und ich von den Sommerferien nach Hause kamen, lag ein Brief von login Berufsbildung im Briefkasten mit Daten für eine Schnupperlehre. Ich freute mich sehr darüber. wollte nun alles daran setzten, sie von mir zu überzeugen. In meiner Schnupperlehre versuchte ich mein Bestes zu geben. Ich entschuldigte mich noch einmal persönlich für die Umstände, welche durch mich aufgetreten waren. Alle waren schon damals sehr nett zu mir und halfen mir bei Fragen weiter.
Am Ende meiner Schnupperlehre lud mich Frau Niederer zu einem Bewerbungsgespräch ein. Ich war überrascht, aber meine Freude darüber überwiegte. Am 14. Oktober hatte ich das Bewerbungsgespräch mit Frau Niederer und Frau Egli, meine heutige Berufsbildnerin und Ausbildungsleiterin. Zum Schluss teilten sie mir mit, dass sie sich bei mir melden würden. Ich konnte mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken über die Auswertung des Gespräches machen, da ich durch meine Aufregung die Lage nicht einschätzen konnte. Bereits einen Tag später, am 15. Oktober klingelte das Telefon. Es war Frau Niederer, die mir die Lehrstelle anbot. Ich freute mich unglaublich und war überwältigt, dass ich am Geburtstag meines Bruders das grösste Geschenk erhielt!
Frédéric Nyffenegger, KVöV, 1. Lehrjahr
Vergleiche ich mein Leben mit dem vor einem Jahr, so hat sich doch einiges verändert. Vor etwas mehr als einem Jahr war ich noch fleissig am Bewerbungen schreiben. Als ich dann bei login die Lehrstelle bekam, hatte ich natürlich grosse Freude und war sehr erleichtert. Ich freute mich auf mein Berufsleben, aber hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde.
Wenn ich nun zurückschaue auf meine obligatorische Schulzeit und vergleiche mit meinem heutigen Berufsleben, so hat sich doch einiges geändert. Ich trage jetzt viel mehr Verantwortung. Es gibt ausgenommen in der Berufsschule, keinen Lehrer mehr, der sagt was du zu tun hast, sondern man muss selbstständig wissen, was zu tun ist.
Momentan liegen meine Bemühungen beim überstehen der Probezeit. Meine Lehre bei login bereitet mir sehr viel Freude. Ich gehe sehr gerne zur Arbeit. Am Morgen, wenn ich im Büro erscheine, habe ich meistens noch keine Ahnung, was ich heute zu erledigen habe. Jeder Tag steckt voller Überraschungen und das mag ich. Wen ich zurückdenke, kann ich das von der Schule nicht behaupten. Jede Woche der selbe Ablauf.
Natürlich gibt es auch Sachen, die ich an der Schule sehr vermisse. Zum Beispiel die vielen Ferien. Wenn ich ein Fazit ziehe, so bin ich vor allem selbständiger geworden. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl als KVöV bei login und würde diese Lehre allen weiter empfehlen. Jeder Tag hat eine neue Herausforderung und neue Überraschungen. Ich bin voller Zuversicht meine drei Lehrjahre zu absolviere und bin gespannt was mich alles in diesen Jahren erwarten wird.
Felicia Schranz, KVöV, 1. Lehrjahr
Als ich ins 9. Schuljahr kam, war für mich noch sehr viel unsicher. Was mache ich nach der Schule? Sollte ich eine Lehre machen oder doch besser das Gymnasium besuchen?
Ich war unsicher, jedoch wurde mir schnell bewusst, dass noch weiter vier Jahre Schule für mich nicht in Frage kommen. Deshalb begann ich eine Lehrstelle zu suchen. Ich wusste jedoch nicht genau, was für eine Lehrstelle. Dank meiner Mutter wurde ich dann auf login aufmerksam. Ich dachte mir, ja genau so etwas will ich machen. Es ist abwechslungsreich immer wieder den Arbeitsplatz zu wechseln und ich dachte es würde mir sicher auch Spass machen.
Jedoch hatte ich Angst nicht zu genügen. Die Berufswahl war für mich einen sehr anstrengend Zeit. Es hat sich aber nun wirklich gelohnt, denn ich habe eine der besten Lehrstellen bekommen, die es gibt! Danke!
Der Unterschied zur Schule ist deutlich. Jetzt in der Lehre kann ich jeden Tag neu beweisen, was ich kann. Es macht Spass immer wieder Neues dazu zu lernen. In der Schule konnte ich immer wieder in Tagträume versinken und gestört hat dies meistens niemand. Ich bin froh wird nun mehr von mir gefordert, als bloss da zu sitzen und anwesend zu sein. Man zeigt mir, dass man mich brauchen kann und dass ich eine Hilfe bin. Es erfüllt mich mit Stolz meine KVöV-Lehre bei login zu absolvieren und hoffe sehr, dass ich die Berufsmatur schaffe.
Dominik Stähli, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte, ob ich wohl den Erwartungen der Berufswelt gerecht werde. Zeitweise war es ganz und gar nicht einfach, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber da uns die Lehrer auch im dritten Volksschuljahr mahnten bei der Sache zu bleiben, gerieten meine Ängste ein wenig in den Hintergrund. Als dann im Herbst 2009 die definitive Bestätigung für eine Lehrstelle bei login kam, fiel die ganze Last, der letzten drei Schuljahre von mir ab. Die darauffolgenden Monate war ich nicht mehr so verklemmt, wie auch schon und ich wurde immer offener für das, was auf mich zukommen könnte. An meinem letzten Schultag war es für mich schwer zu realisieren, das für mich nun ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt.
Ein Unterschied zur Schule ist, dass mir am Anfang meiner Lehre vieles mitgeteilt wurde, wie es in meiner Lehre abläuft und in der Schule wurde das meiste Schritt für Schritt bekannt gegeben. Plötzlich übernimmt man viel mehr Verantwortung für sein persönliches Handeln in einer Gesellschaft. In der Sekundarschule musste man nur für anstehende Prüfungen lernen, in der Lehre lernt man für seine Zukunft. Hier, in der Lehre beginnen Träume Form anzunehmen, indem ich meine Zukunft in eigener Hand planen kann.
Florian Bicaj, KVöV, 1. Lehrjahr
Früher in der Schule beschäftigten mich meine Noten, Kollegen und meine Hobbys. Die meisten Freunde traf ich schon in der Schule. Im Gegensatz zu heute, hatte ich sehr viel Freizeit und Ferien. Ich ging eigentlich auch viel lockerer an alles ran, denn ich hatte nie so viel Verantwortung wie heute. Später wurden dann die Lehrstellen ein Thema. Ich hatte grosse Angst nichts zu finden. Ich hatte Angst keine Lehrstelle zu bekommen, wegen einer schlechten Note in irgendeinem Fach. In der Zeit wurde ich auch selbständiger denn ich wusste, es liegt in meiner Hand, was ich in der Zukunft machen will, da kann mir ein Lehrer auch nur bis zu einem gewissen Punkt helfen. Ich probierte dann alles in Griff zu bekommen, die Noten, die Lehrstellensuche etc.
Als ich dann Schritt für Schritt bei login voranging und am Schluss die Lehre bekam, war ich nicht nur glücklich sondern auch Stolz. Ich hatte eigentlich alles erreicht was ich wollte und trotzdem probierte ich die Schule erfolgreich abzuschliessen. Die Schule war eigentlich Tag für Tag das gleiche, es gab wenig Abwechslung.
Heute in der Lehre ist es anders als früher. Ich habe mehr Verantwortung und bin auch selbständiger geworden. Nach einer Zeit muss man Aufgaben selbständig ausführen und Fehler auch wieder selbständig ausbügeln. In der Lehre habe ich auch sehr viel Abwechslung, nur schon da ich 3 Tage arbeiten muss und den Rest zur Schule gehe. In der Schule hat sich nicht viel verändert, ausser dass es strenger geworden ist. Trotzdem finde ich es gut, denn ich kann meine Zeit selber einteilen, wann ich lernen und/oder Hausaufgaben erledigen soll, da ich nur zwei Tage in die Schule muss. Bei der Arbeit finde ich es sehr gut, denn meistens gibt es Abwechslung und man kann die Tätigkeiten ausführen, die einem auch Spass machen. Ich bin auch stolz, wenn ein Arbeitstag zu Ende ist, und ich weiss, dass ich etwas gemacht habe. Ich wurde sehr gut aufgenommen und es herrscht ein gutes Klima. So macht die Arbeit auch Spass und man freut sich auch arbeiten zu gehen. Leider habe ich in der Lehre weniger Freizeit und Ferien, so sehe ich Freunde weniger und ich habe auch weniger Zeit für Hobbys.
Im Gegensatz zur Schule ist es strenger geworden und der Tag ist länger. Trotzdem macht es mir nicht viel aus, denn ich führe das aus was mir Spass macht und ich habe auch mehr Freude wenn ich Freunde wiedersehe. Der Lohn ist auch ein Grund warum ich gerne die Arbeiten erledige, denn ich weiss dass ich belohnt werde für meine Tätigkeiten.
Gianluca Cantieni, KVöV, 1. Lehrjahr
Herbst 2009
In der Schule steckte ich gerade mitten in der entscheidenden Zeit; die Lehrstellensuche. Ich hatte im Sommer an diversen Orten geschnuppert und stand vor einer schweren Entscheidung. Koch oder KVöV? Im Nachhinein denke ich habe ich mich richtig entschieden, denn es gefällt mir irrsinnig bei der SBB und bereue nichts.
Sonst war es eine gemütliche Zeit. Nachdem ich die Lehrstelle bei login bekommen habe war ich sehr erleichtert und ein Stein fiel mir vom Herzen. Doch dann...
Frühjahr 2010
Ich hatte mich eher spät dafür entschieden parallel zur Lehre die BMS zu machen. Und hatte noch 2 Monate Zeit, um auf die Prüfung zu lernen. So lernte ich mit einer Kollegin, die dasselbe Ziel hatte. Dann die Prüfung. Und zwei elend lange Wochen später... Wir hatten beide bestanden! Ich war heilfroh.
Die letzten Wochen in der Schule war nur noch ein Ausklingen. Im Juni flogen wir nach London ins Abschlussklassenlager. Es war genial, bis auf das Essen. Zurück in der Schweiz genoss ich die verbleibende Zeit bis zum Lehrbeginn. Was nicht heisst, dass ich mich nicht freute. In den Ferien machte ich noch einen Sommerjob, um mein Startkapital für die Lehre aufzubessern. Und jetzt sitz ich hier in Chur und habe einen riesen Spass!
Unterschied Lehre – Schule
Ich habe erstmals das Gefühl ich mache etwas Sinnvolles. Ein anderer Wind weht schon, aber es gefällt mir und das denke ich ist die Hauptsache. Ich habe viele neue Leute kennengelernt. Die Kombination zwei Tage Schule drei Tage am Lehrplatz finde ich gut, denn so hat man mehr Abwechslung. Es ist auch ein Tolles Gefühl sein eigenes Geld zu verdienen. Klar muss ich jetzt vieles selber zahlen, aber es bleibt Ende Monat genügend übrig.
Dusan Dukic, KVöV, 1. Lehrjahr
Wenn ich an die Schulzeit zurück denke, erinnere ich mich, dass mich immer zwei Fragen gross beschäftigt hatten: Wie wird mein Leben nach der Schule sein? und Wie wird sich meine Lehre auf meine Lebensart ausüben?
Mittlerweile kenn ich die Antworten. Nach neun Jahren Schule hat für mich ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Ich geniesse die Zeit bei der Arbeit, was ich in der Schule nie getan habe. Ich hatte ausserdem das Glück, dass ich bei der Einführungswoche in Sursee dabei sein konnte. In dieser Woche habe ich coole und nette Leute kennengelernt, mit denen ich in Kontakt geblieben bin. Durch die zwei Schultage pro Woche, habe ich mehr Zeit für mich und meine Freunde gewonnen. Die neugewonnene Zeit nütze ich sinnvoll für meine Hobbys aus. Sonst hat sich mein Leben nicht gross verändert. Ich geniesse die tolle Zeit bei der RhB und freue mich auf die Zukunft!
Corina Stampfli, KVöV, 1. Lehrjahr
Mathematik, Französisch, Deutsch, Geografie, Englisch….
Vor einem Jahr sass ich fünf Tage die Woche, während 37 Wochen oder 188 Tage im Jahr von morgens bis abends in der Schule. Danach erledigte ich Hausaufgaben und lernte für Tests. Mich beschäftigten die vielen Prüfungen und die Noten, denn ich wollte ja gute Leistungen erbringen.
Heute ist das zum Glück komplett anders. Natürlich gehe ich noch zwei Tage in der Woche zur Schule, muss Hausaufgaben erledigen und für Prüfungen lernen. Nebst den Schultagen arbeite ich während drei Tagen. Somit ist die Woche ziemlich abwechslungsreich und vielseitig. Jeden Tag gibt es etwas Anderes und Neues zu tun. Mit Freude kann ich jeden Tag aufstehen und zur Arbeit gehen, denn ich habe den Beruf ausgewählt, der mir wirklich gefällt. Die Abwechslung, Vielseitigkeit und die Freude an der Arbeit sind die grössten Unterschiede zur Schule.
Hannes Adam, KVöV, 1. Lehrjahr
Im August vor einem Jahr hatte ich das Vorstellungsgespräch bei login absolviert und wartete auf den Anruf mit der Zu- oder Absage. Als ich dann die Zusage bekam, fiel mir ein Stein vom Herzen.
Der Hauptunterschied zwischen der Schule und der Lehre liegt darin, dass die Berufsschullehrer ganz andere Lehrmethoden haben, als in der damaligen Schule. Der jetzige Unterricht wird auch sonst ganz anders gestaltet.
Haris Sadiki, Polymechaniker, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Vor einem Jahr hat mich am meisten beschäftigt eine geeignete Lehrstelle für mich zu finden. Ich dachte ich werde keine finden, weil Polymechaniker ein sehr anspruchsvoller Beruf ist. Bei der Schnupperlehre habe ich mich voll eingesetzt und einen guten Eindruck von mir hinterlassen. Als ich erfuhr das ich die Stelle bekommen habe, ist mir ein riesen Stein vom Herzen gefallen und ich war sehr erleichtert.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Der Unterschied zwischen Lehre und damals in der Schule ist sehr gross. In der Schule war das ganze ziemlich einfach. Wir hatten keine Verantwortung. Wenn es mal einen Patzer gab, dann war das eine ungenügende Note und sonst nicht. Jetzt haben wir einen Vertrag unterschrieben und haben eine Verantwortung übernommen.
Beim Arbeiten muss man immer bei der Sache sein und soll keinen Ausschuss machen.
Die Lehre macht mir viel Spass. Der einzige Vorteil von der damaligen Schulzeit war, dass man damals viel mehr Ferien hatte. Doch mit den sechs Wochen, die mir jetzt zur Verfügung stehen kann ich auch leben. Mir habe riesen Freude, dass ich bei login meine Stelle bekommen habe.
Jasmin Studer, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich in der Schule und mich beschäftigte vor allem die Lehrstellensuche. Da ich erst spät wusste für welchen Beruf ich mich bewerben soll und was am besten zu mir passen würde, wurde der Druck immer stärker.
Durch eine Freundin kam ich dann auf login. Ich informierte mich über die Welt des Verkehrs und sie begann mich immer mehr zu interessieren. Als ich dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, war ich überglücklich. Ich begann Informationen über login zu sammeln, sodass ich allfällige Fragen beantworten könnte. Nach dem Vorstellungsgespräch ging es mir aber nicht so gut. Ich wusste, dass ich es besser hätte machen können. Aber ich war ziemlich nervös. Nach ein paar Tagen bekam ich dann einen Anruf von meinem jetzigen Ausbildungsleiter. Er sagte mir, dass ich die Lehrstelle bekommen würde, wenn ich wollte. Natürlich sagte ich zu! Nachdem er mit mir noch die wichtigsten Informationen besprach, ging ich zu meiner Schwester und musste vor Freude weinen. Ich war überglücklich, es war eine solche Erleichterung!
Momentan arbeite ich an der Junior Station Langenthal. Es macht mir riesig Spass mit anderen Lernenden zusammen zu arbeiten. Ich hatte keine Mühe mich zu integrieren, obwohl ich ziemlich schüchtern war. Jetzt legt sich meine Schüchternheit. Da ich jeden Tag die Kunden am Billettschalter bediene, stärkt es mein Selbstbewusstsein.
Natürlich gibt es jetzt in der Lehre andere Ängste. Momentan beschäftigt mich vor allem die ALS und die PE. Aber im überbetrieblichen Kurs behandelten wir diese Themen, sodass ich mich gut darauf vorbereiten konnte. Natürlich habe ich Respekt davor, wie ich mich am besten bei meiner Arbeit verhalte, weil ich ja noch in der Probezeit bin. Ich bleibe aber ganz natürlich und so wie ich bin, und gebe alles. Und ich bin sicher, dass es reichen wird, wenn ich weiterhin motiviert und mit Freude arbeite.
Es gibt aber auch vieles, das positiv ist. Zum Beispiel, die Berufskleidung. Denn sie ist unser Markenzeichen und ich trage sie mit Stolz. Ich bin froh, dass ich bei login angestellt bin und weiss das sehr zu schätzen.
Jeton Veseli, KVöV, 1. Lehrjahr
Es ist unglaublich, vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und jetzt bin in der Lehre seit 3 Monaten aktiv. Letztes Jahr um diese Zeit beschäftigte mich nur eins und zwar die Lehrstellensuche.
Die Lehre ist vollkommen anders als die Schulzeit, in der Schule hatte ich die ganze Zeit Schule, doch jetzt in der Lehre habe ich von Montag bis Dienstag Schule und von Mittwoch bis Freitag arbeite ich. Die Lehre gefällt mir bis jetzt sehr gut. Die Lehre, die Mitarbeitenden und die Atmosphäre sind super. Wenn ich am Arbeiten bin, geht die Zeit unglaublich schnell vorbei.
Es gibt viele Unterschiede zwischen Lehre und Schule. In der Schule konnte man sich mehrere Fehltritte erlauben, doch in der Lehre hat man eine Chance und die muss man nutzen. Doch alles in allem finde ich es toll.
Julia Stebler, KVöV, 1. Lehrjahr
Ich war vor einem Jahr "Schulbankwärmerin", die darauf wartete endlich die Lehre bei login zu beginnen!
- Viele Fragen gingen mir im letzten halben Jahr immer wieder durch den Kopf:
- Wie wird es ohne meine Klassenkameraden und Klassenkameradinnen sein?
- Wie streng wird wohl die Berufsschule?
- Habe ich coole neue Klassenkameraden und Klassenkameradinnen?
- Wie werden wohl die Lehrer/innen sein?
- Wie wird die login-Woche?
- Wie ist meine Berufsbildnerin?
Das sind nur ein paar von den Fragen gewesen, die mich letztes Jahr beschäftigt haben.
Was letztes Jahr sonst noch so lief?
Wir mussten eine Abschlussarbeit schreiben, also sozusagen eine Art Diplomarbeit. Das Thema war frei wählbar, ich schrieb eine Arbeit über den Flughafen Zürich. Der Zeitaufwand war gross, doch wir bekamen auch in der Schule Zeit, um daran zu arbeiten und Informationen zu suchen. Am Anfang war ich nicht wirklich motiviert für diese Abschlussarbeit, denn zuerst wusste ich nicht über was ich schreiben könnte. Doch je mehr wir uns damit befasst haben, desto besser fand ich diesen Auftrag. Ich finde, dass ich von dieser Arbeit sehr profitiert und viel Neues dazu gelernt habe. Es war wirklich interessant die Arbeit zu schreiben.
Unterschiede zwischen der Schule und der Lehre
In der Lehre ist man manchmal auch ein wenig auf sich allein gestellt und muss selbst eine Lösung finden, in der Schule ist man vielleicht schnell mal zum Lehrer "gerannt" und hat ihn mit Fragen gelöchert. Hier in der Lehre macht man viele neue Erfahrungen, in der Schule wurde mir manchmal fast langweilig. Anders in der Lehre, da treffe ich z. B. immer wieder auf neue Billet-Angebote oder viele verschiedene Kunden, die mich unterhalten und so Abwechslung in den Alltag bringen.
Katja Sidorowicz, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte , wie es in meiner Zukunft weitergehen würde. Ich wusste, dass ich mich entweder für eine weiterführende Schule oder für eine Lehre entscheiden muss.
Nach langem überlegen, kam ich zu dem Entschluss, dass eine Lehre ideal für mich ist. Ich hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung, in welche Richtung ich gehen wollte. Ich informierte mich gut über jeden Beruf und fand, dass keiner so richtig zu mir passte. Doch dann erfuhr ich von einer Freundin über die login-Lehre. Sie selber war bereits im dritten Lehrjahr. ''Diese Lehre ist keine gewöhnliche Lehre!'', erzählte sie mir total begeistert. ,,Du wechselst alle sechs Monate deinen Arbeitsplatz. Dadurch hast du viel Abwechslung, lernst immer wieder neue Leute kennen. Was natürlich auch von Vorteil ist, du bekommst das Generalabonnement gratis!''
Ich war sprachlos vor Begeisterung! Genau so eine Lehre stellte ich mir vor, es war klar für mich, dass ich genau diese Lehre absolvieren möchte. Ich informierte mich genauer darüber, besuchte den Informationsnachmittag von login und bewarb mich um eine Lehrstelle. Ich bekam die Lehrstelle und war überglücklich darüber.
Jetzt ein Jahr später bereue ich überhaupt nicht, dass ich diese Lehre begonnen habe. Ich habe sie mir genau so vorgestellt!
Kristijan Cirjak, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
In der Schule hat mich eigentlich nicht so viel beschäftigt. Man hatte nur Tests und Hausaufgaben an die man denken musste. Wenn man diese Sachen im Griff hatte, konnte man die restliche Zeit für seine Freizeit nutzen. Doch je näher ich der Lehrstellensuche kam, desto schwerer wurde es für mich. Erst wenn man in der Lehre ist, merkt man, wie leicht die Schule eigentlich zu absolvieren war.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Es ist sicher eine grosse Umstellung. Man fängt an zu arbeiten, wird selbständiger und denkt an die Zukunft. Ich liebe es zu arbeiten, aber die Schule gefällt mir auch, denn ich lerne immer gerne neues dazu. Für mich persönlich ist es eine tolle Umstellung. Das ist eine Zeit auf die ich schon lange gewartet habe. Ich bin überzeugt dass jeder Schüler es kaum abwarten kann eine Lehre zu beginnen. Im Grossen und Ganzen liegt der Unterschied zwischen der Lehre und der Schule da, dass man für eine Lehre selbständig und zuverlässig sein muss. Jeder muss wissen dass er eine grosse Verantwortung hat.
Larissa Schmid, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte die Frage, wo ich wohl meine Lehre absolvieren werde. Bei der Swisscom, bei der Hans Schmid AG, bei einer Buchhandlung oder doch vielleicht bei login?
Ich habe das Gefühl, dass seit ich in der Lehre bin, das Leben viel ernster nehme. Ich überlege mir viel mehr, warum ich etwas mache und was der Sinn davon ist. In der Schule habe ich mir das schon auch überlegt, jedoch viel weniger.
Einen Unterschied den ich auch bemerkt habe ist, dass ich mir jetzt in der Lehre viel mehr Gedanken über die Zukunft mache und dass ich durch die Lehre viel selbstständiger geworden bin.
Laureta Morava, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat mich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Ein wenig beschäftigt hat mich, dass ich mich am Anfang der 9. Klasse nicht zwischen Gymnasium und einer Lehre entscheiden konnte. Für mich hatten beide Wege Sonnen- und Schattenseiten. Schlussendlich habe ich mich für eine Lehre im kaufmännischen Bereich entschieden. Und ich bereue diese Entscheidung überhaupt nicht.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – Was ist Neu?
Man:
- arbeitet viel selbstständiger - »Lebensunternehmerin«
- bekommt Lohn
- geht in die Berufsschule - finde ich einen guten Ausgleich zum Arbeiten.
- besucht überbetriebliche Kurse
- hat weniger Ferien
- hat Kundenkontakt
Liliane Recher, KV Reisebüro, 1. Lehrjahr
Letztes Jahr als ich noch in der Schule sass, habe ich mich tagtäglich damit beschäftigt wie meine Zukunft aussehen wird. Prinzessin, Bäckerin oder doch Kauffrau? Es war ein tolles Gefühl seinen Entscheid selber treffen zu können. Doch so einfach war das alles nicht. Denn man sollte ja auch noch gute Noten bringen können. Ein riesiger Druck lastete also auf mir. Ich entschied mich dafür, dass ich mich als Kauffrau Reisebüro bewerben würde. Denn dieser Traum schwirrte schon lange in meinem Kopf herum. Für mich war und ist es immer noch eine Traumvorstellung, Reisen zu verkaufen.
So habe ich mich an mehreren Stellen beworben und eines Tages eine Zusage bekommen. Danach ging es für mich nach Michigan, wo ich einen Austausch machen durfte. In diesem halben Jahr habe ich viel über mich selbst gelernt. Aber es gab auch Zeiten in denen ich gedacht habe, ich möchte endlich anfangen zu arbeiten, das ständige herumsitzen war mir auf einmal nicht mehr Recht. Immerhin waren es zehn Jahre, in denen ich die Schulbank drücken musste. Mit der Zeit wird es schwierig seine Leistungen nur auf einem Blatt Papier unter Beweis stellen zu können. Ich wollte endlich zeigen was ich drauf habe. Ein Jahr später änderte sich jedoch meine Meinung schlagartig..
Nun habe ich mit meiner Lehre angefangen. Es gefällt mir recht gut. Ich habe schon vieles gelernt. Doch ich denke gerne und viel an meine Schulzeit zurück. Früher war doch alles viel einfacher. Man musste sich nur auf die Schule konzentrieren. Jetzt sind es zwei Sachen. Die Schule und die Arbeit. Alles in einem eigentlich zu viel oder nicht?
Wie schön wäre es noch ein weiteres Jahr die Schulbank drücken zu können? Es hat sich viel verändert, man denkt jetzt mehr darüber nach, wie es früher war. Aber man wird stärker und wächst über sich hinaus.
Liridona Ramadani, ECTP, 1er année d’apprentissage
Ce qui me préoccupait il y a un an c'étais de réussir mon diplôme d'étude commerciale et de trouver une place d'apprentissage dans le métier que je voulais et ne pas prendre un métier au hasard.
La différence entre l'école et l'apprentissage
A l'école: un maître de classe, un directeur d'école, apprentissage en école, pas de pratique, pas de CFC, un conseiller d'orientation, horaire non discutable, certificat de fin d'étude, vacances scolaire, pas de salaire.
En apprentissage: un patron, un maître d'apprentissage ou conseiller de formation, formation en entreprise et école, secret professionnel, horaire libre ou pauser, beaucoup plus de responsabilité, certificat fédéral de capacité, 5 semaine de vacances obligatoire, un salaire.
Rien de plus ne me vient à l'esprit pour le moment.
Lisa Eggler, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte eine Menge! ...der Freund meiner Freundin machte Schluss, die Neuankömmlinge in der Schule wurden von uns eingeführt, wir hatten eine neue Schülerin in unserer Klasse aufgenommen und die Lehrer fingen an zu nerven!
Super, alles lief nach Plan! Unsere Jugend war voll im Gange.
In meinem Kopf schwirrten natürlich lauter Sachen der Berufswelt umher, das war, glaube ich, normal in der 4. Oberstufe. Die Zeit lief einem davon, man hätte schon lange wissen sollen, welchen Beruf man ausüben möchte und die Bewerbungen waren natürlich schon längst abgeschickt. Es war ein ständiger Wettkampf, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Ich habe mich für login entschieden. Diese Stelle passt zu mir. Die Abwechslung, das Team und die Verbundenheit mit der ganzen Schweiz gefallen mir total!
Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch bekam ich am 30. September (der Tag, an dem mein Vater ein Jahr älter wurde!) einen Anruf. login teilte mir mit, dass ich den Wettkampf erfolgreich gemeistert hatte und eine unter den Lernenden im Jahr 2010 sein würde. JUHUU, jetzt musste ich noch die Prüfung zur BM bestehen und alles lief nach Plan!
Melanie Kandlbauer, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor genau einem Jahr sass ich gelangweilt auf der Schulbank, und wusste noch nicht, wie toll meine Lehre sein wird. Da ich Glück hatte und schon am Anfang der 9. Klasse meine Lehrstelle hatte, musste ich mir über meine Zukunft in diesem Jahr wenigstens keine Gedanken machen. Doch zurück zu meinem letzten Schuljahr: Fünf Tage in der Woche immer das Selbe; Aufstehen, zur Schule fahren, und dann einen geregelten Stundenplan antreffen, den man sogar einhalten musste! Schule war für mich einfach zu einseitig und zu langweilig. Darum war ich auch so froh, dass ich eine Lehre machen konnte. Weiter in die Schule zu gehen wäre für mich Horror gewesen. Das zweite Schulhalbjahr jedoch verging wie im Fluge - alles drehte sich nur noch um unsere Ausstellung in der letzten Woche, auch "SCHAU" (SchülerInnenausstellung) genannt. Meine Klassenkollegin und ich hatten das Thema "Facebook". Erst in der letzten Schulwoche wurde mir bewusst, dass es eigentlich doch eine schöne Zeit war, denn so viel Zeit mit den besten Kollegen kann ich jetzt nie mehr verbringen...
Als die Sommerferien vorbei waren, war ich voll motiviert in das Berufsleben einzusteigen und freute mich sehr auf die login-Woche. Es war ein guter Start, uns wurden schon viele wichtige Sachen erklärt und wir konnten uns gut auf alles vorbereiten. In der zweiten Woche konnte ich fünf Tage am Stück arbeiten, es machte mir riesen Spass und alle waren sehr nett zu mir. Jetzt werde ich auch nicht mehr wie eine Schülerin, sondern wie eine junge Erwachsene behandelt. Auch habe ich sehr viel Abwechslung und kann jeden Tag etwas neues dazulernen, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Die Schule ist wie vorher, immer noch genau so langweilig. Jeden Freitag Abend freue ich mich schon wieder die darauffolgende Woche arbeiten zu können.
Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre in meiner Lehre, dass ich viele neue Sachen kennen lernen darf und mit der Zeit auch weniger Schule habe.
Michael Widmer, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte die Lehrstellensuche. Meine Hobbys waren stundenlang Gamen, Fussball spielen oder rausgehen. Ich habe immer noch Zeit für meine Hobbys, aber weniger.
Im Arbeitsalltag muss ich mehr Verantwortung für mich und meine Mitmenschen übernehmen als in der Schule, früher konnte ich mir im Gegensatz zu heute viel mehr erlauben.
Nadja Frey, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Im Moment kommt es mir vor, als hätte ich die Schule schon vor langer Zeit abgeschlossen. In der Lehre vergisst man schnell, was vor einem Jahr war und man sich gefragt hat, wie es weiter geht nach der Schule. Bei mir war das so. Vor einem Jahr fing ich das 10. Schuljahr an, in der Hoffnung bessere Noten zu erreichen und vor allem eine Lehrstelle zu finden. Mich beschäftigte die Lehrstellensuche sehr. Zum Glück halfen einem die Lehrer, wo sie nur konnten und halfen uns, korrekte Bewerbungen zu schreiben. Trotz meinen vielen Bewerbungen konnte ich nicht viel Schnuppern gehen, da das KV sehr begehrt ist. Ende Jahr hatten schon mehr als die Hälfte meiner Klasse eine Lehrstelle. Erst im Februar bewarb ich mich bei login, so zu sagen meine letzte Hoffnung. Denn schon in der Bezirksschule hatte ich mich dort leider vergebens beworben. Im April hatten nur noch zwei keine Lehrstelle und ich glaubte nicht mehr an eine Zusage. Doch Ende April bekam ich dann die Zusage für die Lehrstelle und war sehr glücklich. So habe ich meine Schulzeit erfolgreich abgeschlossen, eine grosse Sorge weniger und dafür eine neue Perspektive für meine Zukunft gefunden.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Es gibt viele Unterschiede zwischen der Schule und der Lehre. Das Beste finde ich, dass ich am Arbeitsort, wie auch in der Schule als junge Erwachsene behandelt werde und ich mich dabei sehr wohl fühle. Natürlich ist es auch toll, selbstständiger zu werden und dabei erst noch das eigene Geld verdienen zu können. Ein anderer Unterschied ist auch, dass ich nur noch sechs Wochen Ferien habe. Daran muss ich mich gewöhnen, weil ich mir nun genau überlegen muss, wann ich meine Ferien nehmen möchte. Auch die Berufsschule ist anders. Es wird auf bestimmte Fächer enorm Wert gelegt und ich habe zusätzlich noch berufsbezogene Fächer. Ich war froh, als ich meine Lehre als Kauffrau anfangen konnte und es gefällt mir super!
Miriam Graf, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr, sass ich auf einem Stuhl in der Schule und hörte dem Lehrer zu. Manchmal langweilte ich mich, und malte in irgendeinem Heft herum. Der Lehrer redete und redete und ich wartete sehnlichst auf das erlösende Klingeln. Aber es kam einfach nicht. Aber ab und zu schafften es sogar die Lehrer mich für den Unterricht zu begeistern. Vor allem im Thema Berufswahl. Dieses Thema beschäftigte mich schon seit der 1. Oberstufe.
Was will ich machen? Wenn ich mich entschieden habe, habe ich mich richtig entschieden? Was ist, wenn mir meine Lehre nicht gefällt? Ich war voller Fragen. Ich stand unter einem Druck, der mir gar nicht bewusst war. Ich war an einigen Orten schnuppern gewesen. Es hat mir an vielen Orten gefallen. Besonders aber im Kundenkontakt. Also wusste ich schon, in welche Richtung ich gehen wollte. Das war schon einmal eine Erleichterung. Nun musste ich nur noch eine Lehrstelle bekommen. Diese Entscheidung lag nicht bei mir und das machte mich schon ein wenig nervös. Das Einzige, was ich tun konnte war, mich während des Schnuppern als richtige Person für diese Lehrstelle zu beweisen. Im Oktober war es endlich soweit. Ich bekam meine Lehrstelle bei login. Ich sagte sofort zu, als sie mir angeboten wurde. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Doch nach zwei oder drei Wochen, kamen wieder Zweifel auf. Habe ich mich wirklich richtig entschieden? Ich beschloss, mir einfach einmal zu vertrauen.
Mittlerweile weiss ich, dass ich mich richtig entschieden habe. Mein Start in meine Lehre war toll. Und auch jetzt gefällt es mir immer noch sehr. Zwei Tage in der Woche habe ich Schule. Die gefallen mir auch, aber ich freue mich immer, wenn ich wieder an meinen Arbeitsplatz kann. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, die ganze Woche in die Schule zu gehen. An meinem Arbeitsplatz, kann ich verschiedene Sachen machen. Und ich muss nicht immer jemandem zuhören, sondern kann auch mal für mich arbeiten. Viele Leute haben mich gefragt, ob ich die Schule nicht vermisse. Mit gutem Gewissen und voller Überzeugung sage ich dann: „ Kein Bisschen“.
Fazit: Ich habe die richtige Lehre und nur zwei Tage in der Woche Schule. Was will ich mehr?
Matthias Ackermann, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr hatte ich soeben meine Lehrstelle bei login bekommen. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen meine Zukunft war gesichert. Meine Zukunft beschäftigte mich am meisten, denn ich wollte nicht auf der Strasse landen. Das einzige was ich in der Schulen noch machen wollte, war ein gutes Zeugnis schreiben. Denn falls ich meine Probezeit nicht bestehe hätte ich ein kleines Polster, um mich für eine andere Lehrstelle zu bewerben.
Die Sekundarschule war sehr einfach gegenüber der Berufsschule im Englisch- und Französischunterricht werden nur noch diese Sprachen im Gegensatz zur Sekundarschule. Die Aufgaben wurden auf Deutsch erklärt. Nur sehr wenig wurde Französisch oder Englisch gesprochen. Früher wenn es jemand in der Klasse nicht begriffen hat, wurde das ganze aufs Neue erklärt. Heute ist das ganz anders. Versteht es jemand nicht muss er selbst schauen wie er zur erwünschten Erklärung kommt. Noch ein Unterschied stelle ich fest, wenn wir ein Hörverständnis haben in der Sek wurde es drei Mal vorgespielt im KV einmal. Das ist ein extremer Unterschied. Aber mir gefällt es in der Lehre sehr gut ich habe nette Kollegen und komme in der Schule gut voran.
Lino Dürrenmatt, KV Reisebüro, 1. Lehrjahr
Während meinem 10. Schuljahr, welches ich im letzten Jahr absolvierte, machte ich mir viele Gedanken über meine Lehre. Werde ich die Stelle wohl kriegen? Wenn nicht, was soll ich tun? Solche Fragen stellte ich mir immer wieder. Ich hoffte einfach ganz fest, die Stelle bei login zu bekommen.
Seit ich diesen Sommer die KV Reisebüro-Lehre begonnen habe, muss ich mir diese Fragen nicht mehr stellen, da mir die Arbeit sehr gut gefällt und ich mich sehr wohl fühle. Hin und wieder kommt es jedoch vor, dass ich trotzdem mit meinen Gedanken schon in die Zukunft schaue und mir mein Berufsleben nach der Lehre vorstelle. Denn drei Jahre sind schnell vorbei...
Samuel Stadler, KVöV, 1. Lehrjahr
Ich erinnere mich noch einmal zurück. August 2009. Jeden Morgen kam ich in die selben Schulzimmer, sah dieselben Gesichter und alles drehte sich um Mathematik, französisch und weitere Fächer. Ich sass da und machte mir wenige Gedanken über die Zukunft. Ich erfüllte einfach die Aufträge, die ich vom Lehrer bekam und schaute nicht gross voraus. Für mich war es eigentlich klar: Ich mache die Gymnasium-Aufnahmeprüfung und besuche nach den Ferien das Gymnasium für drei weitere Jahre. Als meine Freunde schon mitten in der Lehrstellensuche waren, gab ich mich immer noch mit dem Gedanken zufrieden, dass ich die Aufnahmeprüfung bestehe.
Aber nachdem dann mehrere Leute meiner Klasse eine Lehrstelle hatten, bekam ich ein ungutes Gefühl und einige Fragen liessen meine Gedanken nicht mehr los.
Kann ich die Prüfung überhaupt bestehen? Was, wenn ich sie nicht bestehe? Soll ich eine Lehrstelle suchen? Was mache ich, wenn ich bestehe und eine Lehrstelle finde? Um dieses ungute Gefühl zu beseitigen, ging ich dann mal an einen Informationstag von login. Dieser Tag hat mir gefallen und ich beschloss eine Bewerbung zu schreiben. Ich wurde dann auch für die Schnupperlehre eingeladen. Und nach diesen zwei Tagen war ich begeistert vom dem KVöV-Beruf . Alle Gedanken an das Gymnasium waren verschwunden. Ich wollte meine Lehre unbedingt bei login machen.
Logischerweise bekam ich die Lehre dann auch. Ich war überglücklich. Erst einige Monate später merkte ich, welches Glück ich hatte. Ich schrieb nur gerade eine Bewerbung und schon hatte ich meine Lehrstelle!
Nun bin ich seit vier Monaten in der Lehre. Morgens geht es zuerst mit dem Fahrrad zum Bahnhof Winterthur, dann weiter mit der S12 nach Stadelhofen und dann noch mit dem Tram zum Bahnhof Tiefenbrunnen. Jeden Morgen sehe ich „hunderte“ von verschiedenen Gesichtern, die alle verschiedene Angebote nutzen wollen. Vom Fahrplanausdruck bis zur internationalen Gruppenreise. Ich merke, dass ich gebraucht werde. Natürlich muss ich nun selbständiger arbeiten und selbst Entscheidungen treffen, aber genau das ist es, was mich jeden Morgen antreibt, nämlich den Gedanken spannende und schwierige Aufgaben zu lösen. Ich habe hier am Bahnhof Tiefenbrunnen ein super Team und werde von allen unterstützt, was die Sache um einiges einfacher macht.
Fazit: Ich bin froh, dass ich die Sekundarschule hinter mir habe und dass ich mit login eine gute Ausbildungsmöglichkeit gefunden habe. Jeder Tag hier ist spannend und ich gehe immer wieder mit Freude an neue Aufgaben.
Nishanth Poopalasingam, KVöV, 1. Lehrjahr
Die Schule
Der Lehrer mit seinen Geschichten, den Stunden langen Vorträgen, vielen Aufgaben und Prüfungen. Zusätzlich war mein Hobby der Fussball ein grosser Bestandteil meiner Freizeit. Dazu haben wir mit dem Lehrer viele Hefteinträge über das Thema gemacht, welches auch geprüft wurde. So fiel es uns leichter die Lernziele zu erfüllen und die Prüfungen zu bestehen.
Die Lehre
Nun in meiner Lehre arbeite ich während drei Tagen in der Woche und die restlichen zwei Tage besuche ich die Schule. Ich unternehme mit meinen Freunden nur an den Wochenenden etwas, weil ich unter der Woche zu viel zu tun habe und nach der Arbeit zu müde bin. Mit dem Arbeiten im Büro lernt man etwas ganz neues kennen, etwas das man noch nicht gekannt hat. Man trägt plötzlich Verantwortung, obwohl es einem gar nicht bewusst ist.
Der Unterschied
Nach der Arbeit bin ich müde und habe fast keine Freizeit mehr. Nach der Schule war das nie der Fall, denn ich hatte immer genug Zeit für mein Hobby oder mit den Freunden etwas zu unternehmen.
Nadja Soche, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr wusste ich bereits, dass ich meine Lehre bei login absolvieren kann. Ich konnte es damals kaum erwarten endlich aus der Schule zu kommen, weil ich mich so auf die Lehre bei login freute. Die Schule bereitete mir zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Spass mehr. Das einzig Tolle war meine Klasse, mit der hatte ich wirklich viel Spass. Ich wusste aber, dass ich noch ein Zeugnis an login schicken muss, weil ich sonst den Anschluss an die Berufsschule verpassen würde. Also gab ich mir noch einmal Mühe.
Zwischen der Lehre und der Schule gibt es sehr viele Unterschiede. Im allgemeinen macht mir die Lehre viel mehr Spass im Vergleich zur Schule. Ich finde es viel angenehmer nur noch zwei Tage in der Woche in die Schule gehen zu müssen. Es ist so viel abwechslungsreicher. Durch login wird die ganze Lehre natürlich noch viel abwechslungsreicher, da ich all halb Jahr meinen Lehrstellenplatz wechsle.
An meinem momentanen Arbeitsplatz gefällt es mir sehr gut, ich bin in einem tollen Team. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist natürlich, dass ich jetzt jeden Monat Lohn bekomme, was mir auch sehr gefällt. Das einzige Negative an der Lehre ist, dass ich jetzt viel weniger Ferien habe. Aber bis jetzt finde ich das noch nicht mal so schlimm, da ich Ferien in der Schule habe.
Natalie Bonotto, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr war ich noch in der Schule. Es war richtig gemütlich. Ich hatte bereits die Zusage zu der login-Lehrstelle bekommen. Ich brauchte mir keine Sorgen mehr zu machen, was nach der Sekundarschule ist. Ich genoss die letzten Monate in der Schule in vollen Zügen. Am meisten genoss ich die Zeit mit meinen Kollegen. Auch die freien Mittwochnachmittage waren immer toll. Meistens ging ich an diesen Tagen zu unserem Pferd und danach traf ich mich meistens mit meinen Kollegen.
Der Unterschied von der Sekundarschule zur Wirtschaftsschule ist ziemlich gross. In der Sekundarschule mussten wir nie für eine unentschuldigte Absenz bezahlen, was wir in der Wirtschaftsschule machen müssen. Wenn wir mal krank waren in der Sekundarschule, dann wurden uns die Aufgaben von den Kollegen gebracht. In der Wirtschaftsschule müssen wir uns selber um den behandelten Stoff kümmern.
Nicole Gugger, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte…
… die Lehrstellensuche.
… was ich möchte.
… wie es weiter geht.
Vor knapp einem Jahr hatte ich das Vorstellungsgespräch bei login. Ich war so nervös wie noch nie. Vor dem Gespräch musste ich zuerst noch einem Hör- und Sehtest absolvieren. Danach hatte ich das Vorstellungsgespräch mit einem Ausbildungsleiter. Mir wurden sowohl Fragen zu login wie auch zu meiner Person gestellt. Nach dem Gespräch sagte man mir, ich würde spätestens in zwei Wochen Bescheid bekommen. Ein Tag später bekam ich einen Anruf, dass ich die Lehrstelle bei login als KVöV erhalte, da fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen. Somit waren meine Ängste, um die Lehrstellensuche verflogen.
Nun konnte ich das letzte Schuljahr ohne jeglichen Druck angehen, da ich wusste, dass ich eine super Ausbildung bei login machen darf. Der Unterschied zwischen früher in der Schule und der Lehre ist, dass man sich in der Schule nur auf etwas konzentrieren musste und viel Freizeit und lange Ferien hatte. Jetzt in der Lehre hat man die Arbeit, die Berufsschule plus Hausaufgaben und dann noch verschiedene Anlässe von login. Also ein dickgepacktes Programm und die Freizeit ist natürlich eher knapp bemessen. Doch das Positive überwiegt, verdient man doch sein eigenes Geld, kann mit dem GA herumfahren, lernt viel Neues kennen und es wird einem nie langweilig.
Nicole Wehrle, KVöV, 1. Lehrjahr
Ich hatte meine Lehrstelle Ende September bekommen, und ich war froh darüber, mein Ziel erreicht zu haben. Für die Schule lernte ich immer noch, aber der Druck, gute Leistungen erbringen zu müssen, war auf ein Mal nicht mehr da. Ich freute mich auf meine Lehre und war gespannt, was mich alles erwarten wird.
Der Unterschied zwischen der Lehre und damals in der Schule besteht darin, dass ich weniger Freizeit habe als vorher und etwas mehr lernen muss. In der Schule gab uns der Lehrer immer Anweisungen, was und wie wir etwas lösen mussten. Jetzt in der Lehre ist das nicht mehr so. Es wird verlangt, eigene Lösungen und Vorschläge zu bringen und aktiv mitzudenken. Diese neue Selbstständigkeit gefällt mir sehr.
Patrick Roth, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte, was genau ich in meiner Zukunft machen sollte. Ich war mir nicht sicher, ob ich einen Beruf erlernen oder das Gymnasium besuchen sollte. In den Ferien machte ich einige Schnupperlehren. Diese halfen mir sehr. Ausserdem sagte ich mir, dass ich noch mein Leben lang in die Schule gehen kann, wenn ich will. Schlussendlich kam ich zum Entschluss eine Lehre bei login zu starten.
In der Lehre hat man viel mehr Abwechslung. Man hat Schule und zugleich arbeitet man im Betrieb. Das ist eine gute Mischung. Die Schule ist aber viel strenger als vor einem Jahr und während der Arbeit hat man keine Zeit für Aufgaben und nach der Arbeit ist man oft ziemlich müde oder hat noch Training oder so etwas. Auch die Ferien sind natürlich viel kürzer. Dafür hat man eigenes Geld zum reisen, ein GA und weitere Vergünstigungen.
Rahel Jörg, KVöV, 1. Lehrjahr
Es ist noch nicht lange her, da sass ich noch im Sekundarschulhaus Wangen an der Aare im Klassenzimmer der neunten Klasse. Damals haben wir noch darüber gesprochen, wie es dann wohl sein wird, wenn wir in der Lehre sind. Jeder hatte so seine eigenen Vorstellungen zum Arbeitsplatz, zur Berufsschule oder zu den zukünftigen Mitarbeitern. Einige wussten schon wie es aussehen wird, weil sie an ihrem Arbeitsplatz bereits schnuppern konnten. Viele meiner Schulkollegen fragten mich immer wieder, wo ich nach den Sommerferien arbeiten werde. Dies kam aber erst kurz vor den Sommerferien heraus. So waren sie alle, wie auch ich, gespannt.
Ich wusste noch nicht, wie es am BLS Schalter in Utzenstorf aussieht, da ich nie zuvor dort am Schalter gewesen war. Deshalb fand ich es auch toll, dass ich meine Berufsbildnerin bereits in den Sommerferien einmal am Arbeitsplatz besuchen gehen durfte, damit ich die Leute bereits ein bisschen kennenlernen konnte und sah, wo ich nach den Ferien meine Lehre beginnen durfte.
Im August war es dann endlich soweit. An meinem ersten Arbeitstag war ich unheimlich aufgeregt. Dabei hatte ich gar keinen Grund gehabt. Meine Arbeitskollegen kümmerten sich wirklich super um mich und erklären mir alles. Ich finde es toll, dass ich von Anfang an schon sehr viel selber machen konnte. So lernte ich schnell, wie man am Schalter mit den Kunden umgeht und wie man ihnen Produkte verkauft. Heute stehe ich schon sehr selbständig am Schalter und kann schon das meiste selber verkaufen. Wenn ich dann mal wirklich nicht mehr weiterweiss, kommen mir meine Mitarbeiter zur Hilfe. Der Kontakt mit den Kunden bereitet mir Freude.
Ich denke der grösste Unterschied von der Schulzeit zur Lehre ist, dass man viel selbständiger arbeiten kann oder sogar muss. Man ist oft auf sich allein gestellt. Ich liebe die Herausforderung etwas Neues oder Schwieriges zu meistern.
In der Berufsschule ist es nicht viel anders als in der Sekundarschule, die ich vorher besuchte. Ich bin keinesfalls unterfordert, aber ich habe mir gedacht, dass sich die Lehrer gar nicht für ihre Schüler interessieren werden und einfach knallhart und rasch ihren Stoff durchnehmen wollen. Dies ist aber nicht so, die Lehrer geben sich Mühe, dass ihre Schüler alle gut mitkommen und sie geben einem das Gefühl, dass auch sie daran interessiert sind. Dies finde ich sehr schön.
Man merkt schon den Unterschied zwischen Schule und Lehre. Man hat weniger Freizeit. Man muss neben der Arbeit auch noch seine Hausaufgaben erledigen und lernen. Dies finde ich gar nicht so einfach. Man muss sich zuerst daran gewöhnen. Aber im Endeffekt bin ich sehr zufrieden mit meiner Lehre und möchte nicht mehr zurück in die Schule.
Raphael Käppeli, Polymechaniker, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte die Frage, wie es wohl in der Lehre sein wird und ob ich neue Freunde finden würde. Dies konnte ich mir damals noch nicht so richtig vorstellen.
Der grösste Unterschied zwischen der Schule und der Lehre ist, dass die Lehre nicht so einseitig ist wie die Schule, in der alles sehr theoretisch war sondern das ich mehr Praktisch arbeiten kann. Zudem macht die Lehre viel mehr Spass und ich habe viele neue Freunde gefunden. Ich muss jetzt zwar früher aufstehen als ich in der Schule, weil mein Arbeitsweg weiter ist als zur Schule. Doch im ganzen finde ich die Lehre viel besser als die Schule.
Sabrina Schmidli, KVöV, 1. Lehrjahr
Die Berufswahl in der Schule war eine sehr interessante und intensive Zeit. Wir mussten uns bereits früh entscheiden, in welche Richtung der Berufsweg gehen sollte und man konnte sich kaum vorstellen, wie der neue Lebensabschnitt im Alltag aussehen würde.
Bei mir war von Anfang an klar, dass ich im Bereich öffentlicher Verkehr arbeiten möchte. Trotzdem schnupperte ich in verschiedenen Berufen, um mir ein besseres Bild vom Berufsalltag zu machen.
Wenn ich zurück denke, war ich heute vor einem Jahr mitten in der Bewerbungsphase und hatte bereits mein Vorstellungsgespräch bei login. Ich hoffte so sehr, dass ich diese Lehrstelle bekommen würde, aber ich wusste es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Seit anfangs August arbeite ich bei der Junior Station in Bülach. Die Arbeit gefällt mir sehr gut, da es abwechslungsreich ist und ich den Kundenkontakt schätze. Es ist alles ganz anders als in der Sekundarschule, in dieser kurzen Zeit habe ich einen grossen Schritt ins Erwachsenenleben gemacht. Ich arbeite selbstständig, übernehme Verantwortung und bekomme für meine Arbeit einen Lohn. Es ist eine andere Welt, obwohl ich an zwei Tagen in der Woche die Berufsschule besuche. Es freut mich künftig noch in verschiedenen Bereichen bei login ausgebildet zu werden.
Sebastian Ulli, Polymechaniker, 1. Lehrjahr
Einer der grössten Unterschiede zwischen der Schule und der Lehre, nebst dem Lohn und den kürzeren Ferien, ist sicher, dass man nun das lernt, was man gerne macht.
In der Schule dachten viele: jaja das ist leicht, da muss ich nichts lernen. Dann kam der Test und das Ergebnis war ungenügend. Aber egal, es gab ja noch eine 2. eine 3. und eine 4. Chance. Aber nichts dergleichen gibt es in der Lehre, ungenügende Noten in der Schule und im Betrieb wiegen schwer für die Qualifikation in der Probezeit.
In der Lehre ist man unter Leuten, die ähnliche Wünsche haben und dadurch versteht man sich besser. Die Lehre ist ein neuer Abschnitt im Leben, von dem viel erwartet wird. Hoch ist der Druck auf einzelne Personen, dazu kommen noch die neuen Arbeitszeiten und der neue Arbeitsweg. Viele kommen an ihre Grenzen, aber durchhalten lohnt sich.
Seraina Greminger, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr habe ich noch die vierte Bezirksschule in Rheinfelden besucht. Damals war mir noch gar nicht richtig bewusst, dass es für mich eine grössere Umstellung geben würde. Ich habe mich genau für diese eine Stelle beworben, denn ich wurde beim Schnuppern so davon überzeugt, dass es für mich klar war. Entweder Kauffrau öffentlicher Verkehr oder die FMS in Basel. Als ich die Zusage für die Lehrstelle bei login bekam, freute ich mich natürlich riesig. Doch zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings im Urlaub und verdrängte den Gedanken an die Zukunft schnell wieder.
Nun wusste ich, dass ich eine Lehrstelle habe, machte mir jedoch wenig Gedanken wie es wohl sein würde, wenn ich nicht mehr zur Schule gehe. Vielleicht wagte ich manchmal eine scheue Vorstellung in meinem Kopf zu machen aber je mehr ich daran dachte, desto mulmiger wurde es mir. Denn ich wusste nicht genau was mich in der login-Woche erwarten würde und ich kannte auch sonst niemanden, der bei login eine Lehre beginnt. Darum verbrachte ich meine Zeit lieber mit Volleyball spielen oder Freunde treffen, dies stimmte mich natürlich weniger bedenklich der Zukunft gegenüber. In der Schule dachte ich vor allem an die schon lange angekündigten Abschlussprüfungen und war einfach nur froh, wenn ich diese sauber abschliessen konnte.
Da ich eine Klasse wiederholt hatte, freute es mich, dass der Sommer immer näher kam und somit die obligatorische Schulzeit endlich abgeschlossen war. Nach den Abschlussprüfungen, wünschte ich mir mehr Zeit zu haben. Zeit mit meiner Klasse und meinem bisherigen Umfeld. Aber die Zeit blieb nicht stehen und so kamen die Sommerferien und die login-Woche immer näher.
Die Lehre
In der login-Woche waren meine Ängste und Sorgen schnell vergessen, denn es ging scheinbar vielen ähnlich. Nach der Einführungswoche und dem vierwöchigen Basisblock im KV war es dann endlich soweit und ich war top motiviert und freute mich mega, endlich an die Junior Station in Rheinfelden zu kommen. Schnell merkte ich, dass der Kundenkontakt und die Teamarbeit mit den anderen Lernenden meinen bisherigen Alltag ziemlich umstellten, jedoch auf eine positive Art. Heute verstehe ich gar nicht mehr, wieso ich mir Sorgen gemacht habe.
Der grosse Unterschied zur Schule ist, dass man viel mehr Verantwortung tragen muss. Was aber eine interessante Erfahrung ist. Denn in der Schule kann man sich vielleicht auch mal erlauben nicht aufzupassen oder ein wenig zu dösen, jedoch am Schalter zum Beispiel mit den Kunden absolut nicht passieren darf. Es würde wohl ein sehr schlechtes Bild machen, wenn man den Reisenden immer falsche Billette oder Auskünfte geben würde.
Seraina Pfister, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte, ob ich eine gute Lehrstelle finde. Zu dieser Zeit war ich voll mit der Stellensuche beschäftigt. Als ich dann die Zusage von login erhielt, konnte ich mich wieder mehr auf die Schule konzentrieren. Leider wurde aber auch die Wehmut, dass ich bald von der Klasse Abschied nehmen muss, immer grösser. Somit genoss ich vor allem noch die Schulzeit mit den alten Kollegen/innen.
Das Ende der Schulzeit war nun gekommen. Es begann ein ganz neuer Lebensabschnitt.
Ein grosser Unterschied war der fehlende freie Mittwochnachmittag. Dies war für mich nicht immer leicht, denn früher nutzte ich diese Zeit zum Lernen oder etwas mit Kollegen zu unternehmen. Die Lehre hat aber auch Positives z.B. dass es viel spannender und abwechslungsreicher ist. Ich freue mich noch auf die kommende Zeit und hoffe, dass es mir weiterhin so gut gefällt.
Sidonia Fuhrer, KVöV, 1. Lehrjahr
Was erwartet mich in meiner Lehre? Wird es mir gefallen? Wird es anstrengend? Komme ich in der Schule mit? Bin ich bei der Arbeit überfordert?
Viele solche Fragen ginge mir immer wieder durch den Kopf. Ich freute mich auf eine Umstellung, hatte aber auch Angst nicht bestehen zu können! Die login-Woche war der erste Schritt in mein Berufsleben, ich erlebte eine tolle Woche und mit all den Informationen wurden meine Sorgen und Ängste kleiner.
Die erste Arbeitswoche war anstrengend, aber mir gefiel die Arbeit und ich merkte schnell das ich in einem guten Team arbeite! Ich bin sehr froh, dass ich eine Lehre mache und nicht eine weitere Schule besuche. Die praktische Arbeit bereitet mir Freude und ich bin froh über diese Veränderung in meinem Leben!
Sina Struss, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch im Gymnasium in Oerlikon und habe bei weitem nicht daran gedacht, dass ich ein Jahr später eine Lehre bei login mache werde. Doch ich merkte, dass das Gymnasium nicht das ist, was ich wollte. Ich langweilte mich oft und fragte mich täglich warum ich hier zur Schule ging. Fächer wie Chemie und Physik hatten für mich in einem neusprachlichen Profil nichts verloren. Daher weigerte ich mich für diese Fächer zu lernen, was sich natürlich extrem auf meine Noten auswirkte. Jeden Morgen musste ich mich überwinden zur Schule zu gehen. Ausserdem hatte ich immer das Gefühl wie ein Kind behandelt zu werden. Ausser dass die Lehrer uns nun siezen mussten, änderte sich nichts zum Schulleben in der Sekundarschule. Das Einzige, was mir gefiel, war das zusammen sein mit meinen Kolleginnen. Wir waren eine super Klasse und hatten extrem viel Spass.
Doch ich wollte Verantwortung, meine Sprachen anwenden können und vor allem Kontakt zu Leuten haben. Natürlich war auch der Lohn ein verlockender Gedanke. Ausserdem hatte ich auch nie die Absicht danach an die Universität zu gehen. Ich denke ich wählte nach der Sekundarschule einfach den Weg ins Gymnasium, da ich mir ziemlich unsicher war, in welche Richtung ich gehen sollte und ich mir eine Lehre noch nicht zugetraut habe.
Dann ging alles schnell. Durch meine Eltern kam ich auf die Idee mich bei login zu bewerben und bekam dann letzten Winter meine Lehrstelle.
Ich denke der grösste Unterschied zur Schule damals und jetzt zur Lehre ist dass man wirklich mehr Verantwortung hat, Verantwortung in mehreren Bereichen und nicht nur für sich selbst. Inzwischen wird man als Erwachsener angesehen und auch so behandelt. Was wiederum auch heisst, dass man von uns erwartet, dass wir uns wie Erwachsene benehmen. Meiner Meinung nach gibt es mehr Unterschiede wenn man die Sekundarschule mit einer Lehre vergleicht, als wenn man das Gymnasium mit einer Lehre vergleicht.
Denn in der Sekundarschule wird man noch nicht gesiezt, man muss die Prüfungen immer von den Eltern unterschreiben lassen und einer der Hauptgründe meiner Meinung nach, es gibt weniger Druck, dass man gute Leistungen bringen muss, da es Pflicht ist neun Jahre in die Schule zu gehen und es daher schwieriger ist auf der Strasse zu landen.
Sina Tollardo, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr beschäftigte mich vor allem die Lehrstellensuche. Es war eine sehr anstrengende und schwierige Zeit, denn ich wusste, dass mein weiterer Lebensweg von meiner Berufswahl abhängen würde. Natürlich musste ich auch noch in die Schule gehen und gute Noten schreiben. Es war eine ziemliche Erleichterung, als ich bei login die Lehrstelle bekam, denn dann konnte ich mich bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit auf die Schule konzentrieren.
Ich finde es ist ein sehr grosser Unterschied zwischen der Lehre und der Schule. Man muss neben der Arbeit auch noch in die Berufsschule gehen und möglichst gute Noten schreiben. Trotzdem gefällt es mir bis jetzt sehr in der Lehre. Zurzeit ist mir wichtig, dass ich an meinem Arbeitsort immer gut mitarbeite und auch Neues dazu lerne. Aber auch dass ich in der Berufsschule mitkomme, ist eine Herausforderung.
Sonja Locher, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat mich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Am meisten beschäftigte mich wohl, die Angst, im neuen Jahr ohne Lehrstelle dazu stehen. Und trotzdem fehlte mir jeder Antrieb, mich an den PC zu setzen und Bewerbungen zu schreiben. Im allgemeinen jedoch, ging ich relativ gelassen ans Thema Lehrstellensuche und habe trotzdem ohne viel Mühe meine Lehrstelle ergattert.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Komme ich vom Arbeiten nachhause, will ich nur noch was essen und haue mich aufs Ohr. Ich gebe im Job alles und bin den ganzen Tag aktiv, da ich wirklich mitwirken möchte. Ich weiss, dass ich etwas bewirken kann. In der Schule zählten die Noten und das Lernverhalten, jetzt geht es um viel, viel mehr. Ich freue mich auf die nächsten 2 1/2 Jahre.
Yves Gerber, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr, als ich noch in der Schule sass, machte ich mir die meisten Gedanken wegen einer Lehrstelle. Ich wusste nicht, ob ich eine gute Lehrstelle finden werde. Und wenn ich eine finde, ob es mir dann gefällt und ich drei Jahre Spass an meiner Arbeit haben werde.
Das waren damals meine grössten Sorgen. Daneben gab es noch weitere kleinere Sorgen, wie beispielsweise immer gute Noten zu haben.
Meiner Meinung nach ist der grösste Unterschied zu der Schulzeit, dass man viel mehr Verantwortung trägt, für alles das man macht. Dazu ist die ganze Arbeit viel abwechslungsreicher und spannender. In der Schule war alles immer sehr einseitig und in der Lehre hat man viel mehr zu tun, geschäftlich wie auch schulisch.
Thadshagini Thanabalasingam, KVöV, 1. Lehrjahr
Es ging mir sehr vieles durch den Kopf. Nur noch das Schuljahr…
1. ein Jahr mit den engsten Freunden die Schulzeit noch geniessen.
2. ein Jahr, um meine schlechte Noten zu verbessern.
3. ein Jahr, um heraus zu finden, was wirklich mein Traumberuf ist. Was ich werden will. Ob ich vieleicht doch nicht die FMS oder Gymnasium oder sogar einen Sprachaufenthalt machen will?
Viele sagten mir, nur noch ein Jahr, geniess es. Du wirst, wenn die Lehre angefangen hat, nicht mehr viel Freizeit haben. Die 9. Klasse fing an, und wir fühlten uns schon als wären wir Erwachsen. Wir waren die ’’Oberstufler’’.
Das letzte Halbejahr lief super. Ich war sehr stolz auf meine Noten. Doch dann ging es mit einem neuen Mathelehrer den Berg hinunter. Ich hatte in der 8. Kl 2. Semester eine 5.5, dann im 1. Semester 9.Kl Zeugnis, eine 3. Das war richtig schlimm, ich hatte so angst mein Zeugnis login schicken zu müssen. Aber ich wusste, das war mein Fehler. Ich hatte nur Spass und nicht aufgepasst. Er war strenger als der alter ’’ junger Lehrer’’. Ich wusste, dass es nicht so weitergehen darf. Ich gab mir dann in der 2. Semester sehr viele Mühe, und wurde nicht nur in Mathematik , sondern auch Französisch und Englisch und weitere Fächer besser. Und ich bin immer noch stolz auf mich und weiss, dass es nur an mir liegt, ob ich gute oder schlechte Noten und einen guten Eindruck bei den Lehrern hinterlasse.
Ich wusste genau, was ich nicht machen wollte; eine Lehre. Ich fühlte mich noch zu unsicher, und hatte überhaupt kein Idee, was ich machen könnte, was mein Traumberuf ist. Meine Eltern bestanden aufs Gymnasium, weil das bei Ihnen normal ist. In Sri Lanka vieleicht. Die Zeit drängte und ich wusste, dass ich es mit den Noten nicht ins Gymnasium schaffe. Mir fiel dann mal ein, dass ich eigentlich sehr gerne reise. Dass ich die Atmosphäre an Flughäfen und die verschiedensten Menschen der Welt zu sehen, liebe. Ich flog schon mindestens zehn Mal. Wir fliegen, seit ich drei Jahre alt bin, fast jedes Jahr. Dann wusste ich genau, dass ich unbedingt etwas mit reisen machen wollte und mit Sicherheit kein ’’Bürogummi’’ werden wollte. Ich ging zum Berufsberater und entschied mich für einen Beruf mit Reisen. Mein Berufsberater riet mir KV Reisebüro. Ich schaute mir, ein paar Betriebe an und wusste, dass ich mich nur bei login bewerbe oder sonst einen Sprachaufenthalt machen möchte. Ich bewarb mich und bekam glücklicherweise die Lehre. Meine Eltern wurden von Zeit zu Zeit, als ich immer mehr von login wusste und ihnen davon erzählte, stolzer, und waren froh, dass ich jetzt eine Lehre mache.
Unterschied Schule-Lehre
Jetzt ist vieles anders. Ich kann es mir nicht leisten Schulstunden zu verpassen, denn es gibt niemand der mir meine Aufgaben bringt, wie in der Primarschule. Man verpasst zu viel, wenn man nur einen Tag fehlt. Jetzt ist man aber auch selbständiger, trägt Verantwortung für Tätigkeiten und Aufgaben. Ich vermisse manchmal die Schulzeit schon, aber bin glücklich, dass ich die passende Lehre fand. Man hat nicht mehr viel Freizeit wie früher. Es sagten mir viele, dass ich die Schulzeit noch geniessen soll, aber erst jetzt merke ich richtig, was sie gemeint haben. Ich bin glücklich und motiviert. Ich bin stolz darauf, dass ich ein Teil von der Gemeinschaft login bzw. SBB bin und mein Teil auch dazu beitragen kann.
PS: das Bild ist vom Abschlussball, wir hatten unsere Ballkleider alle selber genäht.
Tobias Liechti, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat dich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Vor einem Jahr konnte ich mich glücklich schätzen, bereits eine Lehrstelle gefunden zu haben. Viele meiner Klassenkollegen waren zur gleichen Zeit noch auf der Suche nach dem richtigen Weg nach der Schule. Da ich meine Lehrstelle schon so früh hatte, hatte ich weniger Druck und konnte mich voll auf das Schulische konzentrieren. Mein Ziel war es, die letzten zwei Zeugnisse mit einer Fünf in den Promotionsfächern zu erreichen. Leider gelang mir das dann am Schluss nicht ganz.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule – was ist der Unterschied?
Der grösste Unterschied zwischen heute in der Lehre und früher in der Schule liegt darin, dass ich eher wenig zu Hause bin. Da ich einen langen Arbeitsweg habe, esse ich immer im Geschäft. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass die Schule zwar enorm wichtig ist, aber man trotzdem mehr am Arbeitsplatz ist. Zudem fehlt mir der freie Mittwochnachmittag. Aber ich finde die Lehre bis jetzt super und hoffe es geht so weiter.
Cédric Schaub, Gebäudereiniger, 1. Lehrjahr
In der Schule beschäftigten mich am meisten die Hausaufgaben, weil es so viele waren und ich sie nicht immer machen konnte. Dann kamen auch noch so viele Tests dazu und mein Hirn wurde überfordert!
In der Lehre verdient man Geld, man hat es strenger und in der Schule war mehr oder weniger alles auf der leichten Schulter.
Colin Sprecher, KVöV, 1. Lehrjahr
Mich hat früher in der Schule die Lehre beschäftigt. Wie es sein wird, und ob ich mich zurecht finde. Ob ich eine Lehrstelle bekomme oder ein Auslandsjahr machen muss oder darf. Ich war sehr bemüht in der Schule gute Noten zu schreiben und eben einfacher zu einer Lehre komme.
Heute kann ich nur sagen, dass es sich gelohnt hat! Denn login ist einfach spitze!
Ich bin eindeutig selbständiger geworden und lerne sehr viel dazu. Das Motto heisst ja: Mit login ein Lebensunternehmer werden. Schade ist, dass ich meine Schulkameraden nicht mehr so oft sehe. Aber meine jetzige Klasse ist auch sehr gut!
Linda Hetzler, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr besuchte ich die vierte Klasse der Bezirksschule Schinznach-Dorf. Eigentlich schon seit Anfang der Oberstufe beschäftigte ich mich mit meinem Berufswunsch. Bereits in der zweiten Klasse begann ich mit verschiedenen Schnupperlehren. Einmal als Drogistin, ein anderes Mal als Kauffrau in einem Hotel und eben schlussendlich bei login.
Bis Ende des dritten Schuljahres war ich überzeugt, dass ich eine Lehre als medizinische Praxisassistentin machen möchte, aber da war noch die Schnupperlehre bei login offen.
Nach der Schnupperlehre war ich verunsichert und wusste plötzlich nicht mehr genau, was ich wollte. Da ich in der Schule eher schlechte Noten schrieb, dachte ich, dass ich die Lehrstelle bei login sowieso vergessen kann, schrieb aber trotzdem eine Bewerbung, weil ich um diese Lehrstelle kämpfen wollte. Zu meiner Überraschung bekam ich bei mehreren Firmen eine Zusage für ein Vorstellungsgespräch oder sogar für eine Lehrstelle. Nun freute ich mich auf das Vorstellungsgespräch von login. Ich war sehr nervös als ich in Zürich Altstetten eintraf und in das Zimmer gebeten wurde. Nach den vielen Fragen kam die freudige Mitteilung, dass ich die Lehrstelle habe!
Ich war überglücklich und konnte dies auch nicht verbergen. Als ich nach Hause kam, erzählte ich es sofort meiner Familie und rief auch gleich meine beste Freundin an und erzählte auch ihr von meiner Traumlehrstelle. In der Schule hatten schon mehrere Klassenkameraden eine Lehrstelle. Wir freuten uns für jeden der eine erhielt und unterstützten die anderen solange bis auch sie eine erhielten. Ansonsten lief es bei mir schulisch nicht sehr gut, leider wurden meine Noten im ersten halben Jahr der vierten Klasse immer noch nicht besser. Die Angst ein provisorisches Zeugnis zu erhalten war ständig da und dies war auch sehr belastend. Doch meine Freunde und die Familie unterstützten mich immer wieder und bewegten mich dazu zu kämpfen. Dies zahlte sich schlussendlich im zweiten halben Jahr aus. Ich schrieb fast nur noch genügende und gute Noten.
Die einzige Sorge waren noch die Abschlussprüfungen, doch auch dieses Problem konnte ich gut bewältigen. Ich hatte mein Ziel erreicht, ich habe einen guten Abschluss und war bereit die Lehrstelle bei login anzutreten.
Linus Krebser, KVöV, 1. Lehrjahr
Was mich in der Schule damals beschäftigte
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und freute mich darüber, die Lehrstelle bei login bekommen zu haben. Ich war der dritte in der Klasse, der eine Lehrstelle hatte. Gleich nach mir hatte mein Kollege Yves Göldi auch eine Zusage von login erhalten, heute arbeitet er ebenfalls bei der Swiss.
In der Schule damals stand nicht mehr die Schule im Mittelpunkt. Diese ist zu jenem Zeitpunkt nicht mehr wichtig. Ausserdem hatten eigentlich alle in unserer Klasse schon eine Lehrstelle oder sich für das Gymnasium entschieden. Wie es in einer 3. Sekundarklasse normal ist, geniesst man die letzten gemeinsamen Monate als Klasse. Ich hatte mich schon zu dieser Zeit auf den bevorstehenden, traurigen Abschied im nächsten Sommer vorbereitet.
Unsere Klasse hatte einen sehr guten Zusammenhalt, man konnte sich freuen, am Morgen in die Schule zu gehen. In Schulklassen bilden sich zwar immer wieder Gruppen, aber wir waren trotzdem eine Klasse, in der jeder integriert war und keine „Kriege“ herrschten.
Früher — Heute
Heute besuche ich die „KV Zürich Business School“, Profil M. An dieser Schule ist alles so viel grösser, ja eigentlich riesig und unübersichtlich, geradezu gemacht, um sich zu verlaufen. Es hat täglich über 1000 Schüler in diesem Gebäude, der grössten KV-Berufsschule Europas.
Die Lehrer siezen die Schüler mit dem Vornamen und es gibt für jedes Fach einen anderen Lehrer.
Im Betrieb, also in meinem Fall bei der Swiss, ist alles wieder anders.
Man hat die ganze Verantwortung für das, was man an Aufträgen zu erledigen hat, auf seinen Schultern und es wird erwartet, dass diese Arbeit auch wirklich richtig und vollständig gemacht wird. Natürlich hat es Mitarbeiter und vor allem Berufsbildner, die einem helfen können. Aber man trägt eben doch viel Verantwortung, denn schludrige Arbeiten haben grosse negative Auswirkungen auf die ganzen Abläufe und Arbeiten in der Firma. Doch dies macht mich auch sehr stolz.
Marielle Müller, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat mich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Vor einem Jahr drückte ich noch die Schulbank und suchte eine für mich geeignete Lehrselle. Einige Bewerbungen standen noch offen, so dass ich jeden Abend mit gemischten Gefühlen die Post durchwühlte.
Kurz vor Weihnachten durfte ich mich bei login vorstellen. Einige Tage später bekam ich in der Mittagspause einen Anruf, dass ich die Lehrstelle bekommen habe! Ich hatte so grosse Freude, dass ich sofort meinen Eltern telefonierte.
Jetzt in der Lehre und damals noch in der Schule – was ist der Unterschied?
Ich freute mich sehr auf den Lehrbeginn. Doch ich wusste, dass der Abschied von meinen Schulkollegen immer näher rückte. Mit gemischten Gefühlen trat ich meine letzten Sommerferien an, immer mit dem Gedanken an die Lehre und was mich dort erwarten wird. Neu ist auch der Unterschied zwischen Schule und Berufsschule. Zwei volle Tage besuche ich nun die Schule. Von freien Nachmittagen kann man jetzt nur noch träumen. Die Hausaufgaben müssen jetzt sorgfältiger eingeteilt werden. Ich denke die Entscheidung, mich bei login zu bewerben, war mehr als richtig. Ich freue mich auf die Zukunft und bin gespannt was mich noch alles erwarten wird.
Michael Bürgi, Logistiker, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr beschäftigte mich das Thema eine Lehrstelle als Logistiker zu finden.
Der Unterschied von früher zu heute:
- Man Arbeitet 4 Tage und einen Tag hat man Schule
- Der Schulstoff ist nicht gleich wie früher
- Man hat nicht mehr alle Schulfächer
- Es ist Abwechslungsreich
Nadine Jufer, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte ganz viel!
Ich wusste bereits das ich eine Lehrstelle hatte. Aber auch das ich mit trotzdem noch auf die Schule konzentrieren musste, weil login das Semesterzeugnis wollte. Am Anfang war nur dies eine Motivation. Aber nach und nach wurde mir bewusst, was mich erwarten wird. Ich wusste, wenn ich in diesem letzten Schuljahr nichts mehr für den Unterricht mache, würde ich nach dem Sommer grosse Schwierigkeiten haben mit der Berufsschule und dem allgemeinen Durchsetzungsvermögen.
Viele meiner Mitschüler, die auch bereits eine Lehrstelle hatten, konzentrierten sich auf alles andere, ausser den Unterricht. Ich wusste nie, soll ich jetzt bei ihnen mitmachen und mich zurück lehnen oder soll ich meine Aufmerksamkeit auf den Lehrer richten. Ich hatte mich für den Unterricht entschieden, denn es ging um meine Zukunft! Obwohl ich wusste, dass ich meine Lehre bei login machen werde, war mir noch unklar, wo ich eingesetzt werde. Jeden Tag schaute ich in den Briefkasten, ob ein gelbes Couvert dabei war. Meine Eltern und ich wurden schon ganz „kribbelig“ . Mir war auch noch unklar mit wem werde ich arbeiten, wie wird die Schule sein, werde ich eine gute Klasse haben? Auch schwirrten Gedanken über login selbst in meinem Kopf herum. Entspreche ich wirklich den Erwartungen von login, wird mich login nicht mehr mögen wenn ich schlechtere Noten im Zeugnis habe?, Sind sie Streng?, wie muss ich mich Kleiden damit sie zufrieden sind?
Fast keinen Tag dachte ich nicht über meine Zukunft bei login nach. Trotz allen Ängsten und Unsicherheiten freute ich mich riesig auf die nächsten drei Jahre. Und siehe da, der Startschuss war ein voller Erfolg. Alle Unsicherheiten sind weg und ich habe mich gleich eingelebt.
Heute fahre ich gemütlich jeden Tag auf Bern zu meinem Büro an der Mittelstrasse. Sobald ich aber im Büro bin, ist fertig gemütlich. Es ist anstrengend einen ganzen Tag zu arbeiten, anstatt hinter dem Pult zu sitzen und dem Lehrer zuzuhören. Ich habe nicht mehr so viel gleichaltrige um mich sondern mehr Erwachsene. Als 9. Klässlerin fühlte ich mich gross, weil wir die ältesten im Schulhaus waren (Ausnahme der Lehrer). Jetzt muss ich aber wieder ganz unten beginnen, ich gehöre zu den jungen und unerfahrenen Neulingen. Die Arbeitswelt ist riesig aber sehr spannend. Ich erlebe und lerne jeden Tag etwas Neues.
Natacha Décoppet, Nettoyeuse en bâtiment, 1er année d’apprentissage
Qu'est-ce qui vous préoccupait il y a un an, lorsque vous étiez encore sur les bancs de l'école?
Je me posais des questions si j'allais trouver un apprentissage ou pas. Dans quoi j'allais trouver, si je passerai l'année.
Hier à l'école, aujourd'hui en apprentissage: quelle est la différence?
A l'école c'était tranquille on pouvait répondre un peu au professeur sans problème. Maintenant en apprentissage il faut le prendre au sérieux, on peut pas se permettre de répondre à notre patron.
Natascia Del Don, Polimeccanica, 1° anno di tirocinio
Cosa ti preoccupava un anno fa a scuola?
quando ero a scuola otto anni fa ero preoccupata e lo sono ancora! di riuscire a diventare autosufficiente in modo di non essere un peso per mia madre e sopprattuto diventare una brava lavoratrice ed essere una persona affidabile per il mio datore di lavoro.
Adesso con il tirocinio e allora a scuola - qual è la differenza?
l'unica differenza sta nel fatto che si sta realizzando il sogno della mia vita.
Mahalia Hinni, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich in der französisch sprechenden Schule in La Neuveville. Mich beschäftigte natürlich das Französisch. Ich verstand nämlich praktisch kein Wort. Die Lehrer sprachen viel zu schnell.
Heute beschäftigt mich hauptsächlich die ALS. Die ALS ist neu für mich und ich weiss nicht genau wo und wann ich beginnen soll.
Der Unterschied ist: In der Schule gab es sehr viele Pausen, viele Gruppenarbeiten und man hatte keine Verantwortung. Jetzt in der Lehre muss ich selbstständig arbeiten. Ich treffe meine eigenen Entscheidung und trage Verantwortung.
Severin Rutishauser, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich in der Schule, und wusste eigentlich nicht, warum ich mir das antue. Ich hatte noch keinen Bescheid von login bekommen und fühlte mich wie auf Nadeln. Praktisch alle meine Kollegen hatten bereits eine Lehrstelle und ich wusste, wenn ich die Lehrstelle bei login nicht bekomme, muss ich mir etwas anderes wie beispielsweise ein Austauschjahr überlegen. Schliesslich kam der positive Bericht, dass ich bei login meine Lehre absolvieren darf, da fiel mir ein Stein vom Herzen.
Der grösste Unterschied zwischen der Schule und der Lehre ist für mich die dauernde Präsenz. In der Schule konnte man zwischen durch auch mal ein wenig abwesend sein, konnte ein bisschen zurücklehnen. Jetzt ist das ganz anders, ständig muss man bei der Sache sein, um nicht irgendetwas zu verpassen, dies hat seine Vor- und Nachteile. Jedoch passt es mir so. Es gefällt mir, bei login arbeiten zu dürfen.
Claudia Kohli, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich mein Bewerbungsgespräch bei login. Ob ich diesen Tag wohl einmal vergessen werde? Ich fühlte mich unsicher. Habe ich alles richtig gemacht? Hätte ich anders antworten sollen?
Am meisten beschäftigte mich aber folgende Frage: Wie können die mir glauben, dass ich wirklich einen Beruf mit Kundenkontakt erlernen möchte, wenn ich so schüchten und ruhig bin?
Als ich dann erfuhr, dass ich die Lehrstelle tatsächlich bekommen habe, leuchtete gleich die nächste Frage in meinem Kopf auf: Wo werde ich denn im ersten halben Jahr arbeiten. Ich konnte es kaum erwarten, bis endlich Frühling wurde und ich den Brief bekommen würde, in dem drin steht, wo mein erster Lehrplatz sein würde. Doch der Brief liess auf sich warten. Ich durchsuchte jeden Tag erwartungsvoll unsere Post nach einem gelben Couvert. Dementsprechend gross war meine Freude, als ich endlich erfuhr, dass ich gleich im ersten halben Jahr in einer Junior Station arbeiten darf.
Der Unterschied zwischen Schule und der Lehre: Den ganzen Tag in der Schule sitzen und am Abend wissen, dass man eigentlich gar nichts getan hat. Das ist für mich das schlimmste. Ich möchte etwas bewirken und dies kann ich jetzt in meiner Lehre tun, indem ich an der Junior Station mitarbeiten kann. Ausserdem ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, dass man sein eigenes Geld verdient.
Marco Zwahlen, Logistiker, 1. Lehrjahr
Ich hatte es nie so mit der Schule. Die Tage vergingen sehr langsam, ich wollte von Anfang an schon in die Lehre starten. Früher in der Schule hat mich das ständige Sitzen beschäftigt ich arbeite lieber.
Von der Schule zum Arbeiten war die grösste Umstellung, dass man den ganzen Tag steht, aber mit dem wurde ich schnell klar.
Nico Gasser, KVöV, 1. Lehrjahr
Ich war aufgeregt und richtig froh, dass ich meine Lehrstelle bei login erhalten habe, denn so eine Lehrstelle in der Welt des Verkehrs habe ich mir schon immer gewünscht. Ich war einer der ersten in meiner Klasse, der eine Lehrstelle hatte. Später habe ich erfahren, dass sich ein Klassenkamerad von mir ebenfalls bei login beworben hat. Er hat es mir nicht gesagt, weil er meinte, ich hätte die Lehrstelle bei den UBS bekommen. Ich freute mich, dass ich jetzt schon jemanden kannte, der mit mir in der gleichen Firma arbeiten würde. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich es kaum erwarten bis die Oberstufenschulzeit zu Ende war und endlich die Lehrzeit bei login begann.
Der Unterschied zwischen der Schule und der Lehre ist, dass wir in der Schulzeit viel mehr Ferien hatten, aber keinen Lohn bekamen für das, dass wir in die Schule gingen. Ein grosser Unterschied ist auch, dass wir in der Lehre viel mehr Verantwortung übernehmen müssen als in der Schule und dass wir auch mehr selbständig arbeiten können.
Pascal Hostettler, KVöV, 1. Lehrjahr
Was hat mich vor einem Jahr in der Schule beschäftigt?
Vor einem Jahr war ich noch in Lausanne, um Französisch zu lernen. Oft war da die Frage, ob ich nach diesem Jahr wirklich Französisch kann. Da ich noch keine Lehrstelle hatte, musste ich oft auch daran denken. Viel mehr beschäftigte mich nicht. Als ich dann die Stelle bei login bekam, dachte ich oft daran, wie das wohl sein wird, endlich selber Geld verdienen.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule - was ist der Unterschied?
Ich find Arbeiten um einiges besser! Ich muss weniger Französisch reden und der Kundenkontakt macht extrem Spass. Ich hätte nie gedacht, dass es wirklich so cool sein wird. Klar, ich muss auch viel lernen, und viel neues kam dazu, doch es geht viel einfacher in den Kopf! Schule ist einfach extrem langweilig. Es ist sehr vielseitig im Geschäft, doch in der Schule ist immer das Selbe.
Stefania Iaquinto, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor eine Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigten Gedanken, welche ich mir vor Langweile machte. Mich beschäftigten die unglaublich vielen Prüfungen, die wir hatten. Das alltägliche Aufstehen und zur Schule gehen. Heute stehe ich dreimal in der Woche auf und darf arbeiten gehen, zweimal zur Schule. Mir macht das alles sehr Spass und ich warte nicht jede Stunde auf den Feierabend.
Jetzt in der Lehre und damals in der Schule, für mich, zwei völlig verschiedene Welten. Am Morgen stand ich auf und ging zur Schule, setzte mich hin und wartete meist bis wir wieder eine Pause hatten. Ich stand auf, um zur Schule zu gehen, Prüfungen abzulegen und den Schulstoff mit zu verfolgen. Heute stehe ich auf, gehe zur Arbeit und bin schon früh morgens völlig aktiv dabei, integriere mich in die Arbeit und merke wie schnell die Zeit vorbei geht.
Jetzt in der Herbstferienzeit merke ich auch einen Unterschied zur Schule. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben bereits eine Woche Ferien. Ich jedoch durfte diese Woche noch arbeiten. Denke aber, das ist reine Gewöhnungssache.
Immer Ende Monat erhalte ich meinen Lohn direkt auf mein Konto gutgeschrieben. Als ich noch zur Schule ging, war das nicht der Fall. Dafür habe ich nun jeden Monat Lohn, welche ich über den Monat hinweg richtig einteilen sollte, was jedoch bis jetzt ganz gut klappt.
Sandra Gmür, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr ging ich in die Kantonsschule in Sargans. Ich wusste aber von Anfang an, dass ich nur ein Jahr in die Kantonsschule gehen würde. Schliesslich hatte ich schon in der zweiten Schulwoche mein Vorstellungsgespräch. Mein Kantonsschuljahr war etwas ganz besonderes. Ich lernte so viele neue Leute kennen. Zudem kam ich in jenem Jahr mit meinem Freund zusammen.
Das Jahr war natürlich schulisch streng, es gab viele Prüfungen und praktisch kein Wochenende ohne Lernen. Es gab gute und ein paar schlechte Noten, tolle Veranstaltungen und immer etwas zu Lachen. Als sich das Schuljahr dann dem Ende zuneigte, freute ich mich einerseits auf die Lehre und andererseits vermisste ich meine Klasse, meine Freundinnen und Freunde. Doch ich habe gemerkt, dass ich auch jetzt noch einen guten Kontakt zu ihnen habe, auch wenn ich sie nur noch einmal im Monat sehe. Und zwischendurch kommen sie mich am Bahnschalter in Sargans besuchen.
Die Unterschiede zwischen der Schule und der Lehre sind die vielen neuen Leute und all das Neue, das schon zu Beginn in der login-Woche auf einen zukommt. Man ist viel selbstständiger und übernimmt mehr Verantwortung. Man hat natürlich weniger Schule und ganz andere Fächer, der Alltag ist abwechslungsreicher, man verdient sein eigenes Geld und zudem darf ich an einem Ort arbeiten, an dem es mir sehr gut gefällt.
Mélanie Pachoud, ECAV, 1er année d’apprentissage
Il y a encore moins d'un an, j'étais sur les bancs de l'école, en 9ème année à Châtel-St-Denis. J'étais heureuse parce que notre classe formait une très belle équipe. Nous nous entendions bien , il y avait une bonne ambiance et les professeurs étaient sympathiques.
Mais mes sentiments étaient mitigés, d'une part, je me réjouissais de commencer un apprentissage intéressant, et de l'autre côté, je n'avais pas envie de quitter l'école.
J'étais également préoccupée par les examens qui approchaient à grands pas, et il fallait absolument bien les réussir pour obtenir cette place d'apprentissage de rêve...
J'aime les langues, la géographie, les différentes cultures et les voyages. C'est donc tout naturellement que j'ai eu envie de travailler dans une agence de voyages. J'ai choisi de faire mes offres auprès de login, car la position centrale qu'offre une agence dans une gare me paraissait être un atout du point de vue contact avec la clientèle. Je m'étais également renseignée auprès du stand Login au salon des métiers à Fribourg et l'esprit ouvert et sympathique des apprentis m'avait épatée. Encore fallait-il réussir les différents tests d'entrée. Vu que j'étais parmi les plus jeunes, ce n'était pas gagné d'avance.
Maintenant, à 15 ans et demi, je suis en apprentissage depuis le 9 août dernier et je m'y plais beaucoup. Le travail est varié, enrichissant, je n'ai pas le temps de m'ennuyer. Tous les jours de nombreux clients défilent pour réserver des voyages ou pour demander des renseignements.
Je suis entrée dans le monde du travail et des adultes et suis amenée à prendre des responsabilités. Il y a beaucoup à apprendre et ce n'est pas toujours facile, les hésitations et le manque de sûreté dû à ma jeunesse et à ma timidité me jouent quelques fois des tours. Mais le travail et l'acquisition des connaissances vont me permettre de surmonter ces petits problèmes. Le plaisir de pratiquer un tel métier mérite bien quelques efforts!
Michèle Koch, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr sass ich noch in der Schule und mich beschäftigte die Zukunft sehr stark. Ich machte mir viele Gedanken darüber, was in einem Jahr sein wird.
Ich habe mir sehr spät Gedanken darüber gemacht, was nach der Schule sein wird, doch dann wurde mir klar, dass ich eine Lehre angehen möchte. Ich habe mir überlegt, wo ich mich bewerben soll und vor allem, in welche Richtung ich gehen will. Bis ich mich dann entschieden habe, dass ich die Lehre als Kauffrau machen will.
Ich finde, dass es schon ein sehr grosser Unterschied ist. Vor allem muss man sich jetzt die Zeit besser einteilen. Nach dem Arbeiten kommt man nach Hause und man muss gleich hinter die Schulbücher sitzen. Früher in der Schule konnte man nach Hause kommen, die Hausaufgaben erledigen und auf allfällige Prüfungen lernen. Jetzt hat man fast jedes Mal wenn man Schule hat, eine Probe. Auch wird man ganz anders behandelt; wie Erwachsene halt. Man kann sich nicht mehr so viele Fehler leisten, wie in der Schule. Aber das ist ja auch gut so.
Die Tage in der Lehre scheinen viel kürzer zu sein. Weil man sich einfach die Zeit einteilen muss und es manchmal ziemlich knapp wird, um alles unter einen Hut zu bringen.
Alison Farinet, Logisticienne, 1er année d’apprentissage
Qu'est-ce qui vous préoccupait il y a un an, lorsque vous étiez encore sur les bancs de l'école?
De savoir quel métier j'allais faire, si j'allais trouver une place, comment la vie allait changer. Vivre dans un futur différent que quand on est encore en cours. Si le métier allait me plaire..
Hier à l'école, aujourd'hui en apprentissage: quelle est la différence?
On est beaucoup plus respectés, on est considérés grands, mature, on prend beaucoup plus d'initiative, on va moins au cours, on bouge plus souvent. On doit gérer notre salaire, on a les transports suisses gratuits et c'est beaucoup plus simple qu'avant.
Delia Schneiter, KVöV, 1. Lehrjahr
Vor einem Jahr in der Schule war alles anders. Ich sass auf meinem Stuhl, und sah den Zeigern der Uhr zu wie sie zum Ende der Stunde rückten. Der Tag schien nie zu Ende zu gehen. Die Prüfungen häuften sich an und ich schrieb keine guten Noten mehr. Ich hatte keine Lust mehr, auf diese Schule. Ich wollte etwas Neues beginnen und konnte es kaum erwarten, bis das 9 Schuljahr endlich zu Ende ging.
Jetzt habe ich meine Lehre als KVöV begonnen und habe wieder neuen Antrieb gefunden. Die Schule gefällt mir und ich habe gute Noten. Im Gegenteil zu meiner alten Bezirksschule, habe ich jetzt das Gefühl, dass sich die Lehrer für ihre Schüler/innen interessieren und sie respektieren. Die Stunden gehen schneller vorbei und der Unterricht ist wesentlich interessanter als in der Bezirksschule. Das Arbeiten am Schalter macht mir Spass und ich geniesse die Abwechslung. Jetzt, da ich angefangen habe zu arbeiten, fühle ich mich erwachsener und auch andere Leute behandeln mich mit mehr Respekt als zuvor. Ich bin froh, meine Erfolgsstory bei login gestartet zu haben.
Luca Licini, KVöV, 1. Lehrjahr
Heute vor einem Jahr sass ich ihn der Schule und dachte über meine Zukunft nach. Ob ich die Lehre bei login bekomme stand noch in den Sternen. Zu dieser Zeit war der Alltag noch von der Schule geprägt, da hatte ich noch weniger Verantwortung als heute im JBT Altstetten, beschäftigt haben mich vor allem die Themen: Berufswahl, Lehrstellensuche, Abschluss der Obligatorischen Schulzeit und American Football.
Für mich sehen die Unterschiede zwischen Schule und Arbeitswelt so aus.
Vorteile in der Schule:
1. Mehr Freizeit.
2. Alles vorbereite.
3. Woche für Woche das Gleiche.
4. Mehr Ferien.
Nachteile in der Schule:
1. Weniger Verantwortung.
2. Weniger Eigenständigkeit.
3. Kein Lohn.
4. Schulfächer, die einem Keinen spass machen.
Vorteile bei der Arbeit:
1. Mehr Verantwortung.
2. Wissen dass das was man tut einen Sinn hat.
3. Kundenkontakt
4. Lohn
5. Abwechslung
6. Jeder Tag ein Erlebnis
7. Keine Langweile
8. Seine Ausbildung selber mitgestalten.
Nachteile bei der Arbeit:
1. Weniger Freizeit
2. Fehler schwerwiegender als in der Schule
3. Berufsfachschule anspruchsvoller.
Manuel Schulthess, KVöV, 1. Lehrjahr
Ich blicke positiv in die Vergangenheit zurück.
Zwischen September und Oktober dachte ich nur an eines, bekomme ich meine Traumstelle? Auch meine anderen Mitschüler dachen daran. Zum Glück war ich der Erste, der die Bewerbung abschickte.
In Sachen Schule sind wir alle optimistisch ins letzte Schuljahr eingestiegen. Schon viele Blicke waren auf den letzten Schultag anfangs Juli gerichtet, doch der war erst in gut neun Monaten. Die Meisten stellten sich auf nicht strenge Schulwochen bis zum Ende ein, da die Bewerbungsphase (inkl. Schulnoten) vorbei war.
Die Lehre gefällt mir sehr gut, einiges besser als die Schule vorher. Der Tag beginnt für mich später. Das heisst fast eine Stunde länger schlafen. Neu für mich ist auch das Mittagessen auswärts. Keine Mutterkost werktags. Obwohl ich eine Stunde länger fort bin als damals in der Schule, macht mir die nichts aus. Man verdient ja auch sein eigenes Geld, mit einer Arbeit, die einem mehr Spass macht als Schule. In die Zukunft blicke ich gespannt, erwartungsvoll und ehrgeizig was auf mich zukommen wird.
Elodie Maye, ECAV, 1er année d’apprentissage
Qu'est-ce qui vous préoccupait il y a un an, lorsque vous étiez encore sur les bancs de l'école?
- Trouver une bonne place d'apprentissage dans le métier que je voulais faire.
- Réussir mon année, réussir mon certificat.
Hier à l'école, aujourd'hui en apprentissage: quelle est la différence?
A l'école nous voyions toujours les mêmes personnes, on avait pas beaucoup de responsabilités, on apprenait pas forcément toujours ce qu'on aimait, ce qu'on a choisi d'apprendre...
Mehmed Mahmuljin, Logistiker, 1. Lehrjahr
Als ich vor einem Jahr zur Schule ging, beschäftigte mich, dass ich eine Lehre als Logistiker finde. Ich hab sehr viele Bewerbungen abgeschickt. Kurz nach Neujahr 2010 bis etwa März ging ich bei login schnuppern und konnte danach an das Bewerbungsgespräch. Nach kurzer Zeit konnte bekam ich einen Brief von login mit Lehrvertrag. Danach wurde vieles leichter in der Schule und ich konnte mehr Zeit fürs Lernen verbringen und nicht nur Bewerbungen schreiben.
Jetzt gibt es einen sehr grossen Unterschied, weil in der Schule war man den ganzen Tag am gleichen Ort, man hatte nie Abwechslungen, wie in der Lehre jetzt. Bei der Lehre ist vieles anders. Ich lerne nicht nur, sondern ich muss auch noch selbst arbeiten.
Nadir Alioui, ECTP, 1er année d’apprentissage
Qu'est-ce qui vous préoccupait il y a un an, lorsque vous étiez encore sur les bancs de l'école?
Je voulais avoir un bon certificat, peut importe les sacrifices à faire.
Hier à l'école, aujourd'hui en apprentissage: quelle est la différence?
J'aime être entouré de pros, ils ont aussi tous appris et du coup ils savent aussi bien enseigner qu'un professeur aux cours professionnels!
Vincent Tourtault, ECTP, 1er année d’apprentissage
Qu'est-ce qui vous préoccupait il y a un an, lorsque vous étiez encore sur les bancs de l'école?
Ce qui me préoccupait, c’était de réussir mes examens et de trouver un apprentissage.
Hier à l'école, aujourd'hui en apprentissage: quelle est la différence?
Le rythme de la semaine est différent: trois jours en entreprise et deux jours à l’école.
Quand j’étais sur les bancs de l’école, je devais écouter le professeur, alors que, maintenant, je fais des travaux pratiques qui sont plus intéressants comme répondre au téléphone, payer des factures ou rembourser des collaborateurs. Je vois le résultat du travail que je fais et je suis plus autonome.
Par contre, les temps de travail et de transport sont plus longs, il est vrai que j’habitais à un quart d’heure à pied de mon école. Du coup en fin de semaine, je suis assez fatigué. De plus, j’ai moins de temps libre pour pratiquer des activités sportives, car je rentre plus tard le soir. Enfin, j’apprécie de toucher un salaire, car je peux m’acheter ce qui me plait et faire aussi des économies pour plus tard.














































































